Ex-Freundin mit 76 Messerstichen getötet: Prozess gegen „Schlächter von Lütgendortmund“ beginnt

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Die Tat erregte im Sommer 2019 bundesweites Aufsehen: Der afghanische Asylbewerber Mokhtar H. hatte im Dortmunder Stadtteil Lütgendortmund seine 21-jährige Freundin mit insgesamt 76 Messerstichen getötet und in einem Koffer durch die Gegen geschleppt (das „DortmundEcho berichtete). Rund ein halbes Jahr später, muss sich der 24-jährige H. vor dem Landgericht Dortmund verantworten, der Prozess beginnt am dem 27. Januar – vorgeworfen wird ihm jedoch nicht etwa Mord, sondern lediglich Totschlag, trotz einer beispiellosen Grausamkeit bei der Tatbegehung. Statt einer lebenslangen Haftstrafe, droht dem Mann, der als „Schlächter von Lütgendortmund“ bekanntgeworden war, lediglich eine Strafe, die voraussichtlich zwischen 8 und 12 Jahren liegen wird. Weshalb keine Mordmerkmale vorliegen, alleine die Zahl der Messerstiche lässt auf eine besondere Skrupellosigkeit hindeuten und, soweit bisher bekannt, spricht auch das Motiv (die Frau hatte ihn vorher verlassen, was der afghanische Einwanderer jedoch nicht akzeptieren wollte) für niedrige Beweggründe. Aber diese juristische Einstufung dürfte zumindest im Prozess noch einmal zur Sprache kommen. Beginn der öffentlichen Verhandlung ist am 27. Januar 2020 um 9.15 uhr in Saal 130 des Landgerichtes.

Alle Informationen aus Dortmund direkt aufs Mobiltelefon? Tragen Sie sich in den Telegram-Rundbrief oder den DortmundEcho-Mailrundbrief ein, mit dem sie keinen Artikel mehr verpassen! Wenn Sie darüber hinaus in unregelmäßigen Abständen relevante Termine oder bundesweite Meldungen erhalten möchten, tragen Sie sich in den Mailverteiler "Infobrief.nw.an" ein!

Verbreiten.

2 Kommentare

  1. “(die Frau hatte ihn vorher verlassen, was der afghanische Einwanderer jedoch nicht akzeptieren wollte)”

    Sollte jede deutsche Frau verinnerlichen bei der Partnerwahl.

    Zudem die #Telegonie.

Hinterlassen Sie einen Kommentar