Ullrich Sierau unter Druck: Kosten für DFB-Museum explodieren immer weiter!

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Es ist gekommen, wie es Kritiker von Anfang an befürchtet hatten: Durch die städtische Übername möglicher Schulden beim privatwirtschaftlichen Investor DFB, entwickelt sich das DFB-Museum zu einem Millionengrab. Als Leuchtturmprojekt maßgeblich von SPD-Oberbürgermeister Ullrich Sierau vorangetrieben, darf der Steuerzahler die Zeche zahlen. Bereits Anfang Oktober 2019 berichtete das „DortmundEcho“ über die drohenden Verluste, die in den nächsten Haushaltsjahren durch den Bürger getragen werden müssen – seinerzeit war bereits von einem stolzen Betrag von 292.000 Euro die Rede. Doch das ist wohl nur die Spitze des Eisberges gewesen: Mittlerweile wird gemutmaßt, der städtische Zusatzanteil des schlecht laufenden Museums könnte in diesem Jahr bei 727.000 Euro und in den Folgejahren bei fast einer Millionen Euro liegen. Grund genug, dass sogar die Grünen einen Dringlichkeitsantrag für die nächste Ratssitzung, bei der der städtische Haushalt verabschiedet werden soll, eingereicht haben. Damit folgen sie der rechten Ratsgruppe, die bereits bei der Novembersitzung einen Antrag mit dem Titel „Ausufernde Kosten für das DFB-Museum“ eingereicht hat, in dem der Oberbürgermeister aufgefordert wird, konkrete Zahlen der drohenden Ausgaben zu nennen, sowie darzulegen, welche Versuche es bisher gegeben hat, mit den Verantwortlichen des DFB eine Lösung zu finden. Derzeit steht Sierau durch die DFB-Museums-Affäre unter großem Druck und es dürfte schwer werden, wie er sich der aktuellen Situation entziehen will, ohne das eigene Totalversagen einzuräumen. Die rechte Ratsgruppe wird selbstverständlich auch bei der kommenden Ratssitzung nachsetzen, dranbleiben und dafür sorgen, dass jeder Bürger in Dortmund weiß, wie mit seinem Geld durch die Blockparteien umgegangen wird!

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6 Kommentare

  1. Zu Herrn Sierau gibt es von meiner Seite aus wenig zu sagen, zensurtechnisch betrachtet.
    Dortmund hat ja so einige Prestigeprojekte, das U, der Phoenixsee wäre natürlich auch noch zu nennen usw. Schlimm, wie sehr sich sich die Stadt versucht zu profilieren anstatt Geld, Steuergeld sinnvoll zu investieren. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit erwarte ich als Steuerzahler sinnvolle Hilfe für deutsche Obdachlose.

  2. Ich finde, wie alle Demokraten, muss auch Ullrich Sierau für seine Verfehlungen privat haften. Leider wird dies erst nach der politischen Wende möglich sein.

    Da hätten wir neben dem Klavierschiebervideo von ca. 50.000 €, also 727.000 Euro, plus jedes Jahr ca. 1 Mio € für das DFB-Museum.

    Hoffentlich kann er das nach der politischen Wende alles bezahlen, nicht das noch eine rechtsstaatliche Ersatzhaft eingesetzt werden könnte.

    • “Klavierschiebervideo von ca. 50.000 €”

      Man ist genau 20 Euro unter den 50.000 geblieben. Ob das mal einen Hintergrund hat (vielleicht ist eine öffentliche Ausschreibung ab 50.000 Euro erforderlich)?

      • “In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas passiert, dann kann man sich sicher sein, dass es genauso geplant war.”
        Soll mal einer gesagt haben.

  3. Die Journaille muss auch geschmiert werden ,ohne das Geld der Menschen wären diese Schreiberlinge nicht lebensfähig ! Ab und zu eine Alibi Finanzspritze an diese Wesen ,erhält das Wohlwollen in der Berichterstattung ! Man stelle sich mal vor das linksradikale und verhaschte möchtegern Wichtignehmer selber das eigene Leben erwitschaften müssten ,dann wären die Zeitungen leer und die meisten Fernsehsender dunkel ! HIHI das wäre aber auch sehr schön !

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