NRW-AfD rückt nach links – Kampfansage an völkischen „Flügel“

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Alternative für Deutschland? In Dortmund leider nicht und in Nordrhein-Westfalen wird die Lage auch immer schlechter. Am Wochenende führte die AfD ihren NRW-Landesparteitag in Kalkar durch, bei dem der vorherige Vorstand, der sich aus Vertretern des nationalkonservativen Flügels zusammensetzte, mit 60 zu 40 Prozent abgewählt wurde. Neuer Landeschef ist der Bundestagesabgeordnete Rüdiger Lucassen, der zum „gemäßigten“ Teil der Partei gehört, genauer gesagt zu jenem Bereich, der sich eine CDU der 70er und 80er-Jahre wünscht. Diejenigen, die deutlich nationalere Positionen vertreten haben, wurden bereits in den vergangenen Monaten im größten deutschen Bundesland zunehmend in die Defensive gedrängt, nach der verlorenen Wahl um den Posten des Landesvorsitzenden verließen viele Delegierte sogar den Parteitag. Bereits zwei Tage nach der Vorstandswahl, setzt innerhalb der NRW-AfD offenbar bereits der erwartete „Säuberungsprozess“ der bürgerlichen Führung ein – wie der Blog „Abakus News“ berichtet, will der neue Landesvorstand die Anhänger von Björn Höckes Flügel aus NRW herausdrängen, dutzende Parteiausschlussverfahren gegen Flügel-Mitglieder sind ohnehin vor den Schiedsgerichten der Partei anhängig. Der neue Landesvorstand wird im Übrigen auch vom Dortmunder AfD-Kreisverband, dessen Ratsfraktion besser bei der CDU aufgehoben wäre, als sich Alternative zu nennen, maßgeblich mitgetragen. Mit Matthias Helferich, der mittlerweile Vordenker der völlig überforderten und keine Peinlichkeit auslassenden Ratsfraktion geworden ist, stammt einer der stellvertretenden Landesvorsitzenden sogar aus Dortmund – Helferich, der nach dem Bundestagseinzug 2017 mit einer Kornblume am Revers für Schlagzeilen sorgte, galt lange Zeit selbst als Sympathisant des Flügels, schwenkte aber (wohl im Hinblick auf die eigene Parteikarriere) in den vergangenen Monaten um und gilt mittlerweile als Vertrauter des neuen Landeschefs Lucassen. Während die AfD in den Ostbundesländern, wo der Flügel dominiert, hohe, zweistellige Ergebnisse erreicht, dümpelt die NRW-AfD in Umfragen zwischen 6 und 8 Prozent, der Landesverband ist von Streitereien gelähmt und nach dem Parteitag dürfte sich dies auch nicht ändern, im Gegenteil.


Wirkliche Patrioten und Nationalisten folgen Bernd Schreyner zu DIE RECHTE!

Wer in NRW eine wirkliche Alternative sucht, bei der es nicht um Posten und die eigene, parteipolitische Karriere geht, sondern eine Alternative, bei der Idealismus und Aktivismus im Vordergrund stehen, der kommt zur Partei DIE RECHTE: In Dortmund hat beispielsweise der gesamte, nationalkonservative Flügel um Bernd Schreyner geschlossen das Parteibuch gewechselt und ist DIE RECHTE beigetreten – ein Beispiel, das Schule machen sollte! Während Björn Höcke und seinen Gleichgesinnten viel Erfolg im politischen Wirken zu wünschen ist, stellt die AfD in Dortmund und ganz NRW einen Teil des politischen Problems dar, ja vielleicht sogar schon des Establishments. Die wirkliche Alternative, die diesen Namen verdient und sich dafür tagtäglich einsetzt, ist hier die nationale Opposition!

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4 Kommentare

  1. Die Beihelfer feindlicher Geheimdienste,auch Journaille genannt, nehmen sich nach und nach die Vorstände der AFD vor. Somit lassen sich devot veranlagte plazieren . Ich hoffe das die letzte Volkspartei sich nicht fertig machen lässt !

  2. Andreas Gerlach on

    “Während die AfD in den Ostbundesländern, wo der Flügel dominiert, hohe, zweistellige Ergebnisse erreicht, dümpelt die NRW-AfD in Umfragen zwischen 6 und 8 Prozent”

    Das geht noch weiter runter, hat man bei den “Repubikanern” gesehen. Je mehr Anbiederung ans System, je weniger Wähler.

  3. Linker Trinker on

    -Satirisches&
    Es kommt aber leider auch zu Missverständnissen,mit ‘politischem’ Hintergrund,wie zB hier:

    Betrunkener übergibt sich in Taxi und attackiert anschließend den Fahrer

    Polizeimeldung vom 22.09.2019
    Pankow
    Nr. 2291
    Ein 42-Jähriger soll sich heute früh in Pankow zunächst in einem Taxi übergeben und anschließend den Taxifahrer attackiert haben. Nach derzeitigen Erkenntnissen war es gegen 4.30 Uhr zu einem Streit zwischen dem Betrunkenem und dem 54 Jahre alten Taxifahrer gekommen, nachdem der Fahrer für die Reinigung seines Wagens einen geringen Betrag verlangt hatte. Als sich der 42-Jährige uneinsichtig zeigte, hatte der Droschkenkutscher die Fahrt an der Mühlenstraße Ecke Florastraße abgebrochen und war nach seinen Angaben daraufhin von dem Fahrgast mit einem Gehstock geschlagen worden. Auch wenig später eintreffende Polizeikräfte wurden Zeugen der körperlichen Attacken des 42-Jährigen. Auf die Vorwürfe angesprochen gab der Betrunkene fortwährend nur fremdenfeindliche Äußerungen von sich, streckte den rechten Arm in die Luft und sagte mehrfach „Heil Hitler“. Nachdem eine freiwillige Atemalkoholkontrolle einen Wert von rund 2 Promille ergeben hatte, nahmen die Polizisten den Mann mit in ein Polizeigewahrsam, wo ihm Blut abgenommen und er erkennungsdienstlich behandelt wurde. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten bei ihm außerdem eine kleine Menge mutmaßlichen Betäubungsmittels und ein Messer. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Verstößen gegen das Waffen- sowie das Betäubungsmittelgesetz und wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen dauern an. Der 42-Jährige wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Der Taxifahrer klagte über leichte Schmerzen und begibt sich gegebenenfalls selbst in ärztliche Behandlung.

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