NRW

Geburtstagsdemo: Mehrere hundert Nationalisten fordern am 9. November Freiheit für Volksheldin Ursula Haverbeck!

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Hinter den Kerkermauern der JVA Bielefeld-Brackwede erreichte Ursula Haverbeck am 8. November 2019 das betagte Alter von 91 Jahren. Sie ist seit anderthalb Jahren für das Äußern ihrer Meinung im freiesten Staat, den es angeblich jemals auf deutschem Boden gegeben hat, inhaftiert. Unter Schwerverbrechern und wie eine Kriminelle gehalten. Doch während das System dachte, mit der Inhaftierung von Ursula Haverbeck die mutige Dissidentin und deutsche Volksheldin Ursula Haverbeck zum Schweigen zu bringen, ist genau das Gegenteil der Fall. Mehrmals jährlich, marschiert die nationale Opposition seither in Bielefeld auf und sorgt dafür, dass der Alltag in der Stadt zum Erliegen kommt. Alles dreht sich nur noch um Ursula. Und so wurde auch am Samstag (9. November 2019) die Bielefelder Innenstadt lahmgelegt, weil eine 91-jährige Dame Geburtstag feier!

Wochenlanges Gesprächsthema Nummer 1

Schon vor der eigentlichen Demonstration war klar: Wieder einmal ist es gelungen, die Öffentlichkeit zu dominieren und dafür zu sorgen, dass sich jeder in Bielefeld – und weit darüber hinaus – mit der Forderung einer sofortigen Freilassung von Ursula Haverbeck auseinandersetzt. Sämtliche Medien berichteten, auch kleinere Vorfeldaktionen, etwa das Verteilen von Schnipseln oder Aufklebern, wurden aufgegriffen, selbst Arminia Bielefeld sah sich dazu veranlasst, Putzkommandos gegen Rechts aufzustellen und linksextreme Gegendemos zu unterstützen. Ein polizeilicher Versuch, die nationale Demonstration, die auf den deutschen Schicksalstag, den 9. November, fiel, zu verbieten, scheiterte – insgesamt machte die Polizei in Bielefeld einen ordentlichen, fast schon erstaunlich neutralen Job und setzte das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit um. Darüber sollte auch nicht das Verhalten von NRW-Innenminister Reul hinwegtäuschen, der die Demonstration (für die Freilassung einer alten Dame!) als „Zumutung“ bezeichnete und bedauerte, dass die Bielefelder Polizei keine weiteren Rechtsmittel gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Minden eingelegt hatte. Vielleicht sitzen in Bielefeld einfach Polizeibeamte, die sich nicht politisch motiviert herumkommandieren lassen, sondern ihre Aufgabe, Gesetze durchzusetzen und Grundrechte zu schützen, einfach ernstnehmen.


Unter wehenden Fahnen marschierte das bessere Deutschland am 9. November auf!

Aufzug vom Hauptbahnhof bis zum Justizkomplex!

Und so demonstrierten ab dem Mittag des 9. November 2019 bis zu 300 Nationalisten vom Bielefelder Hauptbahnhof durch zentrale Straßen der Innenstadt bis hin zum Justizkomplex am Niederwall, der u.a. die Staatsanwaltschaft, sowie Amts- und Landgericht beinhaltet. Von letzterem Gericht wurde erst vor wenigen Wochen der DIE RECHTE – Bundesvorsitzende Sascha Krolzig wegen einer Meinungsäußerung zu einer Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt, es ist demnach genau der richtige Ort, für Meinungsfreiheit einzutreten. Während des Aufzuges kam es zu Gegenprotesten am Rande, die großspurig angekündigte Verhinderung des „Naziaufmarsches“ gelang den Bielefelder Genossen der anderen Feldpostnummer jedoch nicht. Daran änderten auch zwei antifaschistische Kamikazekommandos nichts, die jeweils mit wenigen Personen die Demonstrationsspitze attackierten – in beiden Fällen wurden die Angriffe entschlossen abgewehrt und die Störer durch die Demonstranten (bzw. anschließend dann durch die Polizei) aus dem Weg geräumt. Stattdessen schallten immer wieder Forderungen der Nationalisten durch die Straßen, Ursula Haverbeck und alle anderen, politischen Verfolgten freizulassen!


Klare Botschaft: Freiheit für Ursula Haverbeck!


