Wie die Polizei aus einer defekten Eingangstür an der Dortmunder Synagoge eine antisemitische Pogromstimmung macht…

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Jüdische Mitbürger haben am vergangenen Montag (14. Oktober 2019) die Synagoge an der Prinz-Friedrich-Karl-Straße nicht verlassen, weil sie Angst vor der wenige Meter entfernt stattfindenden Demo der „Nazis“ gehabt hätten – das behauptete die Polizei in einem Schriftsatz an das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, freilich ohne zu belegen, woher sie zu dieser Annahme käme. Das ist aber eigentlich auch egal, denn es klingt dramatisch und in Zeiten der Hetzstimmung „gegen Rechts“ hinterfragt in der Regel ohnehin niemand, wie sich diese Informationen zusammensetzen. Nun fand die Demonstration jedoch nicht wenige Meter entfernt statt, sondern immerhin in einem Abstand von mehreren hundert Metern und einigen Häuserblöcken, die dazwischen liegen. Das hätte sich mit einem Blick auf den Stadtplan auch prüfen lassen. Peinlicher wird aber für die Polizei, dass sie entweder einer Falschinformation aufgesessen ist oder diese möglicherweise sogar mitverbreitet hat. In einem Artikel vom frühen Morgen des 17. Oktober 2019 berichten die „Ruhr Nachrichten“ über das Leben des jüdischen Mitbürgers Dennis Khavkin – in diesem Artikel wurde offenbar zunächst behauptet, dass sich Juden am Montag in ihrer Synagoge aus Angst eingeschlossen hatten. Wenige Stunden später hat die Redaktion jedoch in deutlichen Worten angemerkt, dass es sich um einen Kommunikationsfehler handelt und eine defekte Eingangstür Grund gewesen ist, warum die Gläubigen ihr Gotteshaus nicht verlassen konnten. Die Dortmunder Polizei machte sich aber entweder keine Mühe, diese Information zu überprüfen (sie passte ja schließlich gut ins Konzept der eigenen Argumentationsweise) oder hat die Anmerkung später bewusst ausgeblendet. Nun, so ist das mit Fakenews. Blöd nur, wenn sie offensichtlich und für jedermann nachprüfbar gelogen sind!

Hier die Korrektur der Ruhr Nachrichten im Wortlaut:

In eigener Sache: In einer früheren Version dieses Textes wurde Khavkin mit der Aussage zitiert, dass die jüdische Gemeinde am Montag wegen einer Nazi-Kundgebung ein paar Straßen weiter die Synagoge nicht verlassen durfte. Diese Aussage beruhte auf einem Missverständnis von Seiten Khavkins. Tatsächlich habe es ein technisches Problem mit der Eingangstür gegeben, heißt es jetzt aus Kreisen der Gemeinde. Wir haben die Passage deshalb aus dem Text entfernt.

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10 Kommentare

  1. Der Antifa Fotograf und Möchtegern Journalist Robert Rutkowski [email protected] schreibt, das er jetzt Fördergelder bekommt um sein Haus vor (angebl.) Bedrohungen durch Rechts sicherer zu machen. Wo bekommt man Fördergelder um sein Eigentum vor Bedrohungen von Links/Antifa zu schützen?
    Ach ja, wenn Links/Antifa Menschen bedroht/angreift und man sich zur Wehr setzt, wird man in diesem Land ja in U Haft gesteckt.

    • Es zahlt sich also aus von Rechts bedroht zu werden oder wie muss man das verstehen?
      Ist schon aufgeklärt worden, wer ihm die Pulverbriefe geschickt hat?

      Demnächst senden sich Faulpelze und Taugenichtse womöglich haufenweise selbst harmlose Pulverbriefe “von rechts” zu, um Fördergelder zu bekommen?
      ———-
      Defekte Eingangstür? Die Nazis sind schuld.
      Auto kaputt? Die Nazis sind schuld.
      Schlechtes Wetter? Die Nazis sind schuld.
      Akku leer? Die Nazis sind schuld.
      Blumen vertrocknet? Die Nazis sind schuld.
      Eigener Hund hat einen gebissen? Die Nazis sind schuld.

      Für wahnhafte Nazitheoretiker sind an allem immer Nazis schuld.

    • Falls sich Robert eine Video-Kamera am Haus zulegt, sollte das vor Ort geprüft werden undd ggf zur Anzeige gebracht werden:

      https://www.spiegel.de/netzwelt/web/eugh-urteil-vorsicht-bei-videoueberwachung-vor-privatem-haus-a-1007921.html

      Urteil des Europäischen Gerichtshofs

      Vorsicht bei Überwachungskameras vor eigenem Haus

      Auch Privatleute müssen den EU-Datenschutz beachten, wenn sie aus Furcht vor Kriminellen ihr Haus per Kamera überwachen. Sobald öffentlicher Grund wie die Straße gefilmt wird, gelten strikte Vorschriften.

      • So sind die linken, neureichen Immobilienbesitzer. Überall um Spenden betteln, aber wertvolle Häuser geerbt?

        Derlei egoistische Umvolksfanatiker interessiert es dann auch nicht, wenn die Mieten durch Migration und Aufkauf von Ausländern steigen. Sie selber zahlen ja gar keine Miete.

  2. So So , die Journaille schreibt sich selber wichtig ! Da fällt mir das Attentat auf den Hernn Dasilver ein ,begangen von einem linksradikalen Schlägertrupp . Bekommt dieser Bürger nun auch Geld um sich schützen zu können ? Oder gilt es bei der Polit Bagage als rechtsradikal ,wenn man von linken die so stinken ,angegriffen wird ? Oder helfen z.T eidbrüchige Uniformträger/in/androgyn erneut deren Antifa Bekannten aus konspirativer Verbundenheit ?
    Ich könnte nun erneut das Polizei Zitat “Sarah so nicht” schreiben,aber die meisten Menschen in der Stadt wissen bereits um die Zustände der Organe ,die eigentlich die Menschen schützen sollen ! Nun noch eine Frage am Rande : Dürfen Journalisten die auch über die Interessen der Einheimischen schreiben Geld für Eigensicherung beantragen ?

  3. Thorsten Heise wurde das Haus angesteckt, mehreren AfD Leuten die Autos, Patrioten werden bedroht, denunziert bis zur Existenzvernichtung, aber Polizeischutz? Fehlanzeige. Den gibt es nur für (Selbst)Auserwählte, ungebetene “Facharbeiter” und feige Politiker.

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