Bauantrag abgelehnt: Dorstfelder Hannibal wird weiter leerstehen!

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Über zwei Jahre nach der umstrittenen Räumung des Hannibal-Wohnkomplexes am Vogelpothsweg, bei dem mehr als 750 Bewohner ihre Wohnungen binnen weniger Minuten verlassen mussten, ist die Hoffnung auf einen schnellen Wiedereinzug längst verflogen. Doch auch ein Sanierungsplan des neuen Eigentümers Lianeo, mit dem ein Sanierungsbeginn im Hannibal 2 – Komplex noch in diesem Jahr hätte starten können, ist jetzt vom Tisch. Wie der Blog „Ruhr 24“ mitteilt, wurde ein entsprechender Bauantrag durch die Stadt abgelehnt, ob und wann der Hochhauskomplex saniert wird, ist wieder völlig offen. Gut möglich, dass die Dorstfelder sich an den Anblick eines Geisterhauses – ähnlich wie in der Nordstadt, aber aus gänzlich anderen Gründen – gewöhnen müssen. Angesichts von Wohnungsnot, gerade in Uni- und Innenstadtnähe, ein nicht hinnehmbarer Zustand.

Bis heute offene Fragen zur Räumung

Das städtische Vorgehen, die Mieter mit Verweis auf Brandschutzmängel innerhalb kürzester Zeit aus ihren Wohnungen zu werfen, wirft bis heute die Frage der Verhältnismäßigkeit auf. Schon unmittelbar nach der Räumung wurden Stimmen laut, die städtischen Politikern unterstellten, einen Blick auf den Wohnkomplex geworfen zu haben, um ihn lukrativ vermarkten zu können. Zwar ist bis heute rund um den Hannibal vergleichsweise wenig geschehen, doch der nun abgelehnte Bauantrag wirft jegliche Bemühungen, den dringend benötigten Wohnraum wieder der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen, deutlich zurück und es verfestigt sich der Eindruck, dass die Stadtverwaltung nicht an einer Lösung im Sinne der Bürger interessiert ist.

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4 Kommentare

  1. Yüksel Goldmann on

    Für zukünftige Schutzsuchende ist dieses Gebäude sicherlich nicht komfortabel genug. Darüber würden die neuen Mitbürger wahrscheinlich MEKKAN!

  2. Ich prophezeie, daß in ein paar Jahren der Hannibal wieder bewohnt wird und zwar mit einem Migrantenanteil von 90 %, mit großzügiger Unterstützung der Stadt Dortmund und natürlich der Steuerzahler. Selbstverständlich wird sich die Stadt wie stets brüsten und auch dies, wie all die zahlreichen unsinnigen Projekte, als Paradebeispiel für was auch immer anpreisen, Worthülsen wie ‘Integration etc. sind ja beliebig austauschbar, der Michel glaubt ja alles…

  3. Also die Schmarotzer brachen sich keine Gedanken machen,was den Wohnraum in
    der Nähe der Terror Fakultät angeht . Aktuell wird für diese parasitär veranlagen ein Elden Habitat in Barop gebaut . Also für die linksradikalen ,die auf Kosten der Menschen ein unrühmliches Leben führen ,ist genug Geld da. Immer hin braucht die Polit Bagage diese Schläger/innen /Androgyn für Aktionen gegen die Mitglieder von Parteien ,die nicht das Volk verraten . Ich erinnere erneut an den Anschlag auf Herrn Dasilver seinerzeit AFD Angehöriger . Oder den Anschlag auf das Bekleidungs Geschäft ,das nicht in das Weltbild der abseitigen Perversen passt .

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