Quartiersdemokraten: Eine Hundertschaft für ein Dutzend gesellschaftliche Spalter

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Für Dienstagabend (17. September 2019) hatten die sogenannten „Quartiersdemokraten“, die eigentlich gar nicht aus dem Quartier stammen und mit einem sechsstelligen Betrag jährlich vom Steuerzahler finanziert werden, zu einer Veranstaltung in das CVJM-Haus an der Wittener Straße in Dorstfeld eingeladen. Nachdem es in der Vergangenheit zur rechtswidrigen Ausgrenzung von nationalen Journalisten gekomen war, denen das Betreten der Versammlungen untersagt wurde, erfolgte im Vorfeld ein Aufruf zur kritischen Begleitung der Veranstaltung. Offenbar liegen die Nerven der Dortmunder Polizei derzeit etwas blank, denn wo bisher eine Hand voll Streifenpolizisten ausreichend waren, stand plötzlich eine Einsatzhundertschaft, welche den Vortrag der Quartiersdemokraten absichern sollte. Am Ende erschien lediglich ein Dutzend Teilnehmer, auf jeden Gast kam quasi ein Polizeifahrzeug. Bedauerlicherweise setzte sich auch der gemeinschaftliche Rechtsbruch von Polizei und Quartiersdemokraten fort, erneut wurde der investigative Journalist und Herausgeber der „NS Heute“, Sascha Krolzig, trotz Vorzeigen eines Presseausweises nicht zum Veranstaltungsort gelassen. Vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen ist jedoch eine Klage anhängig, mit der die Rechtswidrigkeit dieses Vorgehens festgestellt werden wird – das Versammlungsrecht sieht eben keine Grundlage vor, Journalisten auszuschließe, auch nicht bei öffentlichen Versammlungen in geschlossenen Räumen. Bezeichnenderweise hat auch die Polizei in ihrer Erwiderung mitgeteilt, dass sie diese Rechtsauffassung teilt, sich aber nicht als zuständig ansieht, den Zutritt durchzusetzen. Eine fragwürdige Rechtsauffassung, die der juristischen Überprüfung kaum standhalten dürfte. Thema des Vortrages der Quartiersdemokraten war im Übrigen der Komplex „Fake News“ – fälschlicherweise wurde dort über das „DortmundEcho“ gesprochen, dem kritischen Nachrichtenportal für unsere Stadt, während tatsächliche Verbreiter von Fake News, etwa die lokalen Zeitungen, das GEZ-Fernsehen oder die örtlichen Behörden selbst, als vertrauenswürdige Quellen bezeichnet wurden. Nun, diese Märchen glaubt heute glücklicherweise niemand mehr – mit Ausnahme des letzten Dutzend besonders bunter und toleranter „Quartiersdemokraten“.


Veranstaltungsort war das CVJM-Haus an der Wittener Straße in Unterdorstfeld

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Verbreiten.

8 Kommentare

  1. Die Quartiersdemokraten verbreiten selber „Fake News“.

    Wie ist es zu erklären, daß eine Veranstaltung zum verbreiten von falschen Nachrichten mit einer polizeilichen Einsatzhundertschaft abgesichert wird?

    Die Dortmunder Polizei ist nicht zuständig ein Zutrittsrecht durchzusetzen?
    Wer dann? Kriminelle Migrantenclans?

    • Niemand! Es ist der zivilrechtliche Weg zu beschreiten, den Veranstaltern wird dann ein Zwangsgeld angedroht usw. Oder meinen Sie, die Journalisten müssten in die Veranstaltung geprügelt werden, also unter Gewaltanwendung gegen die Veranstalter und Personenschutz in den Saal eingelassen?

      • Wenn niemand zuständig ist, daß Zutrittsrecht (notfalls mit Gewaltanwendung) durchzusetzen, was nützt dann der Gang vor Gericht, wenn Gerichtsbeschlüsse ignoriert werden? Man weiß ja schon vorher, daß ja sowieso niemand befugt ist, daß Zutrittsrecht durchzusetzen. Warum sollte man sich dann an Gerichtsbeschlüsse halten? Gewalt wird ja sowieso nicht angewandt. Merken Sie was?

