Landgericht: Bildzeitung scheitert auch in der Hauptsache gegen Oidoxie-Sänger

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Bereits im Juli 2019 hatte die Bildzeitung im Verfahren der einstweiligen Anordnung gegen Oidoxie-Sänger Marko Gottschalk den Kürzeren gezogen und wurde gerichtlich verpflichtet, zukünftig die Behauptungen zu unterlassen, Marko Gottschalk sei eine Führungsperson von Combat 18 oder die „Oidoxie Streetfighting-Crew“ sei eine C18-Zelle. Mittlerweile ist Combat 18 verboten, am Mittwoch (19. Februar 2020) wurde über den Rechtsstreit in der Hauptsache verhandelt. Die Bildzeitung konnte jedoch, wie im Anordnungsverfahren, keinerlei Belege vorbringen, wonach Gottschalk eine Führungsfigur von C18 gewesen sein sollte – stattdessen wurden Mutmaßungen und fehlinterpretierte Textstellen aus den Berichten der NSU-Untersuchungsausschüsse zitiert. Die zuständige Richterin konnte die juristische Vertretung des Springer-Konzerns damit nicht überzeugen, bei Androhung einer Strafe von bis zu 250.000 Euro, ersatzweise Ordnungshaft, wird es dem Medienkonzern untersagt, entsprechende Äußerungen über Gottschalk zu tätigen. Während gegen das Urteil Rechtsmittel zum Oberlandgericht Hamm möglich sind, bereitet der Rechtsanwalt von Marko Gottschalk, Dr. Björn Clemens, bereits den nächsten Gang vor Gericht vor, in ähnlicher Sache gegen ein anderes Medium, das Marko Gottschalk in die Nähe des verbotenen Vereins „Blood & Honour“ rückt und ihm somit sogar möglicherweise eine Straftat nach dem Vereinsgesetz unterstellt. Wenn die aktuelle Rechtsprechung Schule macht, wird es für die Massenmedien schwieriger, mit bloßen Mutmaßungen und Spekulationen ihre Seiten zu füllen. Gut so!

Bild: Archiv aus Juli 2019

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8 Kommentare

  1. Pressesprecher Peter Bangemann on

    Wie sieht’s denn aus mit einer Gegendarstellung in der “Bild”?

    Ist die bei nachgewiesen falscher Behauptung nicht gesetzlich vorgeschrieben wenn das gefordert wird?

  2. Da kann sich jemand aber das Lachen nur knapp verkneifen. Es ist immer eine gute Nachricht, wenn die BLÖD-Zeitung was auf die Nuß kriegt. Ja, so ist das, wenn die Lügenpresse volkstreue Deutsche unterschätzt. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall!

  3. Die Bild Schreiberlinge haben gerade Anderes zu tun . Die schreiben sich exponierte Körperteile wund und die Rechte eines Bürgers sind da nicht so wichtig .
    Die Bild könnte aber mal wieder über die Risiken des Rauchens berichten .

  4. OT:

    Gestern Abend und gestern Nacht waren sich alle antideutschen kommunistischen Bücklinge des System noch einig: Das wichtigste ist jetzt, daß der Amoklauf von Hanau nicht von Rechten instrumentalisiert wird.
    Seitdem man nun den “rechten Täter” (tatsächlich augenscheinlich geistig schwer Gestörten) präsentieren kann, findet eine Extreminstrumentalisierung der Tat vom linken System gegen Rechts statt.

    Die GEZ nutzt “die Gunst der Stunde” und veröffentlicht jetzt die Erhöhung der Zwangsabgaben auf 18,36 € pro Monat. Offenbar in der Hoffnung dies würde im Zuge der Hanauhysterie unter gehen.

    Mehr Instrumentalisierung vom System geht nicht.

    Es ist der gezielte Versuch die Verteidigung unser deutschen Lebensinteressen zu kriminalisieren.

  5. Der Waldschrat on

    Eine Richtigstellung der Bild wäre da angebracht aber wenn jene erfolgen sollte dann natürlich nur als Randnotiz denn im Verlag weiß man ja nur zu gut, daß der Michel ein primäres Interesse an reißerisch aufgemachten Überschriften, den Fußballergebnissen und Promitratsch hat. Und momentan gilt es ja durch NSU 3.0,4.0 (Hanau), man zählt schon nicht mehr mit, den Michel auf den Kampf gegen Rechts einzustimmen.

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