Vertreter von NPD und DIE RECHTE gründen das „Nationale Bündnis Ruhrgebiet“!

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Bei der Kommunalwahl im September 2020 wird erstmalig das Ruhrparlament, dessen Einzugsbereich das gesamte Ruhrgebiet und darüber hinaus den Kreis Wesel umfasst, frei von den Bürgern gewählt. Um nationale Stimmen bündeln zu können, haben Vertreter der beiden größten, nationalen Parteien in Nordrhein-Westfalen, NPD und DIE RECHTE, am Sonntag (20. Oktober 2019) das „Nationale Bündnis Ruhrgebiet – Die Ruhralternative“ gegründet. Ziel ist es, Synergieeffekte aus den Wahlkämpfen bei den parallel stattfindenden Kommunalwahlen in den einzelnen Städten zu erzielen und mit vereinigten Kräften auf dem Stimmzettel zuzuschlagen. Auch wenn beide Parteien in ihrem Auftreten und ihrer Strategie sicherlich unterschiedliche Wege gehen, stehen sie sich inhaltlich nah. Umso erfreulicher ist es, dass die Energie bei der Wahl zum Ruhrparlament, in dem – im Gegensatz zu den Wahlen der Räte in den Städten und Gemeinden – eine Prozenthürde gilt, gebündelt werden kann. Darüber hinaus soll das Bündnis auch dazu beitragen, auf parlamentarischer Ebene eine Kooperation der beiden nationalen Parteien im Ruhrgebiet zu verbessern. Ziel ist es, bei der Kommunalwahl 2020 grundsätzlich Konkurrenzantritte nationaler Parteien zu vermeiden, den Wähler nicht vor die Wahl zwischen inhaltlich ähnliche Parteien zu stellen und die Arbeit zu intensivieren, den politischen Gegner ins Visier zu nehmen, statt lagerinterne Grabenkämpfe auszutragen. Möglicherweise hat die Gründung des Nationalen Bündnisses im Ruhrgebiet deshalb auch Vorbildcharakter!

Zu den beiden gleichberechtigten Vorsitzenden wurden bei der Gründungsversammlung der NPD-Landesvorsitzende Claus Cremer aus Bochum, sowie der DIE RECHTE – Bundesgeschäftsführer Michael Brück aus Dortmund gewählt. Den Vorstand ergänzen Beisitzer aus weiteren Städten des Ruhrgebietes, insgesamt war bei der Gründungsversammlung ein erfreulicher Querschnitt aus den jeweiligen Städten anwesend. Neben Aktivisten von NPD und DIE RECHTE, wird das Bündnis auch von parteifreien Aktivisten unterstützt, auch mehrere AfD-Mitglieder, denen der Linksruck im nordrhein-westfälischen Landesverband ihrer Partei missfällt, kündigten an, sich in der nationalen Organisation einzubringen. In den nächsten Wochen wird das Bündnis die notwendigen, formalen Schritte unternehmen, um den Antritt zur Ruhrparlamentswahl zu realisieren, außerdem erfolgt die Vorstellung der wesentlichen, inhaltlichen Ziele. Volle Kraft voraus ins Wahljahr 2020, die Anfänge sind gemacht!

Essen, den 20. Oktober 2019
Nationales Bündnis Ruhrgebiet

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