Alliierter Bombenterror: Großevakuierung am 12. Januar, über 13.000 Anwohner sind betroffen!

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Nacht für Nacht flogen die alliierten Terrorbomber in der Endphase des zweiten Weltkrieges, der militärisch zu diesem Zeitpunkt längst entschieden war, ihre Luftangriffe auf Dortmund. Getroffen wurde zu einem Großteil die einfache Zivilbevölkerung, mehr als 90 Prozent der Innenstadt wurden vernichtet, unvergessen ist die schwerste Welle der Bombenangriffe vom 12. März 1945. Über all diese schrecklichen Geschehnisse hüllen die etablierten Blockparteien heute jedoch einen Mantel des Schweigens, eine würdige Erinnerung unterbleibt in unserer Stadt ebenfalls. Nur manchmal werden diese Taten wieder in das Gedächtnis der Stadt gerufen: Immer dann, wenn irgendwo eine der vielen Fliegerbomben, die noch im Dortmunder Boden liegen, gefunden wird. Oder, wenn gleich die halbe Innenstadt evakuiert werden muss, weil eine Entschärfungsaktion in einem Ausmaß geplant ist, das es in Dortmund noch nicht gegeben hat. Und genau das ist am 12. Januar 2020 der Fall. Weite Teile des westlichen Innenstadtgebietes, des Union- Kreuz und Klinikviertels, werden evakuiert, 13.000 Anwohner sind betroffen, zudem die städtischen Kliniken und das Johanneshospital, sowie der Hauptbahnhof, an dem der Zugverkehr eingestellt wird. Das Herz einer Großstadt steht still, 75 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges, als Spätfolge der alliierten Bomber, die uns den vermeintlich freiesten Staat, den es jemals auf deutschem Boden gegeben haben soll, brachten. Einen Staat, in dem die Erinnerung an das Leid unseres Volkes verpönt ist, während unser Volk gleichzeitig in der Gegenwart immer mehr leidet. Ein wahrlich bedenklicher Zustand.

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