Weg damit: Nach dem missglückten Angriff auf die Demospitze führt die Polizei zwei Antifas ab

Zwischenkundgebung mit breitem Rednerprogramm

Bereits bei der Auftaktkundgebung hatte mit Sven Skoda ein Vertreter der veranstaltenden Partei DIE RECHTE gesprochen, bei der Zwischenkundgebung ergriff Edda Schmidt für die NPD das Wort (die Unterstützung von NPD und JN fiel in diesem Jahr leider geringer aus als im Vorjahr, was an dem kollidierenden Termin des 50-Jahre-JN-Kongresses lag, es waren jedoch auch Vertreter beider Organisationen vor Ort), mit Christin Bärthel (Revisionist aus Thüringen), Wolfram Schiedewitz (Gedächtnisstätte Guthmannshausen), Richard Edmonds (ehemaliges Mitglied der britischen BNP) und Thomas Wulff (freier Nationalist) bot das Rednerprogramm einen breiten Querschnitt der nationalen Bewegung. Zwischen den Beiträgen wurden zudem inhaltlich passende Musikstücke von Axel Schlimper vorgetragen, auf der Zwischenkundgebung sprach zudem eine enge Freundin von Ursula Haverbeck, die sie noch am Tag ihres Geburtstages besucht hatte und die besten Grüße an die Demonstranten übersandte – natürlich gab es auch dieses Mal ein Grußwort von Ursula, das der DIE RECHTE – Vorsitzende aus dem Rhein-Erft-Kreis Markus Walter verlas. Mit dem Absingen des Deutschlandliedes endete die Zwischenkundgebung, ehe der Rückweg ebenso diszipliniert wie auf dem Hinweg und ohne Störungen bis zum Hauptbahnhof fortgesetzt wurde, wo sich die Demonstration am späten Nachmittag auflöste.


Die Zwischenkundgebung fand vor dem Bielefelder Justizkomplex am Niederwall statt

Dutzende Blumensträuße führten Demonstration an

Wie es sich für einen Geburtstag gehört, gab es natürlich auch Blumen – ein Dank geht dabei vor allem an Bernd Wachsmuth, der sich um die Organisation und Durchführung der Aktion gekümmert hat. An der Spitze der Demonstration liefen dutzende Aktivisten mit Blumensträußen, die dem Aufzug nicht nur ein schönes Bild verliehen, sondern auch die frohe Botschaft, die von diesem 9. November, der noch dazu der 30. Jahrestag des Mauerfalls war, ausgehen sollte: Ursula, wir sind gekommen, um dich und deinen Geburtstag zu feiern!


Herzlichen Glückwunsch: Was wäre ein 91. Geburtstag ohne Blumen?!

Galt Bielefeld bisher als „rote Festung“ in Ostwestfalen, ist es in den letzten anderthalb Jahren gelungen, mehrere Demonstrationen durchzuführen – insgesamt ohne größere Störungen. Es gelingt zudem fortwährend, den öffentlichen Diskurs zu bestimmen und die Themen, die der nationalen Bewegung wichtig sind, aufzudrängen. Und solange sich Ursula Haverbeck in Gesinnungshaft befindet, sollte Bielefeld nicht daran denken, zum Alltag zurückkehren zu können. Ein Dank gilt allen Anwesenden und diejenigen, die aus Termingründen, fehlender Motivation oder den vermeintlichen Vorzügen des zurückgezogenen, bürgerlichen Lebens dieses Mal nicht anwesend waren, sei gesagt: Auch euer Platz ist auf der Straße, wenn es darum geht, für die Freiheit einer 91-Jährigen einzutreten. Ihr Opfer, das sie jeden Tag neu erbringt, ist unser Auftrag. Freiheit für Ursula – Alles Gute zum Geburtstag, Ursula!

Quelle: www.freiheit-fuer-ursula.de

Quelle: www.freiheit-fuer-ursula.de

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6 Kommentare

  1. Schlimper nein danke on

    Axel Schlimper??? Ist das Euer Ernst? Der es mit einer Marrokanerin treibt und mit abstrusen Thesen über das Heidentum Christenpropaganda betreibt und damit unsere Ahnen entehrt? Zum Fremdschämen…

  2. Nationalisten-Demo für Ursula Haverbeck am 9. November 2019

    Anlässlich des 91. Geburtstags von Ursula Haverbeck am 8. November wurde einen Tag darauf von deutschen Nationalisten eine Demonstration durchgeführt, die auf ihre politische Gefangenschaft aufmerksam machen sollte.
    Ein sog. „breites Bündnis“, das aus der BaehRD verbundenen bunten Dämonkraten jeglicher Coleur (Parteien, Antifa, Gewerkschaften, Vereine, Kirchengemeinden, Arminia Bielefeld etc.) besteht, hat sich lt. Lügenmedien erfolgreich gegen die „Nazis“ gestemmt, die üblichen Parolen gegrölt und Plakate „gegen rechts“ gezeigt. Ein besonders vor Hass triefendes Plakat zeigte die Aufschrift „Halt die Fresse Haverbeck! und folge deinem Führer“ – daneben eine simpel stilisierte Figur, die Hitler darstellen soll, der sich einen Kopfschuss verpasst; seitlich tritt eine Blutfontäne aus: https://abload.de/img/hassinbielefeld3gj1a.jpg
    Offenbar haben die Medienverantwortlichen (in diesem Fall der WDR) gegen diesen Hass nichts einzuwenden, eine Distanzierung jedenfalls bleibt in solchen Fällen immer aus.
    Der Video-Bericht kann hier online angeschaut und auch heruntergeladen werden: https://streamable.com/adnu4

