Videoüberwachung am Hörder Bahnhof? Findet Polizeipräsident Gregor Lange überflüssig…

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Auf Einladung der CDU referierte Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange (SPD) am Donnerstag (6. Februar 2020) im Stadtteil Hörde über die Sicherheitsproblematik rund um den Hörder Bahnhof. Nicht erst seit der Tötung einer 15-Jährigen bei einem Konflikt unter Jugendlichen ist der Bahnhof als Brennpunkt bekannt (das „DortmundEcho“ berichtete seinerzeit), regelmäßig kommt es dort zu Auseinandersetzune, oftmals unter Einsatz von Messern, sowie Raubüberfällen. Fast jeder Hörder hat in den Abendstunden ein subjektives Unsicherheitsgefühl, wenn er den Angstraum, den selbst die „Ruhr Nachrichten“ als solchen markiert haben, durchschreitet. Und unser Polizeipräsident? Der weist den Vorschlag einer Videoüberwachung zurück, dies sei nicht der richtige Ansatz in Hörde. Nun, es ist zufällig der gleiche Polizeipräsident, der im Stadtteil Dorstfeld eine Nebenstraße, die am Tag vielleicht von 50 Anwohnern durchschritten wird, per Video-Liveschaltung überwachen lassen möchte, weil ihm die politische Gesinnung einiger Anwohner nicht passt.

Bezeichnend sind an diesem Verhalten gleich zwei Dinge:

1.) Gregor Lange gibt sich nicht einmal die Mühe, die Überwachung in der Emscherstraße aus politischen Neutralitätsgründen zu rechtfertigen, denn an wesentlich schlimmeren Orten lehnt er eine Kameraüberwachung kategorisch ab.

2.) Die Anwohner in Hörde werden von der Polizei einmal mehr im Stich gelassen, denn im Gegensatz zur Emscherstraße, in der die Anwohner gegen die Überwachung klagen und gute Erfolgaussichten haben, sieht das Polizeigesetz NRW an einem Ort wie dem Bahnhof Hörde durchaus Möglichkeiten zur Überwachung vor.


Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange lässt jede polizeiliche Neutralität vermissen

Aber: Auch in Dortmund neigt sich die Zeit der SPD dem Ende und mit einem solchen Verhalten hilft die politisch motivierte Polizeiführung unfreiwillig mit, anderen Bürgern die Augen zu öffnen. Und die Zahl derjenigen, die das Vertrauen in das politische Establishment verloren haben, steigt täglich an.

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3 Kommentare

  1. Wer glaubt, daß es der volksfeindlichen SPD um das Wohl der Menschen gut, sollte bei deren Aussagen genau zu hören.

    Rufen die Kommunisten von “Die Linke” und der SPD offen zum Bruch der Landesverfassungen auf?

    Charles Krüger: Linke wollen Regeln der Demokrateie außer Kraft setzen:
    https://www.youtube.com/watch?v=6u0LazEoSqo

    SPD: Gesetze dürfen nicht mit AfD-Stimmen zustande kommen
    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/spd-gesetze-duerfen-nicht-mit-afd-stimmen-zustande-kommen/

    Entgegen der Landesverfassung von Nordrhein-Westfalen sollen nach dem Willen der marxistischen SPD alle Abgeordneten der Altparteien NICHT zum Wohle des Landes Nordrhein-Westfalen abstimmen. Wenn das mal nicht ein Aufruf zur Verfassungswidrigkeit, zur Abschaffung der demokratischen Grundordnung ist.

    Fest steht jedenfalls, wer SPD wählt, wählt gegen das Wohl des Landes.

    Wann kommt eigentlich endlich die Video- und Tonüberwachung für die Dortmunder Ratssitzungen?

  2. Natürlich. Herr Lange sieht an tatsächlichen Brennpunkten keine Notwendigkeit einer Videoüberwachung, jedoch im rechten Zentrum Dortmunds, wo keinerlei tägliche Straftaten stattfinden, sondern lediglich Personen mit abweichender Meinung residieren, scheinbar oder offensichtlich geht es hier um die totale Fairness. Nicht!!!! Lange, verschwinde!

  3. Es ist bekannt – auch der Polizei – dass es am Hörder Bahnhof und in Umgebung regelmäßig zu Raubstraftaten/Körperverletzungsdelikten kommt. Es sind auch bereits einige Täter vor dem Jugendrichter gelandet.
    Die meisten Täter sind der Polizei sattsam bekannt.

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