Wegen Kundgebung in Horn-Bad Meinberg: Weitere Anklage gegen inhaftierten Dortmunder Nationalisten Matthias Drewer

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Seit Mitte Oktober 2019 befindet sich der Dortmunder Nationalist und DIE RECHTE – Aktivist Matthias Drewer in Untersuchungshaft, ihm wurde vorgeworfen, einen Linksextremisten mit Pfefferspray attackiert zu haben. In einem einseitig (und juristisch höchst bedenklich) geführten Prozess wurde Matthias Drewer Anfang Dezeber 2019 zu einer Haftstrafe von zwei Jahren ohne Bewährung verurteilt, gegen dieses Urteil wurde mittlerweile Berufung zum Landgericht eingelegt, die dortige Entscheidung steht noch aus. Mittlerweile liegt eine weitere Anklage gegen Matthias Drewer vor, die erneut zeigt, wie die staatlichen Behörden mit zweierlei Maß messen: Im August 2019 kam es bei einer Kundgebung im ostwestfälischen Horn-Bad Meinberg zu schweren Übergriffen durch (zumeist fremdvölkische) Gegendemonstranten, die Polizei, die anfangs nur mit Streifenpolizisten anwesend war, wirkte überfordert. Doch statt etwa gegen die Angreifer zu ermitteln und konsequent nach ihnen zu fahnden, um deren Identität zu ermitteln, klagt die Staatsanwaltschaft Dortmund, die das Verfahren aus Ostwestfalen an sich gezogen hat (was mutmaßlich auch noch juristisch zu überprüfen ist), Matthias Drewer wegen gefährlicher Körperverletzung an. Drewer, der seinerzeit für mehrere Stunden in Gewahrsam genommen wurde, wird vorgeworfen, einen Gegendemonstranten getreten zu haben. Tatsächlich kam es rund um den unübersichtlichen Kundgebungsort immer wieder zu Angriffen auf die Versammlungsteilnehmer, die sich ihrer Haut erwehrten und auch den Angriff auf die Lautsprecheranlage durch die Festsetzung eines Angreifers beendeten. Ohne an dieser Stelle näher auf die (im Detail nicht bewertbaren) Vorwürfe gegen Drewer einzugehen, ist es jedoch bezeichnend, dass (nach hiesigem Kenntnisstand) ausschließlich gegen Drewer Anklage erhoben wurde, nicht aber gegen den Angreifermob oder die dahinterstehenden Aufhetzer der örtlichen SPD.


Faustschlag gegen den Fotografen Matthias Drewer in Horn-Bad Meinberg

Der anstehende Prozess gegen Matthias Drewer dürfte auch deshalb spannend sein, weil die zu vernehmenden Polizeizeugen nicht umher kommen werden, die eigene Überforderung (die von vielfachen Zeugen dokumentiert wurde, z.T. auch videografisch) einzugestehen und vor Gericht begründen zu müssen, warum nicht aktiv gegen die Angreifer aus den Reihen der Gegendemonstranten vorgegangen wurde.

Nach wie vor freut sich der inhaftierte Kamerad im Übrigen über Briefpost, schreibt ein paar nette Zeilen und zeigt Solidarität:

Matthias Drewer
JVA Dortmund
Lübecker Straße 21
44135 Dortmund

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6 Kommentare

  1. Ob der Richer Fechten kann ,oder Haschen kann wie im Studium bei den linksradikalen wird Einfluss auf die Verhandlung haben . Die Journaille schreibt sich schon geil und die Antifa Aktivitas weiss gar nicht mehr ,wie die sich noch mehr befriedigen sollen .

  2. Essen: Nach der Urteilsverkündung prügelten Angehörige libanesischer Großfamilien aufeinander ein. Die Polizei brauchte 20 Mann, um die Mittelaltermenschen zu bändigen. Die Staatsanwaltschaft muss, laut RTL, erst noch prüfen, ob sie wegen der Schlägerei gegen die Beteiligten ermitteln wird.

    Massenschlägerei von Arabern vor Gericht (!): Staatsanwaltschaft muss erst prüfen ob Anklsge erhoben wird.

    Wer es noch nicht gemerkt hat: Die weisungsgebundenen Polizei und Staatsanwaltschaft sich ausschliesslich Instrumente des Machterhalts der Mächtigen.

  3. Pingback: Dortmunder Aktivist Matthias Drewer wegen Tritt gegen linken Störer zu weiterer Haftstrafe verurteilt – DIE RECHTE

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