Rechte Ratsgruppe hat nachgeforscht: Sieraus peinliches Imagevideo kostete den Steuerzahler fast 50.000 Euro!

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Mitte Juli 2019 berichteten verschiedene Lokalmedien (u.a. auch das „DortmundEcho“) über ein peinliches Imagevideo, in dem sich Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) überwiegend selbst inszenierte, als großen Macher verkaufte und die vermeintlich schönen Ecken der Stadt pries, während er die Realität schlichtweg ausblendete. Die Reaktionen auf das Video waren eindeutig, sie lagen fast ausnahmslos zwischen Hohn und Spott. Doch was sagt Sierau selbst dazu? Die Ratsgruppe NPD / DIE RECHTE hatte bereits zur Septembersitzung des Stadtrates eine Anfrage eingereicht, deren Beantwortung mittlerweile vorliegt und den Oberbürgermeister mit einigen Fragen konfrontiert. Der antwortete jetzt – wahrscheinlich zähneknirrschend – und räumte ein, dass die Stadt (und damit der Steuerzahler) für das Imagevideo „SO MACHEN WIR DAS“ insgesamt 49.980 Euro gezahlt hat. Ein stolzer Betrag, bis heute hat der Clip bei Youtube gerade einmal rund 4000 Aufrufe, jeder einzelne „Klick“kostet demnach über 10 Euro, ganz abgesehen davon, dass die Mehrzahl der Nutzer wohl erst nach der Medienberichterstattung auf den kurzen Film aufmerksam wurde und wissen wollte, wie sich der Dortmunder Oberbürgermeister wieder einmal blamiert.

Lokale Medien interessieren Sierau nicht

Durch die Bank weg, kritisierten lokale Medien, allen voran die „Ruhr Nachrichten“, das Video von Sierau. Auf Nachfrage der Ratsgruppe, wie der Oberbürgermeister die Reaktionen auf das Video bewertet, heißt es von ihm großspurig: „Aus der Mitte der Stadtgesellschaft wurde das Video vielfach begrüßt. Lokale Medien interessieren mit ihren Einschätzungen oder Vermutungen nicht und haben auch keinen Einfluss auf Verwaltungshandeln“. Nun, vielleicht abschließend noch ein paar exemplarische Kommentare, die sich unter dem Youtube-Video finden, um zu verdeutlichen, wie sehr die „Stadtgesellschaft“ (oder das, was Sierau dafür hält) sein Video begrüßt.


Vermeintlich positive Reaktionen aus der Stadtgesellschaft…

Und der Vollständigkeit halber nochmal das Video:

Dortmund hat wohl selten einen peinlicheren Oberbürgermeister gehabt, der dem Steuerzahler noch dazu verdammt teuer zu stehen kommt!

Alle Informationen aus Dortmund direkt aufs Mobiltelefon? Tragen Sie sich in den Telegram-Rundbrief oder den DortmundEcho-Mailrundbrief ein, mit dem sie keinen Artikel mehr verpassen! Wenn Sie darüber hinaus in unregelmäßigen Abständen relevante Termine oder bundesweite Meldungen erhalten möchten, tragen Sie sich in den Mailverteiler "Infobrief.nw.an" ein!

Verbreiten.

18 Kommentare

  1. Hm, mir kommt die Betrag von 49.980 Euro so komisch vor. Liegt in Dortmund die Grenze für eine Auftragsvergabe ohne Ausschreibung etwa bei 50.000 Euro? Wer hat das Video denn hergestellt? Doch wohl nicht zufällig ein Verwandter oder Parteigenosse des SPD-OB Sierau?

    • Herr Sierrau sollte sich schämen, anständige Deutsche müssen verdammt lange und hart arbeiten für 50000 Euro. Was bildet sich dieser Mensch überhaupt ein, Steuergelder dermaßen zu verplempern?

    • Das ist richtig. Bei allen anderen Videos auf dem Dortmunder Youtube-Kanal werden die Ersteller der Videos genannt, bei diesem Video aber nicht. Hat das einen gewissen Hintergrund? Wer ist die Firma, die diese Jubelarie erstellt hat? Ist da etwa Steuergeld den eigenen Freunden zugeschoben worden?

      • Das wäre dann ja gleich ein doppelter Skandal. Würde mich aber bei dem typischen SPD-Gebaren nicht im geringsten überraschen, falls der Ersteller ein guter Bekannter oder Verwandter von OB Sierau sein sollte.

