Gerichtsviertel: Räuber überfallen Geschäft für Grillzubehör, Polizei schaut in unmttelbarer Nähe lieber „nach den Rechten“!

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In Dortmund ist offenbar kein Geschäft mehr sicher: Am Mittwoch (4. Dezember 2019) wurde gegen 15.00 Uhr ein Laden für Grillzubehör an der Kaiserstraße / Ecke Gerichtsstraße überfallen. Wie die Polizei mitteilt, betrat der Täter das Geschäft, schlug einem Mitarbeiter mit der Faust in den Bauch, drückte ihn gegen einenTisch und schlug ihm anschließend noch ins Gesicht. Der 34-Jährige verlor kurz das Bewusstsein, als er wieder zu sich kam, war der Täter geflüchtet, es fehlten ein Laptop und Bargeld. Bei dem Räuber soll es sich um einen etwa 25 bis 30 Jahre alten Mann handeln, der etwa 1,80 m groß sei. Er wird als von stämmiger Statur und mit blondem Bart beschrieben, bei der Tat trug er einen braunen Kapuzenpullover, eine dunkle Jeans, sowe dunkle Schuhe mit einer weißen Sohle. Er sprach mit einem osteuropäischen Akzent, die Polizei benötigt zur Fahndung Zeugenhinweise.

Zahlreiche Polizeifahrzeuge im direkten Nahbereich positioniert

Besonders brisant aus Sicht der Polizei: Eine Einsatzhundertschaft, sowie weitere Zivilfahrzeuge, waren den gesamten Tag im Bereich Gerichtsstraße / Gerichtsplatz präsent, um den Prozess gegen den Dortmunder Nationalisten Matthias Drewer „zu begleiten“ – nur wenige Meter vom Tatort entfernt. Es ist bezeichnend, wo in dieser Stadt polizeiliche Prioritäten gesetzt werden, zumal die Beamten rund um das Gericht über den gesamten Tag hinweg (sie waren zwischen 9 und 19 Uhr eingesetzt) nicht einmal ihre Fahrzeuge verlassen mussten, der gesamte Prozessverlauf blieb friedlich – ganz im Gegensatz zu den Zuständen, die ansonsten in unserer Stadt vorherrschen und bei denen es zu wünschen gewesen wäre, wenn die Polizisten im Umfeld ihre Augen ebenfalls offengehabt hätten. Und zwar eben nicht nur, um „nach den Rechten zu sehen“.

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3 Kommentare

  1. Die Unverhältnismäßigkeit ist schon krass, aber das zeigt auch nur wieder mal, dass die pöhsen Rächtän für das System gefährlich sind.

  2. Dabei handelt es sich um nicht wenige Menschen,die-um den heutigen,beruflichen Anforderungen gerecht zu werden,zu leistungssteigernden Medikamenten,oder harten Drogen greifen.
    Das allgegenwärtige Zeugs in der Richtung sind Amphetamene,die als Leistungssteigernd gelten.
    Das Wirkprinzip dieses Stoffes ist jedoch dieser,dass man nach Einnahme dessen temporär (vorerst) Verdummt,und dadurch das alltägliche Leben als einfacher empfindet.
    Es wäre ganz sicher richtiger,deratige Probanden in entsprechende Einrichtungen zu delegieren,wo man denen helfen kann,anstatt diese,mitunter hohe,politische Ämter ausführen zu lassen.

  3. Wie bei den Mordanschlag auf den Thor S Laden. Viele z.T eidbrüchige Uniformträger /innen/androgyn stehen im Umfeld und wollen nicht sehen was geschied. War auch dieser Täter ,ähnlich wie die beim Mordanschlag,denen persönlich bekannnt ?

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