Brennpunkt Münsterstraße: Videoüberwachung beginnt 2020

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Die Vorbereitungen der Polizei, die Münsterstraße in der Dortmunder Nordstadt zu überwachen, laufen auf Hochtouren – begonnen werden soll Anfang 2020, 13 Standorte für die Anbringung der Kameras wurden mittlerweile ausgewählt und mit Anwohnern Gespräche geführt. Während sich ansäßige Geschäftsleute erfreut zeigen und insbesondere auf eine Verdrängung des offenen Drogenhandels, der insbesondere von Schwarzafrikanern betrieben wird, hoffen, positioniert sich einzig das linksradikale Zentrum „Nordpol“ gegen die Kameraüberwachung. Vermutlich schreckt eine solche Beobachtung, von der auch die Außengastronomie des Antifa-Schuppens betroffen ist, das eigene Klientel ab. So groß die Schadenfreude auch sein mag, darf aber nicht ignoriert werden, dass der Ausbau solcher Überwachungstechnik überall vorangetrieben wird – im Brückstraßenviertel seit zwei Jahren (ohne messbaren Erfolg!) bereits betrieben, soll sogar der Bereich Emscher- und Thusneldastraße in Dorstfeld überwacht werden, um die örtlichen Anhänger der Partei DIE RECHTE zu observieren. Es wird offensichtlich, dass die Sicherheitsbehörden nach der Einführung des neuen Polizeigesetzes jedes Maß verlieren. Tatsächlich würde eine konsequente Einwanderungspolitik, kombiniert mit einem rigorosen Durchgreifen im Kampf gegen Kriminelle, die Zustände in der Nordstadt tatsächlich verändern. Ein paar Kameras verdrängen die Probleme nur. So, wie sich die Junkieszene vom Nordmarkt zum Schleswiger Platz verlagert hat, an dem mittlerweile regelmäßig Bandenkämpfe der Drogenhändler stattfinden, wird der Drogenhandel von der Münsterstraße dann ein paar Straßen weiter verlagert – vielleicht ebenfalls in Richtung des Schleswiger Viertels. Aber die Verantwortlichen von Stadt und Polizei könen sich anschließend brüsten, Drogendealer, die ansonsten einen Freifahrtsschein haben, von der Münsterstraße vertrieben zu haben. Und darum geht es wohl auch: Symbolträchtige Bilder und wieder ein paar Erfolgsmeldungen, die freilich nur wenig mit der Realität gemeinsam haben. Aber irgendetwas lässt sich schließlich immer abfeiern, nur die öffentliche Sicherheit gerät einmal mehr in den Hintergrund.


Niemand hat die Absicht, einen Überwachungsstaat zu errichten. Sicher?!

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3 Kommentare

  1. Stefan Stolze on

    Wichtig ist es auch die Aufnahmen zeitgleich ins Welt Netz zu stellen . Dann können die Menschen sehen was die linken,die so stinken ,trieben .Zudem die verräterischen Polizistinnen ,werden dann auch offen dargestellt.Das wäre sogar im Sinne der Sicherheit der Kollegen .Dieser Verrat stellt eine Gefahr für Mensch und Sicherheits Organe dar .

  2. Alfred E. Neuman on

    Weil Videoüberwachung so gut funktioniert muss die Bundespolizei in großen Bahnhöfen mit dem Sturmgewehr wache schieben?

    Es gibt keinen einzigen Bereich mehr wo wir nicht verarscht werden.

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