Kosten für Leuchturmprojekt DFB-Museum fliegen Oberbürgermeister Sierau um die Ohren!

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Es war ein Prestigeprojekt, das von Anfang an unter großer Kritik stand, nicht nur die nationale Opposition hatte sich deutlich dagegen positioniert: Vor der Errichtung des DFB-Museums sicherte SPD-Oberbürgermeister Ullrich Sierau eine städtische Kostenübernahme zu, falls der neue Leuchtturm, mit dem Sierau die Fußballstadt Dortmund versehen wollte, rote Zahlen schreibt. Alleine ein solches Vorgehen ist skandalös und unvorstellbar: Jedem „nomalen“ privatwirtschaftlichen Unternehmen droht die Insolvenz, wenn rote Zahlen nicht ausgeglichen werden können, doch ausgerechnet beim wohlhabenden Deutschen Fußballbund (DFB) springt die Stadtverwaltung ein und zahlt dessen Schulden, ein Unding. Und während sich das DFB-Museum in den ersten Jahren seit der Eröffnung im September 2012 zunächst gehalten hat (immerhin ist eine neue Attraktion zunächst ein Besuchermagnet und zahlreiche Reisgruppen wurden regelrecht durchgeschleust), sinkt mittlerweile das Interesse. Die Folge: Erstmals schreibt das DFB-Museum rote Zahlen, insgesamt rund 292.000 Euro wird die Stadt Dortmund für das Jahr 2020 zahlen dürfen – vor genau dieser Entwicklung hatte der „Bund der Steuerzahler“ frühzeitig gewarnt, Oberbürgermeister Sierau hatte jegliche Bedenken jedoch mit arroganter Wortwahl abgewiegelt.

Rechte Ratsgruppe fordert: Ullrich Sierau soll privat haften!

Die Ratsgruppe NPD / DIE RECHTE kritisiert diese Entwicklung scharf und sieht sich in ihrer ablehnenden Haltung gegenüber dem DFB-Museum bestätigt. Während in Dortmund jedes 4. Kind in Armut aufwächst, werden Steuergelder als Zuschuss für den DFB verschwendet – ein Skandal, der Aufklärung bedarf. Deshalb plant die Ratsgruppe weitere Schritte für die nächste Ratssitzung, weiterhin fordert die Gruppe, dass Ullrich Sierau mit seinem Privatvermögen für den entstandenen Schaden, den er – unter Ignorieren jeglicher Kritik und Bedenken – mindestens fahrlässig verursacht hat. Volksvermögen ist schließlich kein Spielgeld!

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5 Kommentare

  1. achtcolaachtbier on

    Moin Moin,
    ich habe einen Traum, alle Parteien ziehen an einem Strang und lassen Sierau durch ein Amtsenthebungsverfahren entsorgen, oder beantragen ein Gutachten über den Geisteszustand. Was dieser OB der Stadt Dortmund an finanziellen und Imageschaden zugeführt hat, bekommt doch der Nachfolger nie wieder auf die Rehie, vor allem nicht, wenn er von der bekennenden antideutsch Partei SPD kommt.
    Ich wage es zu bezweifeln, daß ein OB berechtigt ist, solch eine Zusage zu machen ohne es vom Parlament ab-segnen zu lassen. Da sieht man mal wie skrubellos dieser OB ist, er weiß genau das man ihn privat nicht belangen kann, sondern der Steuerzahler wird es schon richten, beziehungsweise der Schuldenberg wird immer größer.
    Die Genossen stellen ihn nicht mehr als Spitzenkandidat auf, er bekommt einen sehr gut bezahlten Job bei einer
    GmbH und weiter gehts mit der Sozialdemokratie. So der Plan der Volksveräter Partei SPD. Aber alles hat
    Grenzen und dies muss man diesem kriminellen OB aufzeigen.
    Sozialticket kürzen, Schwimmbäder schließen, kleine Sportvereine platt machen……….., die Liste geht noch seitenweise weiter, haupsache Prestigeprojekte auf Kosten der Bevölkerung durchführen und nicht zu vergessen
    den Privatkrieg gegen die nationale Opposition, egal wie oft man auch vor Gerichten Prozesse verliert,
    die dann der Steuerzahler wieder bezahlen darf.
    Dieser OB hat in einer langen Kette SPD-Politik, die Arbeiterstadt Dortmund in den Ruin geführt und wird mit
    einem tollen Job dafür belohnt. Es wird Zeit, daß die Bürger dies endlich verstehen und diese Partei zum Teufel
    jagen, um einen politischen Neustart zu beginnen. Dafür gehen wir auf die Straße um den Bürger für eine neue
    Politik zu gewinnen.

    MkG

  2. Gewinne werden privatisiert und Verluste sozialisiert dem Volk aufgebürdet. Das ist also SPD-Politik.
    Wann stellt das Volk dem SPD-Oberbürgermeister Ullrich Sierau privat die Rechnung für seine politischen Handlungen, gerade in Bezug auf das DFB-Museum?
    Wie eng sind die Verbindungen von DFB und Oberbürgermeister Ullrich Sierau?
    Wird OB Sierau nachdem abtreten als Bürgermeister beim DFB einen Posten erhalten?

  3. Wenn man von durchschnittlich 292.000 Euro Verlust pro Jahr vom DFB-Museum ausgeht, dann sind das in 20 Jahren 5,84 Mio. Euro. Dafür sollte tatsächlich OB Ullrich Sierau privat haften. Wenn er die jährlichen Raten von ca. 292.000 Euro nicht pünktlich zahlt halte ich einen Säumniszuschlag von 5% pro Monat für angemessen. Das ist genau der Zuschlag, den die sogenannten gesetzlichen Krankenkassen ihren Mitgliedern berechnen. Also ein absolut fairer Zuschlag nach BRD-Regeln.
    Das kann ja nicht angehen das Oberbürgermeister Sierau eine Kostenübernahme auf Kosten des Volkes für ein reiches Privatunternehmen für ein unrentables DFB-Museum zusichert und dann dafür nicht privat haften muss.

    Nach der politischen Wende stelle ich mir gerne als dann ernannter Gerichtsvollzieher zur Verfügung, um die Gelder einzutreiben.

  4. Im Sozialismus ist der Staat sehr stark und niemand kann sicherstellen, dass die Gelder zu Gunsten der Wähler (Proletarier) ausgegeben werden.
    Deshalb würde ich mir wünschen, dass Die Rechte in ihrer polititschen Ausrichtung den Sozialismus etwas kritischer sieht.

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