Westpark: Aus Langeweile Hakenkreuze gesprüht…

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Die Dortmunder Polizei hat wieder einmal eine schwere Straftat aufgeklärt: Ein 16-jähriger Jugendlicher hat am Dienstag (9. Juli) im Westpark Hakenkreuze an Bäume gemalt. Dazu die Pressemitteilung der Behörde:

Am gestrigen Tag (9.7.) haben Polizisten einen 16-Jährigen festgenommen. Er hatte zuvor Graffitis an Bäume gesprüht, darunter auch ein Hakenkreuz.

Ein aufmerksamer Zeuge meldete sich gegen 16.50 Uhr bei der Polizei. Jugendliche sollen im Westpark Bäume besprühen.

Vor Ort konnten die Beamten neben einigen Zeugen auch einen 16-jährigen Tatverdächtigen feststellen. Mehrere Bäume waren mit Graffitis besprüht, darunter ein gesprühtes Hakenkreuz. Der 16-Jährige gab in einer ersten Einlassung spontan an, er habe aus Langeweile gesprüht. Politische Hintergedanken habe er nicht gehabt.

Der polizeilich nicht einschlägig bekannte Jugendliche ohne festen Wohnsitz ist nach jetzigen Erkenntnissen nicht der rechten Szene zuzuordnen. Er steht zudem in Verdacht, für weitere gleichgelagerte Taten in den letzten Tagen verantwortlich zu sein.

Dies ist kein “dummer Jungenstreich”, sondern erfüllt nicht nur den Tatbestand der Sachbeschädigung durch Farbschmierereien, sondern ist auch strafbar nach §86a StGB, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und wird mit Freiheitstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

Die Beamten übergaben den 16-Jährigen der Jugendschutzstelle.

Deutlich dramatischer als das Malen / Schmieren der Hakenkreuze, ist wohl der Umstand, dass ein 16-Jähriger offenbar über keinen festen Wohnsitz verfügt, was sicherlich wenig positiv für die weitere Entwicklung sein wird. Auch das Bemalen von Bäumen ist grundsätzlich – aus Gründen des Umweltschutzes, aber auch der Ästhetik – abzulehnen. In der polizeilichen Pressemitteilung liegt dagegen der Fokus auf einem Hakenkreuz. Jeder setzt eben seine Prioritäten.

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4 Kommentare

  1. Stefan Stolze on

    Die Organe ,die wohl eher der Antifamilia unterwürfig sind,haben nun mal Prioritäten. Wenn man doch schon mal im Westpark aktiv ist ,könnten doch ein paar beschnittene Drogen Dealer verhaftet werden ! Es sei denn , das Bundes Behörden eingreifen müssen ,wie aktuell in Bremen. Dort hat es mal einen Mirischmiri erwischt . Ein ironisch gemeintes Schalom gebe ich diesem neu Libanesen mit auf den Weg . Und ich hoffe das die Organe diesmal aufpassen und dafür Sorge tragen ,das dieser Mirischmiri nicht unter einer anderen Identität wieder einsickert .

    • An den deutschen Grenzen wieder nach wie vor so gut wie keiner abgewiesen. Insofern sind Abschiebungen derzeit nur Symbolpolitik.

  2. Erich Manstein on

    Jedwede Schmierereien verbleiben zu unser aller “Freude” auf Wänden, Häusern, Brücken usw.
    Keine Bushaltestelle oder andere Wartezone, die nicht auf das Widerwärtigste beschmiert ist. Obwohl es in den Städten extra Graffiti-Wände dafür gibt. Das alles ist aber so gewollt. So sieht es im Hottentotten-Irrenland unter Merkel passend aus.
    Aber wehe (was ich wirklich auch ablehne) es ist ein HK- aber dann ist der VS zur Stelle und alles wird vom Reinigungstrupp genauesten entfernt. .Mir hat mal ein Polizist gesagt, das der VS bei einem HK auf der Schulbank oder auch im Bleistift (eingeritzt) auf den Plan gerufen wird.
    Ehrlich gesagt. Ich empfinde es Kinderkram- nicht beachten und das Ganze wird wesentlich weniger werden.
    Da aber gerade das HK in unserem Land so “verteufelt” ist, zieht es die Menschen scheinbar magisch an und wird immer wieder auch grundlos gesprüht.
    Anstatt man die neuen (Minderjährigen) Vergewaltiger “bunter” Herkunft mal wegsperrt oder eben den Graffiti-Sprühern mal den Allerwertesten versohlt, wird heute gefeiert, dass auch Frankreich jedwede noch so geringe “Haue” bei Kindern/Jugendlichen per Gesetz verbietet.
    Der Wahnsinn hat Methode – Keine Erziehung? Keine Strafen?
    Oweia, gerade diese aus dem Ruder laufende Jugend sehe ich völlig zügellos werden.

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