Fremde Konflikte auf deutschem Boden: Tägliche Kurdendemos in der Innenstadt

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Wieder einmal werden Stellvertreterkriege auf deutschem Boden ausgetragen: Nachdem die Türkei völkerrechtswidrig in syrisches Territorium vorgedrungen ist, die nationale Souveränität der Assad-Regierung ignoriert und gegen kurdische YPG-Milizen vorgeht, gibt es auch in der Bundesrepublik große Proteste von Kurden. Seit über einer Woche finden in Dortmund fast täglich Demonstrationen statt, die Teilnehmerzahlen liegen bei einigen Dutzend bis über eintausend Personen. Abgesehen von kleineren Scharmützeln mit türkischen Nationalisten, ist es in Dortmund bisher ruhig geblieben. Ganz anders etwa in Herne: Dort eskalierte am Montagabend (14. Oktober 2019) die Gewalt, hunderte Kurden attackierten ein türkisches Café und drangen sogar in dieses ein, im Anschluss soll es zu türkischen Racheaktionen gekommen sein, erst ein Großaufgebot der Polizei konnte die öffentliche Ordnung wiederherstellen. Auch für die aktuelle Woche sind in Dortmund tägliche Demonstrationen angekündigt – welches Ziel diese Versammlungen verfolgen, ist indes unklar: Sämtliche Parteien in der Bundesrepublik haben die Militäroffensive der Türkei verurteilt, die EU hat aber bereits angekündigt, allenfalls wirtschaftliche Sanktionen gegen die Türkei verhängen zu wollen, die kaum zu einem Stopp des Vormarsches führen dürften. Den kurdischen Demonstranten wäre deshalb angeraten, lieber ihren Volksgenossen in der Heimat zu helfen, als fremdvölkische Konflikte auf unseren Straßen auszutragen…

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8 Kommentare

  1. °°KlarText°° on

    Echt, stolze Kurden kämpfen in Syrien / im Nordirak bei den YPGs oder der Peschmerga, anstatt sich in Europa ins gemachte Nest zu setzen jnd nur alle paar Jahre mal sporadisch auf möchte-gern-nationalistisch zu machen.

  2. Frederic Wollny on

    In Deutschland randalieren, aber zu feige vor Ort für das eigene Land zu kämpfen? Wo doch angeblich die “Ehre” immer im Vordergrund steht? Verstehen muss man das nicht…

  3. “Sämtliche Parteien in der Bundesrepublik haben die Militäroffensive der Türkei verurteilt”

    Erst die Waffen liefern und dann den Einsatz eben dieser Waffen verurteilen? Pure Heuchelei.

    Wer hat die Waffen an die Türkei / Erdogan geliefert und damit diesen Angriffskrieg auf die Kurden in Nordsyrien überhaupt möglich gemacht?

    Für Rückfragen halten sie sich bitte an die Altparteien!

    Die Demokraten freuen sich doch über mehr Kriege in der Welt, damit weitere Millionen fremde Menschen leichter dazu bewegt werden können sich in Deutschland anzusiedeln.

    Die kurdischen Demonstranten sollten sich daher lieber an die Vertreter der Altparteien als Verursacher halten.
    Schließlich haben diese Erdogan auch mit Milliardengeschenken bedacht.

  4. Die Schreibweise mit dem Doppelpunkt in der Artikelüberschrift, wie bei Bildunterschriften im Motorradzeitungen, find ich blöd. Hätte auch heißen können: “Tägliche Kurdendemos sorgen für fremde Konflikte auf unserem Boden ” oder so ähnlich.

    • Die Kurdendemos sind aber nicht die Grund-Ursache für die fremden Konflikte auf unserem Boden, sondern dieses deutsch- und fremdenfeindliches Regime hat dafür gesorgt. Das Regime lieferte die Waffen und hat die Fremden hier gezielt angesiedelt und unterstützt Erdogan.
      Zudem hat man die Türkei in der Nato belassen, was bedeutet, daß hier bald sogar der “Bündnisfall” ausgerufen werden könnte. Dann “darf” die Bundeswehr zusammen mit der Erdogang gegen Russland Krieg führen.
      Dann werden hier die fremdvölkischen Konflikte explodieren. Alles ermöglicht durch das volksfeindliche Regime hier und dessen Unterstützer / Wähler so wie der Herr “UN-Patriot” und die Prinzessin auf der Erbse in der Nordstadt.

      • @ Kodiakbär

        In unsere “ach so tolerante, offenherzige und “friedliebende” “”Weltstadt (?!)”” am Rhein ist es so gut wie unmöglich geworden, an irgend einem Samstag mal in Ruhe einkaufen oder einfach nur spazieren zu gehen, da ein offenkundig fremdländischer Mob in der Öffentlichkeit wütet und man Gefahr läuft, dabei sogar schwer verletzt zu werden, … und das alles mit Billigung der personifizierten Unfähigkeit im Rathaus.-
        Wie war das noch ???- Das Menschenrecht der Freiheit eines Jeden endet spätestens dort, wo die Freiheiten von Anderen eingeschränkt werden ?!- Dieser Grundsatz scheint für fremdländische Immigranten keine Bedeutung zu haben !-

        Apropos Angriffskrieg :
        Wenn man in der Geschichte zurückblickt, dann hatte bisher noch jeder Agressor sein “Vietnam”. Die Deutschen in Stalingrad und El Alamein, die Franzosen in Dien Bien Phu und Algerien, die Amerikaner in besagtem Land, Ägypter und Syrer im Yom-Kippur-Krieg, die Russen in Afghanistan, Iraker und Iraner am Schatt el Arab, die Iraker später in Kuweit, … und auch die Türken werden IHR “Vietnam” erleben, … davor wird sie auch nicht ihr großmäuliger Präsident bewahren können. Wer weiß ?- In einigen Monaten oder gar Wochen schon wird man in den Nachrichten von hohen türkischen Verlustzahlen berichten und die Bilder brennender türkischer Panzer gehen um die Welt ;-))

  5. Wenn man ‘Konflikte’ mit Fremdpopulationen im Mehrfamilienhaus hat,kann man diesen folgendermaßen begegnen:
    Eine kleine Musikanlage oder ein Kofferradio,und eine Zeitschaltuhr (unter 5€ erhältlich).
    Das Radio lässt man dann,an dafür geeigneter Stelle,unter Einhaltung der gesetzlichen Ruhezeiten in unauffälliger Lautstärke spielen
    Dadurch gelingt es gewissen ‘Herrschaften’ (müssen nicht landesfremd sein) langfristig immer schwerer,tagsüber zu schlafen,um ansonsten in den Abend-und Nachtstunden,-wie gewöhnlich-Krach zu machen.
    Nach einer gewissen Zeit sind die davon unterschwellig derart davon genervt,dass sie folgedessen anderweitig Quartier suchen.

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