    Das „Westfalen-Blatt“ titelte am Demo-Tag: „Polizei beschlagnahmt Anti-Rechts-Plakate“ (https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Bielefeld/Bielefel..), wonach gegen drei „Aktivisten“ der LINKs stehenden Organisation „Die Partei“ wegen des Verdachts zum Aufrufen von Straftaten ermittelt werde.
    Zitat: „Hintergrund sind Plakate mit den Aufschriften ‘Nazis töten.’ und ‘Hier könnte ein Nazi hängen’, die für die Mahnwache der ‘Partei’ an diesem Samstag um 20 Uhr vor dem Landgericht am Niederwall werben sollten. Die Aushänge wurden von den Aktivisten am Freitagnachmittag zwischen Hauptbahnhof und Kunsthalle entlang des für diesen Samstag genehmigten Marschweges der Rechtsextremen angebracht.
    […]
    Eine Sprecherin der ‘Partei’ Bielefeld wies den Vorwurf, zu Straftaten aufzurufen, strikt zurück. ‘Nazis töten.’ sei nicht als Aufforderung, sondern als Feststellung nach den Morden der rechtsextremen Terrorgruppe NSU zu verstehen. Plakate mit dem Slogan ‘Hier könnte ein Nazi hängen’ sollten darauf aufmerksam machen, dass an den jeweiligen Stellen auch Plakate der Rechtsextremen hängen könnten.“
    Was den Slogan „Nazis töten.“ betrifft, müsste man der Antifa-Organisation mit ihrem Argument (leider) recht geben, da hier schließlich kein Ausrufezeichen zu finden ist und nur dann eine Aufforderung ersichtlich wäre, wobei hierbei dennoch insofern zu relativieren ist, dass die Unterstellung, wonach ein Großteil der offenkundig minderbemittelten Buntdämonkraten dies nicht unterscheiden könnte oder wollte, keineswegs aus der Luft gegriffen ist.
    Auch ist hier wieder ersichtlich, wie LINKsextreme sich das „NSU“-Märchen zunutze machen und die eigene Klientel moralisch erhöhen.
    Eine offenkundig faule Ausrede dagegen besteht in Bezug auf den Hass-Slogan „Hier könnte ein Nazi hängen“, da ein Plakat wohl kaum eine Person ist, sondern ein Gegenstand. Schließlich würde die „Partei“ auch niemals Plakate aufhängen, auf denen – in „lustiger“ Weise gemeint – stehen würde „Hier könnte ein Jude hängen“ und sich damit herausreden, dass an den jeweiligen Stellen auch Plakete der Juden hängen könnten. Oder doch?

    Tatsächlich witzig im Vergleich hierzu war der Aktionismus bunter Spießer am 2. November, was die „Neue Westfälische“ mit „Hunderte Flyer der Partei ‘Die Rechte’ sorgen in Bielefelder City für Ärger“ betitelte (https://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/22603668_Hund..). Im Vorfeld zur Haverbeck-Demo am 9. November nämlich hatte die Partei „Die Rechte“ Flyer in Größe einer Visitenkarte an verschiedenen Plätzen verstreut, was den Schöffen Günter Pähler ärgerte (Zitat): „Am besten wäre es, wenn die Nazis diesen Mist selber wieder aufsammeln müssten.“
    Nun soll der Staatsschutz ermitteln, ob es sich hierbei um eine Straftat handelt und ob noch weitere Bereiche in der Stadt betroffen sind. Offenbar ist das Verstreuen von Flyern auch derart gefährlich, dass lt. Artikel auch die Notrufnummer 110 gewählt werden darf.

  3. Ich hoffe ,im Sinne der Menschen,das nicht noch in dieser Gemeinde ein OB nach abseitigen Vorbild eingesetzt wird ! De linken ,die so i , haben nun in Hannover einen Zuarbeiter .

  4. Der WDR hat mir im Kontext dieser Demo geantwortet!

    Mein Aufhänger hierzu waren folgende (provokante) Zeilen:

    “Interessant, dass es in Bielefeld (mindestens) 10.000 Faschisten gibt! Oder waren es vielleicht doch einige tausend weniger?”

    O-Quelle: https://youtu.be/d0JYSDUJqrs (Bielefeld: Tausende demonstrieren gegen Rechtsextreme)

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