Schleuser aus Dortmund mit 26 (!) Duldungen in Bayern verhaftet

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Es gibt Geschichten, die selbst im bundesrepublikanischen Alltagswahnsinn herausstechen. Eine davon spielte sich wohl am Donnerstagabend (12. Dezember 2019) auf der A7, kurz hinter dem Grenztunnel Füssen (Allgäu), ab. Nach Polizeiangaben wurde dort ein Pkw mit deutscher Zulassung kontrolliert, in dem sich fünf Personen befanden. Schnell stellte sich heraus, dass es sich bei 3 Mitreisenden (17, 24 und 31 Jahre) um illegale Einwanderer aus der Türkei handelt, die offenbar über die Grenze geschleust werden sollten. Während der 53-jährige Fahrer eine deutsche Niederlassungserlaubnis vorwies und zunächst juristischen Problemen aus dem Weg ging, legte der 48-jährige Beifahrer lediglich eine Gesundheitskarte vor. Die Beamten konnten ermitteln, dass der Mann seit 2015 keinen Aufenthaltstitel für die Bundesrepublik besitzt. Zuvor war sein Asylstatus stolze 26 Mal verlängert worden… Letztendlich erhielten beide Fahrer eine Anzeige wegen des versuchten Einschleusens von Ausländern, der Beifahrer wurde zudem Festgenommen und in Zurückweisungshaft eingeliefert. Zwei der Beifahrer stellten jedoch ein Asylgesuch und dürfen zukünftig in der bunten Bundesrepublik verweilen, für den Minderjährigen ging es zurück nach Österreich. Wahrscheinlich bis zum nächsten Versuch, über die Grenze zu kommen…

Bild: Bundespolizeidirektion München

Alle Informationen aus Dortmund direkt aufs Mobiltelefon? Tragen Sie sich in den Telegram-Rundbrief oder den DortmundEcho-Mailrundbrief ein, mit dem sie keinen Artikel mehr verpassen! Wenn Sie darüber hinaus in unregelmäßigen Abständen relevante Termine oder bundesweite Meldungen erhalten möchten, tragen Sie sich in den Mailverteiler "Infobrief.nw.an" ein!

Verbreiten.

1 Kommentar

  1. So so es ist davon auszugehen , das diese Antifa Befruchter Beihilfe hatten. Kommt einer auf die Idee mal zu ermitteln welche Angestellten ihre Befugnisse misbrauchen?

Antwort auf Stefan Stolze Kommentar abbrechen