Kirchlinde: Polizei stoppt nach Schüssen 17 Autos

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Einen großen Polizeieinsatz gab es am Samstag (1. Februar 2020) an der Zollernstraße im westlichen Dortmunder Vorort Kirchlinde. Wie die Behörde mitteilt, wurden gegen 16.30 Uhr 17 Autos gestoppt, die gerade im Begriff waren, einen Parkplatz zu verlassen – Zeugen hatten die Beamten zuvor alarmiert, nachdem mehrere Schüsse abgefeuert worden sein sollen. Auf Nachfrage meldete sich keiner der Anwesenden, geschossen zu haben, woraufhin die Polizei die Fahrzeuge durchsuchte und mehrere verbotene Gegenstände (Springmesser) sicherstellte. Im Auto eines 25-Jährigen fanden sie eine Schreckschusspatrone, anschließend gab ein 54-jähriger Mann an, geschossen zu haben, die Waffe aber bereits wieder in seiner Wohnung gelagert zu haben. Polizeibeamte begleiteten den Mann zu seiner Wohnung und stellten die Waffe sicher, ein entsprechendes Verfahren wurde eingeleitet. Ob es sich um einen Autokorso anlässlich einer arabisch oder türkischen Hochzeit handelt, erwähnt die Polizei nicht explizit, die Gesamtumstände legen jedoch durchaus den Verdacht nah.

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6 Kommentare

  1. Die verbotenen Waffen (u.a. Spingmesser) wurden zwar sichergestellt, es wurden aber keine Anzeigen geschrieben? Hat die Polizei mal wieder Angst gehabt von den 17 Autobesatzungen die Jacke voll zu kriegen?

  2. °°KlarText°° on

    Ich nehme an, dass die Gruppe dann zur Verhinderung weitere Straftaten in polizeiliches Gewahrsam genommen wurde und Strafanzeigen (Verstoß gegen d. Waffengesetz) geschrieben worden sind. Evtl. Hausdurchsuchungen, um noch weitere verbotene Gegenstände zu finden.

    Genau so würde das nämlich ablaufen, wären die Autoinsassen deutsche Nationalisten gewesen.

    • Das Polizeiaufgebot war schon entsprechend hoch. Die Straße wurde durch die 4-5 Streifenwagen regelrecht abgesperrt und soweit ich es beobachten konnte, jeder gefilzt,bevor man aus dem Kessel heraus konnte.

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