Abteilung Humor: So „enttarnt“ die Bundespolizei Graffiti-Sprayer

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Auch in Zeiten der Corona-Pandemie sorgen manche Behörden für Erheiterung. Im Umgang mit Graffiti-Sprayern bringt die Bundespolizei gelegentlich lustige Pressemitteilung. Aus der Kategorie „da sitzen echte Spürnasen“, ist auch eine Mitteilung von Dienstag (24. März 2020), die inhaltlich auf die Abänderung einiger Stadtbahn-Haltepunkte Bezug nimmt. Über den Sinn solcher Sprühereien kann man sicherlich streiten, aber einen gewissen Unterhaltungswert haben die Tipps der Bundespolizei an Eltern, die darauf achten sollen, ob ihre Kinder in die Graffiti-Szene abrutschen.

Die schlauen Tipps lauten:

Tipps für Eltern Kinder und Jugendliche, die zur Graffiti-Szene gehören, erkennt man häufig an typischen Merkmalen. Zu diesen zählen:
– ein besonders starkes Interesse an Graffiti-Literatur und –
– entsprechenden Internetseiten,
– ein Sammelalbum mit Bildern von Graffiti-Entwürfen,
– mit Farbe verschmutzte Kleidung oder Sprühdosen und
Edding-Stifte versteckt in Rucksäcken.

Nun, dafür braucht es wirklich eine Polizeiausbildung. Jugendliche, die sich auffällig für Graffitis interessieren, Graffiti-Literatur besitzen und / oder Skizzenbücher (oder, Bundespolizeideutsch „Sammelabum“) anfertigen, könnten doch tatsächlich zur Graffiti-Szene zählen. Oder, wer sich Sprühdosen besorgt. Oder, es wird noch besser, wer Edding-Stifte in seinem Rucksack versteckt. Vielleicht sollte die Soko Graffiti zunächst erforschen, dass wohl in den seltensten Fällen Stifte der Marke Edding für Farbschmiereien verwendet werden, ein Blick auf die bekannten Marker-Hersteller wirkt wunder. Und dann bleibt noch die Frage übrig: Warum sollten Kinder und Jugendliche ihre Eddings im Rucksack verstecken?!

Aber, Vorsicht bei mit Farbe verschmutzter Kleidung: Entweder handelt es sich um einen Graffitisprayer oder aber um den Sohn, der gerade von seiner Maler- und Lackierer-Ausbildung heimkehrt. Oder aber vielleicht um beides.

Und nein, dieser Beitrag soll nicht zu einer Debatte über das Für und Wider der Graffiti-Streetart einladen, das ist ohnehin ein kontroverses und ausschweifendes Thema. Er soll einfach aufzeigen, wie weit von der Realität manche Pressemitteilung der Polizei eigentlich ist, die (nicht nur) in der Zielgruppe, der „Graffiti-Szene“ für Lacher sorgen dürfte…

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8 Kommentare

  1. Wandschmierereien, egal ob politisch oder nicht,

    sind nichts anderes als die Eckenpissereien der Tölen.

    “Narrenhände beschmieren Tisch und Wände!”

    • Hermann the German on

      Die nationale Szene war immer im Wandel und wird sich auch weiterhin entwickeln.

      Ich glaube, die die gestern über ..Kappenträger” gemeckert haben und sich heute über ,,nationale Straßenkunst” aufregen, sind in den 80ern und 90ern auch nicht aufgetreten, wie Opa 1920, oder? 😉

  2. Stefan Stolze on

    Weitere Erkennungs Zeichen der Schmarotzer Szene :

    Neigung zu Grünen Gewaltakten !
    Linksradikale Gesinnung !
    Fauler Lebensstil !
    Hang zur Kleptomanie !
    Stehen erst dann auf ,wenn Wektätige Mittagspause machen !
    Persönliche Verbindungen zu Sarah ,Jutta und Enrike . Besonders FAM Struck !

    Nun noch eine Frage am Rande : Da zur Zeit keine Demos und weitere parasitäre Veranstaltungen stattfinden und die Grünen nun überflüssig sind !
    Warum nutzten diese parasitär veranlagten nicht die Zeit und leisten mal etwas produktives ? Die könnten doch Ernten und Blut spenden oder Menschen in dieser schwweren Zeit helfen . Oder spielen die nun Online ihre Gelüste aus ?

  3. WELT: “Nachdem viele Polizeibewerber am Deutschtest scheiterten, werden die Anforderungen bei der Rechtschreibung gesenkt. Theoretisch dürfen Bewerber nun in rund jedem siebten Wort einen Fehler machen. Auch andere Tests wurden angepasst.”

    Was will man von Leute verlangen die offensichtlich noch nicht einmal richtig lesen und schreiben können?

  4. Der Waldschrat on

    Ja ja, bei der Bundespolizei sind ja richtige Profis am Werk, bei diesem gerüttelt Maß an Spürsinn würden Miss Marple und Hercule Poirot glatt neidisch werden…
    Vorhin habe ich meine Garage von innen gestrichen und tatsächlich haben sich ein paar Farbspritzer auf meine Kleidung verirrt, da wäre ich wahrlich gespannt, was die Spezies da vermuten würden…

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