        Es ist Aufgabe der Polizei das Recht notfalls mit Gewalt durchzusetzen. Oder sind Sie der Auffassung, die Polizei dürfe grundsätzlich keine Gewalt anwenden? Diese Rechtslage wäre mir neu. Aber Sie können mich gerne auf entsprechende Paragrafen verweisen, nachdem die Polizei neuerdings keine Gewalt mehr anwenden darf, um das Recht durchzusetzen.
        Wäre ja eine gute Nachricht für alle GEZ-Verweigerer. Damit wäre die GEZ in kurzer Zeit weg vom Fenster.

  2. Hat die Christliche Vereinigung Junger Menschen vergessen,das auch Deutsch Menschen sind ? Warum werden dort nicht die Belange der einheimischen Menschen berücksichtigt ? Warum gilt es als chick alles anzugreifen was eigentlich das Geld aufbringt das die parasitär veranlagten verbrauchen ? Irgend wann reicht es oder mal frei nach Horst S zitiert . ” Es reicht ! ” dies im Zusammenhang der Bedürfnisse der Menschen in dem Bundesland ,in dem er selber mal Ministerpräsident gewesen ist .

    • Die Christliche Vereinigung Junger Menschen folgt nur ihrem universalistischen Christentum. Das ist eine Gleichheitsideologie und Sklavenreligion, die zwar ein biblisches auserwähltes Volk kennt, das aber nicht unseres ist. Auch Die Rechte hatte bisher nicht die Eier, sich von allen Abrahamiten zu distanzieren. Vermutlich fürchtet sie, ihr könnten ihre bisherigen millionenfachen Wählerschichten des antideutschen Feindesliebeglaubens wegbrechen…?

      • Christentum und Islam – Wer hat´s erfunden?
        Ein biblisches auserwähltes Volk vielleicht?
        Wenn zwei sich streiten, dann freut sich der Jüngling.

        Es heißt nicht umsonst Zwangschristianisierung.
        Unsere Vorfahren hatten gar kein Interesse das schwächende Christentum freiwillig anzunehmen. Unsere wahren alten Kultstätten wurden zerstört und zugeschüttet und nicht selten wurden oben drüber dann Kirchen gebaut, damit unsere heiligen Stätten nicht mehr gefunden werden können.

        Eine Genehmigung unter der Reinoldikirche zu graben und zu forschen wird man von diesem System bestimmt nicht bekommen. Wie bei den Rheinwiesen soll keiner wissen was dort verborgen ist.

  3. Apropos Fake News aus der Abteilung Aufmerksamkeitssyndrom: wie passend zu den ganzen Demonstrationen und Aktionen gegen Rechts der letzten Tage, bekommt wie aus dem Nichts der Antifa Fotograf und Ex Drogi Robert Rutkowski einen Brief mit Pulver und löst einen Grossalarm bei der Feuerwehr und auf Twitter aus. Der sonst so sensible, psychisch Angeschlagene und menschenscheue @Korallenherz scheint das ganze jedoch ziemlich locker zu nehmen, als wenn er gewusst hätte dass es nur harmloses Pulver war. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

    • Wir dürfen uns nicht fragen wer den Brief mit dem Pulver verschickt hat und was das für ein Pulver ist. Derlei Fragen sind faschistoid und nähren nur Verschwörungstheorien.
      Dieser Fall zeigt nur eines.
      Unser antifaschistisches Vorbild Robert Rutkowski benötigt eine dauerhafte polizeiliche Bewachung seines Hauses. Was für Quartiersdemokraten und den antifaschistischen Graffitischutzwall gilt, muss ebenso für unseren Vorbildgenossen Rutkowski gelten. Jegliche Post an Rutkowski muss jetzt vom Verfassungsschutz zunächst geöffnet und genau untersucht werden, damit die Sicherheit von Korallenherz gewährleistet ist!

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