„Friday gegen Altersarmut“ mit ersten Mahnwachen in Dortmund

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Am Freitag (24. Januar 2020) fanden im Rahmen des ersten, bundesweiten Aktionstages der neuen Bewegung „Fridays gegen Altersarmut“ auch zwei Mahnwachen in Dortmund statt. Ab 15 Uhr fanden sich an der „Schlanken Mathilde“ in Hörde etwa 20 Demonstranten ein, vor der Reinoldikirche in der Innenstadt waren es knapp 50, darunter einige Aktivisten der Partei DIE RECHTE, welche die neue Bewegung unterstützen. Ausgerüstet mit Flugblättern und themenbezogenen Transparenten – aber leider ohne eine Lautsprecheranlage, womit Aufmerksamkeit verschenkt wurde – versuchten die Demonstranten, für das Thema zu sensibilisieren. In vielen Gesprächen wurde deutlich, dass die Mehrzahl der Demonstranten die herrschende Politik durchaus kritisch sieht und durchaus Anknüpfungspunkte mit nationalen Positionen bestehen. Im Vorfeld hatte AfD-Chef Jörg Meuthen aufgerufen, die FgA-Versammlungen zu unterstützen – von der lokalen AfD-Trümmertruppe, die im Stadtrat weitestgehend durch Inaktivität und Anbiederung an die CDU auffällt, war jedoch niemand erschienen, offenbar nimmt der Protest gegen Altersarmut für den Dortmunder Verband keinen allzu hohen Stellenwert ein. DIE RECHTE zeigte dagegen u.a. mit Michael Brück (als einzigem Ratsmitglied), ihrem Bundesvorsitzenden Sascha Krolzig, sowie Bernd Schreyner Oberbürgermeisterkandidat für die Kommunalwahl) Präsenz, letzterer kandidiert – wie der ebenso anwesende Herbert Bernhardt – auch für die Seniorenbeiratswahl im März, bei der Altersarmut natürlich ebenfalls ein wichtiges Thema darstellt, von dem immer mehr Menschen betroffen sind. Während in diesem Land mit Sozialleistungen für neu Eingereiste um sich geschmissen wird, sparen die etablierten Blockparteien an denen, die unser Land aufgebaut haben, das ist eine Schande. Deshalb ist es zu begrüßen, wenn sich die „Fridays gegen Altersarmut“ etablierten, beim nächsten Mal dann gerne mit mehr Teilnehmern (und vielleicht nur einer Versammlung in Dortmund, statt sich selber Konkurrenz zu machen) und eben mit Redebeiträgen, dann kommen die Botschaften auch an!


Fleißig am Flugblätter verteilen: DR-Vorsitzender Sascha Krolzig


Insgesamt fanden sich etwa 50 Teilnehmer ein

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