        • Die SPD Mülheim/Ruhr hat am Volkstrauertag ja der Opfer des “Verschissmus” gedacht. Das sind alle die, die von der SPD beschissen werden.

          • Das müssen wohl so mindestens 100 Millionen Opfer der SPD sein, die von der SPD beschissen worden sind.

            Nieder mit dem Verschissmus!

          • Macht euch nicht lustig über den “Verschissmus”.

            Der Verursacher wurde festgestellt: Es war ein Lehrmädel im Blumenladen die aufgrund der SPD-Bildungspolitik nicht mehr richtig lesen und schreiben kann.

            Die SPD Mülheim/Ruhr hat natürlich nachgetreten, Anzeige erstattet und jetzt befasst sich der Staatsschutz mit dem armen Lehrmädel. Und da wir ja alle wissen das solche Taten oberste Priorität haben in unserem Staat ist das Mädel nun dran…

          • Das Mädel hat nun von sich aus gekündigt und der Blumenladen kann nun wohl dicht machen.

            Arbeitsplatzvernichtung hat bei der SPD ja Tradition.

            Keinen Millimeter den Verschissten.

          • „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus » Nein, er wird aufgrund der rot/grünen Bildungspolitik sagen: «I BIMS VERSCHISSMUS».“

  2. Henry Hafenmayer on

    Was hat dieser OB in den Jahren seiner Amtszeit dem Steuerzahler schon an Lohn und Lohnzusatzleistungen abgerungen?
    Hat er denn in seinem schicken Haus auch schon “Flüchtlinge” aufgenommen und versorgt sie auf eigene Kosten?
    Wie oft hält so ein OB eigentlich “offene Gesprächsrunden” in den Problemvierteln von Dortmund ab? Wie oft ist er denn in diesen Vierteln unterwegs (vielleicht auch mal ohne Personenschützer)?

    Fragen über Fragen….

  3. Das verschwendete Geld des Volkes muss nach der politischen Wende von Ullrich Sierau (SPD) (oder seinen Erben) zurück gefordert werden. Solche Verschwendungen von Steuergeldern werden wir nicht durch gehen lassen.

  4. Was regt ihr euch über 50,000 Euro auf? In Frankfurt läuft das mit der SPD-Familienwirtschaft viel offener, da wird nichts mehr versteckt:

    “Der Oberbürgermeister von Frankfurt, Peter Feldmann, ist in die Schlagzeilen gekommen. Die Gattin des Sozialdemokrat, Zübeyde Feldmann, geborene Temizel, erhält nicht nur ein deutlich über dem Normalen liegendes Gehalt, sondern fährt seit Dezember 2017 einen Dienstwagen – für die Leiterin einer Kita ein ungewöhnlicher Luxus.[…]
    Als sie ihren Leitungsposten übernahm, waren der Bürgermeister und sie bereits ein Paar. Zwei Jahre später bekam sie laut Bild die höchstmögliche Bezahlung in ihrer Gehaltsklasse. Laut Unterlagen der AWO, dem Träger der Kita, wird diese Stufe sonst nach etwa 17 Jahren erreicht. Im September 2017 wurde das offenbar noch immer nicht angemessene Salär durch einen Dienstwagen aufgebessert.”

    https://www.freiewelt.net/nachricht/betreibt-frankfurter-spd-oberbuergermeister-vetternwirtschaft-10079589/

    Die türkische Frau des Frankfurter SPD-OB bekommt nach zwei Jahren ein Gehalt, wofür ein Normalsterblicher 17 Jahre warten müsste und weil es dann immer noch nicht reicht obendrauf als Kita-Leiterin (!) einen Dienstwagen.

    Aber so lange die Leute so doof sind SPD zu wählen kann man da wohl nichts machen.

    • Wer SPD wählt, der will wohl unbedingt ausgeplündert werden, damit sich die Herrscher ein schönes Leben auf Kosten des Volkes ermöglichen können.

      • Noch wochenlangem Totschweigen durch die GEZ-Medien hat es der Frankfurter SPD-Skandal jetzt doch in die Tagesschau geschafft:

        https://www.tagesschau.de/investigativ/hr/awo-transparenz-101.html

        Interessant ist die Reaktion unserer zuständigen Bundesfamilienministerin:

        ‘Franziska Giffey (SPD) erklärte auf hr-Anfrage, es sehe keinen über die bestehenden Regelungen “hinausgehenden Handlungsbedarf”.’

        Da SPD-Genossen die Nutznießer dieser Skandale sind, ist das nicht weiter verwunderlich.

Hinterlassen Sie einen Kommentar