„Combat 18“: Oidoxie-Sänger geht gegen Bildzeitung vor – Prozess am Landgericht!

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Begleitet von einigen „Fachjournalisten“ und interessierten Zuschauern aus dem nationalen Spektrum, fand am Mittwoch (24. Juli 2019) eine spannende Gerichtsverhandlung am Dortmunder Landgericht statt – Marko Gottschalk, seit vielen Jahren in Dortmund politisch aktiv und Sänger der Musikgruppe „Oidoxie“, geht mit seinem Rechtsanwalt Dr. Björn Clemens gegen die Bildzeitung vor, die ihn in einem Artikel als „Schlüsselfigur von „Combat 18“ bezeichnete. Ziel des juristischen Vorstoßes ist es, die Bildzeitung auf Unterlassung zu verklagen. Dieser Vorstoß dürfte glücken: Die juristische Vertretung des Springerblattes konnte zunächst überhaupt kein Material vorbringen, weshalb sie Gottschalk als C18-Führungsfigur und die „Oidoxie Streetfighting-Crew“, eine Art Security der Band, die vor einigen Jahren existierte, als „C18-Zelle“ bezeichnete. Erst nach Unterbrechung der Verhandlung, die im Rahmen einstweiligen Rechtsschutzes erfolgt, wurden Artikel von „NSU-Watch“ und „Exif Recherche“ eingereicht, beides linksextreme Internetseiten, im Fall von „Exif Recherche“ sogar ohne Impressum. Auch diese Quellen lassen jedoch offen, ob es sich bei Marko Gottschalk um ein Mitglied von „Combat 18“ handelt – jene Mitgliedschaft wird von dem Betroffenen energisch abgestritten und selbst der Bericht des NRW-Untersuchungsausschusses zum NSU-Komplex stellte lediglich fest, dass es Kontakte zwischen „Combat 18“ und „Oidoxie“ gegeben hat, nicht aber, dass Marko Gottschalk ein Mitglied dieser Gruppe ist. Den Ausgang dieses Prozesses dürfte nicht nur die Bildzeitung mit Spannung erwarten, auch im Bundesinnenministerium, wo derzeit die Empfänger der „Combat 18 – Verbotsverfügung“, die als Begleiterscheinung des Schreibens auch eine Hausdurchsuchung als „Zugabe“ erhalten werden, wenn das geplante Vereinsverbot vollstreckt wird, ausgewählt werden, könnte der Beschluss des Landgerichts Dortmund Auswirkungen haben.

Ursprünglich war eine Urteilsverkündung bereits für Mittwoch geplant, durch die neu eingebrachten Materialien der beklagten Bildzeitung konnte jedoch noch kein Urteil gesprochen werden. Die Entscheidung wird schließlich am Dienstag (30. Juli 2019) um 8.30 Uhr in Saal 130 des Landgerichts bekanntgegeben.


Im Zivilrechtsprozess klagt Marko Gottschalk vor dem Landgericht gegen die Bildzeitung

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12 Kommentare

  1. Meines Erachtens nach ist “Combat 18” eine Geheimdienst Chimäre- welche den Zweck hat, ein

    latentes Bedrohungsgefühl in der Bevölkerung aufrecht zu erhalten.

    Was soll dieser ganze subkulturelle Asi Mist denn sonst sein?

  2. Stefan Stolze on

    Die Schreiberlinge der perversen Art haben auch nichts Anderes als gegen Deutche zu hetzten. Alles Andere können die auch nicht . Nun die neue Ausgabe der Rechten sollte mal einige dieser Wesen veröffentlichen . Besonders die Sorte die selber im Studium Verbrechen begangen haben . Nicht wahr Jörg ? Auch sollten die beiden Polizisten abgebildet werden,die mit der Antifa konspirieren .
    Die sind leicht zu erkennnen,treten immer zu zweit auf und der erste Eindruch deutet auf gegenseitiges inneres Vertrauen hin . Und geben ab und zu dem Satz ” Sarah so nicht ” von sich . Widerlich aber auch für solche Leute müssen die Menschen Stuern zahlen .

  3. °°KlarText°° on

    Irgendwie auch etwas “abstrakt”, wenn sich Menschen Gruppierungen zurechnen, die Bombenanschläge gegen ihre Gegner verüben, und dann über den juristischen rechtsstaatlichen Weg unterbinden möchten, dass die BILD sie in Verbindung stellt.

  4. Hinter “NSU-Watch” stecken Daniela Charlotte Schwalb aus Köln, Carolin Hesidenz aus Köln und Dr. Anke Hoffstadt aus Düsseldorf.

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