IHK verschweigt bei Oberbürgermeister-Diskussion den 6. Kandidaten…

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Die „Industrie und Handelskammer (IHK)“ hatte zu einer Diskussionsrunde geladen, an der sich nach Angaben der „Ruhr Nachrichten“ alle fünf Kandidaten, die für das Oberbürgermeisteramt bei der Kommunalwahl 2020 antreten, beteiligt hätten. Tatsächlich war die Diskussionsrunde, die in Zeiten der Corona-Krise ohne Publikum stattfand und stattdessen im Internet gestreamt wurde, eine Farce: Der Kandidat der Opposition, Bernd Schreyner, welcher für DIE RECHTE ins Rennen geht, wurde nicht eingeladen und wird im Nachgang totgeschwiegen. Tatsächlich verlief die Diskussion der Blockparteien, die sich nur in Geringfügigkeiten unterscheiden, entsprechend eintönig. Die Grünen schickten Daniela Schneckenburger, die SPD Thomas Westphal, die CDU den Sauerländer Andreas Hollstein, die FDP Michael Kauch und die Linkspartei ihren Fraktionsvorsitzenden Utz Kowalewski – fast alle Kandidaten sind per „Du“ miteinander und arbeiten in verschiedenen Konstellationen schon lange zusammen. Es überrascht kaum, dass bei der Diskussion zwar über Themen wie Digitalisierung und „Verkehrswende“ gesprochen wurde, aber elementare Themen, etwa die innere Sicherheit oder die gescheiterte Einwanderungspolitik, verschwiegen wurden. Auch die Frage nach der sozialen Spaltung wurde lediglich vom Linkspartei-Kandidaten, dessen Sozialpolitik oftmals im Einklang mit den Positionen der Partei DIE RECHTE steht (auch wenn sich Kowalewski nach gemeinsamem Stimmverhalten im Stadtrat regelmäßig davon distanziert), aufgeworfen. Die Runde wäre sicherlich lebhafter gewesen, wenn mit Bernd Schreyner ein wirklicher Außenseiter dabei gewesen wäre. Aber das ist offenbar unerwünscht. Nun, dann gilt es, sich im Wahlkampf selbst Gehör zu verschaffen!

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5 Kommentare

  1. Stefan Stolze on

    Es wurde auch verschwiegen ,das die IHK die eigene Industrie vernichtet hat !
    Hoesch ,die Röhren Werke in Barop nebst zahlreiche Betriebe im Metallbereich !
    In den 90´gern hat die IHK alles getan ,damit wir zum Armenhaus der Republick werden um der SPD zu helfen ! Die SPD hat damit versucht die Bunddesregierung unter Druck zu setzten .Erst in der Schröder Zeit haben die gemerkt welchen Schaden die angerichtet haben . Da war es aber zu Spät. Und nun ist die IHK nur noch der Dienstleister derer ,die nichts mit Arbeit zu tun haben . Die machen Propagander für alles was gegen die Werktätigen geht !

  2. Ist doch logisch. Laut Wikipedia sind die Aufgaben der IHK: “Vertretung des Gesamtinteresses der regionalen Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit, z. B. durch Stellungnahmen zu Gesetzgebungsvorhaben, Einflussnahme auf Planungsprozesse wie etwa Bebauungs- und Flächennutzungspläne. Nicht zu den Aufgaben der Industrie- und Handelskammern gehört die Wahrnehmung sozialpolitischer und arbeitsrechtlicher Interessen.”

    Einflussnahme auf Planungsprozesse, wie etwa Bebauungs- und Flächennutzungspläne, ist nun einmal einfacher wenn man DIE RECHTE nicht einlädt. Die Pläne lassen sich einfacher im kleinen Kreis mit den Blockparteien durchsetzen.

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