Dortmunder Polizei setzt zukünftig auch Drohnen ein

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Erstmals werden bei der Evakuierung des Klinikviertels am Sonntag (12. Januar 2020) Drohnen zum Einsatz kommen, um Einbrüchen vorzubeugen. Zukünftig soll der Einsatz von Drohnen, die mit Videokameras ausgerüstet sind, breiter aufgestellt werden, das berichten aktuell die „Ruhr Nachrichten“. Demnach würden in einem Pilotprojekt in Dortmund zunächst zwei Drohnen an verschiedenen Einsatzorten und bei verschiedenen Gelegenheiten durch speziell ausgebildete Polizisten ausprobiert, um später einen dauerahften Einsatz zu etablierten. Für die Polizei bietet der Einsatz von Drohnen viele Vorteile im Kampf gegen die Kriminalität, so lassen sich verdächtige beispielsweise leichter beobachten, als mit einem Helikopter und der Aufwand, eine Drohne steigen zu lassen, dürfte auch deutlich geringer sein. Auf der anderen Seite wird sich die Frage stellen, wie der Einsatz von Drohnen aus datenschutzrechtlichen Gründen zu bewerten ist, immerhin lässt sich das videografieren unbeteiligter Personen nicht vermeiden. Und die Begeisterung, wenn plötzlich eine Drohne am Badezimmerfenster vorbeifliegt und die Bilder aus der Dusche in die Leitstelle der Polizei überträgt, dürfte sich wahrscheinlich bei den meisten Bürgern in Grenzen halten. Es ist wohl daher wie so oft bei technischen Neuerungen: Abzuwarten bleibt, was daraus wird und ob der Einsatz von Drohnen letztendlich dazu beiträgt, das Sicherheitsgefühl (und vor allem die reale Sicherheit) in Dortmund zu stärken.

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