Brandanschlag auf Moschee in Dortmund-Eving, Zusammenhang mit Kurden-Konflikt vermutet!

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Nicht nur durch die fast täglichen Demonstrationen auf Dortmunder Straßen zeigt sich, wie stark der importierte Konflikt Einfluss auf unser tägliches Leben nimmt. Kurden, die ihre berechtigte Ablehnung gegen die türkische Offensive gegen die nationale Souveränität Syriens lieber in ihrer Heimat verdeutlichen sollten, treffen auf Türken, die von jahrelangem PKK-Terrorismus in der Türkei entnervt und zum Teil radikalisiert sind. Eine gefährliche Mischung, die dazu führt, dass auch die Gewalt in Deutschland eskaliert, in verschiedenen Städten kam es in den vergangenen Wochen zu Ausschreitungen. Wie die Dortmunder Polizei aktuell berichtet, soll es nun in der Nacht auf Montag (21. Oktober 2019) zu einem Brandanschlag auf eine Moschee an der Derner Straße, offensichtlich im Evinger Teil, gekommen sein. Demnach warfen zwei bisher unbekannte Personen gegen 1.30 Uhr mehrere Molotow-Cocktails an die Fassade, diese entzündeten sich jedoch nur teilweise und es entstand lediglich geringer Sachschaden, anschließend flüchteten die Täter mit einem Auto über die Straße „An den Teichen“ in Richtung Norden. Die Polizei erwähnt in ihrer Pressemitteilung explizit den „syrischen Grenzkonflikt“, was darauf hindeuten lässt, dass durch Bilder von Überwachungskameras oder Zeugenberichten „südländische“ Täter gesehen worden – andererseits wäre bei der üblichen Hysterie an der Markgrafenstraße wohl schnell die Rede von einem „islamfeindlichen“ Anschlag gewesen und die Empörung umso größer, während eine Auseinandersetzung unter rivalisierenden, fremdvölkischen Ethnien in der Regel medial unter den Tisch gekehrt wird.

Nicht nur Kurden demonstrieren in Dortmund, dieses Foto zeigt eine Demo türkischer Nationalisten und Sympathisanten syrischer Terrororganisationen im Dezember 2016

Staatsschutz setzt Ermittlungskommission ein

Seitens der Polizei wurde eine eigene Ermittlungskommission beim Staatsschutz eingesetzt, welche mit der Aufklärung der Tat betraut ist. Schon vor vielen Jahren kam es bei einer vorherigen Auseinandersetzung zwischen Türken und Kurden zu Brandanschlägen in Dortmund, u.a. gegen eine türkische Bildungseinrichtung in der Nordstadt. Dortmunds peinlichster Polizeipräsident Gregor Lange (SPD) kündigte derweil an, dass ihn die Tat persönlich schockiert und er den Kontakt zur betroffenen Moschee suchen würde. Sinnvoller wäre wohl, wenn er sich innerhalb seiner Partei dafür eingesetzt hätte, den imperialistischen, westlichen Angriffskrieg gegen Syrien zu stoppen, die Destabilisierung der Region zu unterbinden und somit den aktuell ausgetragenen Konflikt in Nordsyrien überhaupt nicht entstehen zu lassen. Aber in manchen Kreisen wird eben lieber auf Symbolpolitik gesetzt.

Alle Informationen aus Dortmund direkt aufs Mobiltelefon? Tragen Sie sich in den Telegram-Rundbrief oder den DortmundEcho-Mailrundbrief ein, mit dem sie keinen Artikel mehr verpassen! Wenn Sie darüber hinaus in unregelmäßigen Abständen relevante Termine oder bundesweite Meldungen erhalten möchten, tragen Sie sich in den Mailverteiler "Infobrief.nw.an" ein!

Verbreiten.

5 Kommentare

  1. “Kurden, die ihre berechtigte Ablehnung gegen die türkische Offensive gegen die nationale Souveränität Syriens lieber in ihrer Heimat verdeutlichen sollten, treffen auf Türken, die von jahrelangem PKK-Terrorismus in der Türkei entnervt und zum Teil radikalisiert sind.”

    Dieser Konflikt ist wirklich schrecklich! Noch immer werden unfassbare Klima-Verbrechen in Nordsyrien verübt: Mit Militär-LKW und – noch schlimmer -SUV erobern islamistische Milizen Rojava – und alles, was den verantwortungslosen Westen dabei kümmert, sind Kriegsopfer. Niemand spricht von den wahren Gräueln: Megatonnen CO2, die durch die Invasion in die Atmosphäre geblasen werden!

  2. Propaganda-Panda on

    Vor ca. 12 Jahren gab es im Raum Nürnberg extrem viele Serien-Brandanschläge und eingeworfene Schaufenster bei türkischen Geschäften. Nach Monaten der Hysterie gegen Rechts,übertriebener Pressehetze, Betroffenheitsgestammel etablierter Politiker und massiven Polizeikräften die alle in Richtung Rechts ermittelten musste die kurdische Gruppe die diese beging mehrere Bekennerschreiben mit Detailwissen an verschiedene Presse- und Behördenstellen schicken und hat nochmal ein langes Bekennerschreiben mit Begündungen und Täterfotos auf “Indymedia-Linksunten” Veröffentlicht um die begangenen Anschläge auch ja für sich zu reklamieren die man fälschlicherweise den “bösen Rechtsradikalen” in die Schuhe geschoben hat.
    Vielleicht ist die Tat ähnlich, aber es wären auch noch andere Szenarios möglich die der auf dem linken/ausländerextremistischen Auge blinde Staatschutz mal ermitteln sollte:
    Yesiden hassen Sunniten und hier in OWL werden Salafistenstände von aufgebrachten yesidischen Kurden regelmässig aufgemischt und beim “Lies-Stand” haben sich Kurden mit herausgerissenen Seiten des Korans der dort verteilt wurde “symbolisch” den Hintern ausgewischt und sich bei den Verteilern für das “bunte Toilettenpapier” bedankt.
    Der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten der in Afghanistan,Jemen, Irak und Syrien herrscht und auf sunnitischer Seite von Saudi-Arabien mit Geld und auf schiitischer Seite vom Iran mit Waffen und Ausbildern für Huthi-Milizen befeuert wird in dem Saudi-Arabien und Iran einen Stellvertreterkrieg austragen. Da schmeißen die Sunniten und Schiiten praktisch täglich Bomben auf die Moscheen des Jeweils anderen. Die Viertel sind im Irak z.B durch riesige Betonwände getrennt , ein WandKonglomerat wie ein Mix aus Bothas Apartheid und Nordirlands 80er Jahre Konfessionskrieg ( Ja, ich weiß das es um mehr ging, aber das würde den Rahmen sprengen).
    Die hier hin gekommenen Sunniten und Schiiten vergessen mit dem Grenzübertritt augenblicklich SOFORT ALLE religiösen Feindschaften und dadurch zu Tode gekommenen Familienmitglieder und Freunde und fühlen sich als deutsch-europäische Wetbürger die alle gleich und richtig GEIL auf Demokratie, Klimaschutz und Vergebung wie in Anton Hofreiters feuchtesten Träumen. Hat ja bei staatstreuen Türken und Kurden auch prima geklappt die letzen 30 Jahre, nä? 😉

Hinterlassen Sie einen Kommentar