Dortmund: Antifa-Kundgebung gegen Thor-Steinar-Laden / Nationalisten zeigen Präsenz

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Großspurig hatten die Dortmunder (Kinder-)Antifagruppen aufgerufen, den „Naziladen“ schließen zu wollen, der jüngst am Brüderweg eröffnete. Für Montagabend (2. September 2019) war die erste Kundgebung gegen das Ladenlokal von Thor Steinar angekündigt, das jüngst in der Innenstadt eröffnete und sich seither großer Beliebtheit in der Westfalenmetropole erfreute. Empfangen wurden die etwa 150 linken Demonstranten von einigen Nationalisten, die im Eingangsbereich ein Auge auf den Laden warfen, wohlgemerkt in Absprache mit dem örtlichen Personal des Geschäfts, das zusätzlich eine Security-Firma beauftragt hatte, auch den nächtlichen Schutz vor Vandalismus zu gewährleisten. Doch Dortmund wäre nicht Dortmund, wenn sich die örtliche Polizei an bestehende Gesetze halten würde und diese Präsenz – wohlgemerkt auf einem Privatgrundstück – akzeptiert hätte. Während die BlockaDo-Kundgebung die Straßenseite wechseln musste und auf der nördlichen Seite des Brüderwegs stattfand (und nicht wie angekündigt, direkt vor dem „Naziladen“), erteilte ein Ranghoher Polizist den Nationalisten einen Platzverweis und drohte gleichzeitig die Ingewahrsamnahme an. Dieses Vorgehen ist gleich aus doppelter Sicht rechtswidrig: Einerseits bestand selbstredend keine Gefahrenlage, mit der ein Platzverweis zu rechtfertigen wäre (der darf natürlich auch nicht willkürlich verteilt werden), andererseits befanden sich die Nationalisten auf einem Privatgrundstück, das durch ein Rolltor vom öffentlichen Raum zu trennen ist, somit wäre ein Platzverweis ohnehin rechtswidrig gewesen. Leider zeigte sich die Polizei – zunächst – uneinsichtig, so dass vor Ort eine Spontankundgebung gegen diese Willkür angemeldet wurde, bei der sich die Repressionen weiter fortsetzten: Der Polizist war offenbar von dem Versammlungsgesetz überfordert und behauptete, Versammlungen müssten 48 Stunden im Vorfeld angemeldet werden – das Wort „Spontandemonstration“ war ihm offenbar neu. Letztendlich brauchte es einige Ausführungen, die durchaus deutlich – auch ein weiteres Mal im Beisein der herbeigezogenen Hundertschaft – vermittelten, dass Versammlungsrechte kein Geschenk der Polizei sind, sondern ein hohes Rechtsgut, welches offenbar wieder einmal verteidigt werden muss. Letztendlich konnte die notwendig gewordene Protestaktion jedoch stattfinden und bildete somit auch einen optischen Gegenpol zur Antifa-Kundgebung, bei der die Nachbarschaft des TS-Ladens mit Musik, u.a. dem obligatorischen „Deutschland muss sterben“, beschallt wurde.


2 Streifenpolizisten und einige achtsame Kameraden reichen aus, damit der linke Mob auf der anderen Straßenseite verweilt.

Wie der Widerstand zur Werbekampagne wird

Seit der Eröffnung des Ladenlokals ist die rechtsgerichtete Marke in Dortmund Gesprächsthema Nummer 1. Dabei haben die zahllosen Medienberichte – und auch die Gegenkundgebung – dazu beigetragen, mehr Kunden zu werben, als es das Unternehmen selbst jemals geschafft hätte. Wenn sich eine Front von Parteien und Antifas nun auf die Fahne schreibt, dafür zu sorgen, den „Naziladen“ aus der Dortmunder Innenstadt zu vertreiben, ist das nichts als billige Propaganda: Sicherlich mag es früher oder später Vandalismus – im Schutz der Dunkelheit – geben, schließen wird der gut gesicherte Laden aber nicht. Und selbst für eventuelle, rechtliche Auseinandersetzungen dürften die Chancen schlecht stehen, Thor Steinar hat zahlreiche Klagen, etwa gegen angeordnete Räumungen, geführt und gewonnen. Und: Wenn zur ersten Protestaktion gegen den Laden gerade einmal 150 Teilnehmer kommen, wird sich die Zahl in Zukunft schrittweise verringern, bis die Existenz irgendwann als zum Stadtbild gehörend hingenommen wird und sich ein Stück rechte Gegenkultur verankert!

