NRW

Am 9. November zur Geburtstagsdemo für Ursula Haverbeck auf nach Bielefeld!

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Das Verwaltungsgericht Minden hatte Ende August einem Eilantrag der Organisatoren der diesjährigen Geburtstagsdemo für die inhaftierte Dissidentin Ursula Haverbeck stattgegeben und das Versammlungsverbot, welches das Polizeipräsidium Bielefeld für den 9. November verhangen hatte, aufgehoben. Gut eine Woche später teilte die Polizei mit, nach Prüfung des erwartungsgemäßen Beschlusses, der sich in die Rechtsprechung der Oberverwaltungsgerichte und des Bundesverfassungsgerichtes einreiht, keine weiteren Rechtsmittel einzulegen. Damit steht fest: Die Geburtstagsdemo findet am 9. November statt! Macht ordentlich mobil und lasst uns an diesem Tag zeigen, dass in Bielefeld keine politische Normalität einkehrt, solange eine dann 91-jährige Dame für das Äußern ihrer Meinung zwischen Schwerverbrechern inhaftiert ist. Tragt euch den Tag in den Kalender ein und kommt in die ostwestfälische Stadt: Ursula Haverbeck sitzt auch für uns hinter diesen Kerkermauern, sie sitzt dort als Märtyrerin für die Meinungsfreiheit!

Attraktive Wegstrecke durch die Bielefelder Innenstadt

Mittlerweile wurde mit der Bielefelder Polizei auch eine Wegstrecke kooperiert, die – wie im vergangenen Jahr – zum Justizkomplex, in dem u.a. die Staatsanwaltschaft und das Landgericht Bielefeld anhängig sind, führen wird. Wichtige Änderung: In diesem Jahr wird die Demonstration am Hinterausgang des Bielefelder Hauptbahnhofes beginnen, bitte achtet darauf und verbreitet diese Information. Ansonsten steht einem kraftvollen Aufzug für Ursula nichts mehr im Wege. Verschönern wir ihren Geburtstag auf der Straße!

Wir sehen uns am 9. November in Bielefeld!

Alle aktuellen Informationen sind wie üblich auf der Kampagnenseite www.freiheit-fuer-ursula.de zu finden, die polizeiliche Pressemitteilung zum Demonstrationsgeschehen kann hier eingesehen werden.

Quelle: www.freiheit-fuer-ursula.de

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4 Kommentare

  1. Nun die Journaille hat ein Problem mit dieser Dame ,also auch das Devot veranlagte System ! Warum dürfen aber feindliche Ausländer unbehelligt Menschen ermorden ? Könnte da ein Fehler im System vorhanden sein ?

  2. Solange das System am 130er festhält, kann es kein freiheitliches System sein.
    Ein freiheitliches System würde auf Informationen, Belege und Argumente setzen, anstatt Menschen einzusperren, die abweichende Ansichten äußern.
    Dem Bürger muss es grundsätzlich erlaubt sein, eine andere Meinung zu allen Themen zu haben und diese kund zu tun. Egal ob es nun richtig oder falsch ist.
    Das System erhebt aber seltsamerweise auch bei anderen, umstrittenen Themen die noch gar nicht geklärt sind, wie beispielsweise Klimawandel, immer den absoluten Anspruch alleine in Kenntnis der vollständigen Wahrheit zu sein und Abweichler stets zu (noch nicht strafrechtlich) verurteilen, ohne das ein Diskurs stattfindet.

  3. Alexander Mätze on

    “Kritik äußert der Bielefelder Jura-Professor Christoph Gusy am Dienstag (01.10.2019). Für ihn gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen der angemeldeten Demonstration am 9. November in Bielefeld und dem Juden-Pogrom: „Natürlich hat das Wirken von Ursula Haverbeck einerseits und das Geschehen am 09.11.1938 andererseits sehr wohl etwas miteinander zu tun. Ohne das eine würde es das andere überhaupt nicht gegeben haben.“
    Quelle: WDR1

    Dieser Bielefelder Jura-Professor Christoph Gusy behauptet also ohne Ursula hätte es den Holocaust nicht gegeben?

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