Schwarz-Grüner Oberbürgermeistekandidat nur noch grün?!

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Seit August 2019 wird spekuliert, ob sich CDU und Grüne auf einen gemeinsamen Oberbürgermeisterkandidaten einigen können (das „DortmundEcho“ berichtete seinerzeit). Rund drei Monate später befindet sich die Suche in der heißen Phase, es mehren sich jedoch mittlerweile Gerüchte, dass nicht etwa ein parteifreier Kandidat, der von beiden Parteien getragen werden könnte, ausgewählt wird, sondern möglicherweise eine Person aus den Reihen der Grünen, Parteibuch inklusive. Aktuell berichten die „Ruhr Nachrichten“ über die Selbstaufgabe eigener Positionen, mit der die CDU versucht, auf Kuschelkurs mit den Grünen zu gehen. So, wie sich Angela Merkel auf Bundesebene über die Jahre hinweg angebiedert hat und damit schwarz-grüne Koalitionen auch auf Länderebene ermöglichte (und ggf. sogar ab 2021 im Bund), soll auch in Dortmund die neue Allianz entstehen. Wohlgemerkt: Die Grünen sind in Dortmund inhaltlich durchaus dem linksextremen Spektrum zuzurechnen und meilenweit von dem entfernt, was beispielsweise ein Tübinger Boris Palmer oder sein Landesvater Winfried Kretschmann vertreten, die als vergleichsweise gemäßigt gelten. Aber offenbar hat die Dortmunder CDU kein Problem damit, einen gemeinsamen Kandidaten ins Rennen zu schicken. Das sagt viel über das Selbstverständnis der hiesigen Christdemokraten aus!

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7 Kommentare

  1. wählen die Dortmunder nicht den Bürgermeister????
    kann sich dort jeder bewerben Bürgermeister zu werden?
    wenn ein grüner kommt dann ist Dortmund im arsch

  2. Gab’s in Dortmund nicht einen Feuerwehrchef der zurückgetreten wurde?

    Der Präsident der Deutschen Feuerwehrverbandes, Hartmut Ziebs (welcher bisher besonders durch Systemkonforme Haltung aufgefallen ist und weniger durch Leistung) wurde jetzt von fünf Vizechefs aufgefordert wegen seiner Kriecherei gegenüber Merkel zurückzutreten: http://archive.is/J67oF

    • Nur zurücktreten? Das reicht nicht, ich fordere Wiedergutmachung für die angerichteten Schäden am Deutschen Volk. Schuld soll sich ja vererben, da sollte man bei volksfeindlichen Präsidenten keine Ausnahme machen.

  3. Das kommt davon wenn die SPD jahrelang versucht die Grünen zu überholen. Die vergreisten Grünen haben es geschickt gemacht mit ihrem Duo Schneckenburger/Stiller im Hintergrund. Auch der evangelische Kirchentag wurde mit Bedacht auf diese Konstelltion gewählt Und Merkelchen war in den letzten zwei Jahren mehrmals in Dortmund.
    Ändern würde sich in dieser Stadt nur die Stühle auf die man sitzt. Die Doppelmoral des viktorianischen Zeitalters hielte Einzug. Das ist Schwarz/Grün.
    Die Araber wird es freuen da sie ja eher ein Auge auf die CDU haben. Und umgekehrt genauso wie man bereits in einigen Ortsverbindungen sehen kann.

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