Nachfolgend die Eröffnungsrede der spontanen Kundgebung gegen Polizeirepressionen als Videomitschnitt:

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7 Kommentare

  1. Bei aller Ehre,

    Muss man sich verheizen, für einen Kleidungsfirlefanz, welcher auch noch in der

    Türkei und China billig hergestellt und hier teuer verkauft wird? Ich denke Nein.

    Wenn die “Szene” die Kohle, welche sie für Tatoos, Fluppen und “Fascho – Fashion” ausgibt,

    in den politischen Kampf investieren würde, wäre dies weitaus wirkungsvoller.

    Einziger Pluspunkt dieser Aktion ist das Vorführen der gelenkten Polizei und das man den “Linken Paroli bietet.

    Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    • “Ich sehe das so: Jeder Demokrat ist per Definition Antifaschist”, sagt Robert Rutkowski aus Dortmund.

      Also jeder Demokrat gehört zu Antifa, laut dem Antifa-Rutkowski.

      Da entgegne ich:
      Die Demokraten bringen uns Terror, Armut und Volkstod.

      Welcher vernünftiger Mensch mit Anstand will sich da bitte schön selbst als Demokrat einordnen?

      • Hermann the German on

        Er meint wahrscheinlich, dass jeder Demokrat gegen Faschismus, also sprich Antifaschist ist bzw. sein sollte.
        Dass das gleichbedeutend mit organisierten Antifa-Gruppen ist, ist maximal Rutkowskis Wunschdenken.

        Laut denen sind wir Faschisten und deshalb stehen da auch 200 Leute vorm Tonsberg und nicht lediglich er, ProletDo und die Afa170.
        Wenn es bei deren Demos mal nicht gegen Nazis und/oder AfD, sondern für den Kommunismus gehen würde, würde das auch weitaus magerer aussehen, als ohnehin schon.

        Die Voraussetzungen für direkte Vergleiche bez. der jeweiligen Teilnehmerzahlen auf beiden Seiten sind in einer Multikultigesellschaft mit einseitigem Schulunterricht ect. so verschieden, dass man sie so ohnehin nicht ziehen kann.
        Umso bemerkenswerter ist es ja, wie unbeliebt die Antifa flächendeckend ist.

        In sozialen Netzwerken gibt der Zuspruch aus der Mitte der Gesellschaft-bspsw. in den Kommentaren der RN- wenn es um die Freibadoffensive oder eben den Tonsberg geht, auch schon wieder ein anderes Bild wieder, auch wenn diese Leute niemals an unseren Demos teilnehmen würden, als es diese Twitter-Antifas in Dortmund gerne hätten.

  2. Wie man hört soll der Vermieter mit Migrationshintergrund nach Wegen suchen, wie er aus den für 5 Jahre abgeschlossenen Mietvertrag für den Thor-Steinar-Laden in Dortmund am Brüderweg heraus kommt.

    Offenbar hat er berechtigte Angst vor Übergriffen der gewaltbereiten Linksextremen der Antifa aus Dortmund auf das Gebäude des Thor-Steinar-Ladens und auf ihn persönlich. Anders kann ich mir das nicht erklären.

    Braucht der Vermieter mit Migrationshintergrund Schutz vor der terroristischen Antifa?

    Es zeigt einmal mehr, daß die Antifa als terroristische Vereinigung verboten werden muss, auch um Migranten zu schützen. Kürzlich hat ein Mitglied der sorospopulistischen Antifa in Berlin einen Schwarzen augenscheinlich in Tötungsabsicht eine lange Treppe runter geschubst. Ich möchte nicht das der Vermieter vom Thor-Steinar-Laden Tønsberg in Dortmund von der gewalttätigen Antifa eine Treppe herunter geworfen wird. Der migrantische Vermieter benötigt daher Polizeischutz. Die Kosten für den Schutz des Migranten sollte von den Zuwendungen für die linksextreme Antifa gestrichen werden, die von den volksfeindlichen Blockparteien so freizügig an diese Terrorvereinigung aus Steuergeldern verteilt wird.

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