Ziemlich frech: Dortmunder Polizei poltert nach Feuerwerk am 20. April gegen DIE RECHTE

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Es gibt Dinge, die sind absehbar, aber dennoch schockieren sie immer wieder in ihrer Dreistigkeit. Dazu gehört auch das Verhalten der Dortmunder Polizei anlässlich eines Feuerwerks, das in der Nacht auf den 20. April in der Emscherstraße im Stadtteil Dorstfeld entzündet wurde. Dort feierten Anwohner, so hat es die Partei DIE RECHTE unter Berufung auf Zeugen zumindest über ihren Telegram-Kanal verbreitet, die ersten Lockerungen im Corona-Lockdown, unter anderem dürfen Geschäfte seit Montag (20. April) wieder öffnen. Das Datum für diese Maßnahmen hatte übrigens die schwarz-gelbe Landesregierung unter Armin Laschet festgelegt. Nachdem ein linker Twitternutzer behauptet hatte, es würde sich bei dem Feuerwerk um eine Art Geburtstagsparty für Adolf Hitler handeln, griff die „JSUD – Jüdische Studierendenunion Deutschland“ diese nicht näher begründete Behauptung im sozialen Netzwerk Twitter auf und forderte die Dortmunder Polizei zu einer Stellungnahme auf. Im Polizeipräsidium, in dem das Video ab mittags bekannt war und dessen Beamten durchaus bewusst ist, dass ein Feuerwerk keine Straftat darstellt und auch das beklagte Hissen schwarz-weiß-roter Fahnen in Dorstfeld durchaus üblich ist, liefen ab diesem Moment die Drähte heiß: „Droht uns schon wieder ein Skandal? Müssen wir reagieren?“, war eine vielfach gestellte Frage. Und so setzten die üblichen Mechanismen ein.

Während Beamte des Staatsschutzes am Montagabend die mit Fahnen beschmückten Häuser und einige Rußflecken auf der Straße, die beim nächsten Regen wohl weggespült sind und auf das zurückliegende Feuerwerk hindeuten, abfotografierten, bereitete das Social-Media-Team der Dortmunder Polizei ihre Antwort vor. „Wir wissen, dass die vom Verfassungsschutz beobachtete Partei „Die Rechte“ mit ihrem Gedankengut an den Nationalsozialismus anknüpft“, behauptet die Behörde von der Markgrafenstraße anschließend bei Twitter, um zu weiteren Erklärungen anzuknüpfen: „Selbstverständlich wissen wir, dass der im Video genannte 20.4. der Geburtstag Adolf Hitlers ist. Insofern ist der Hinweis auf den 20.4. als Datum der Corona-Lockerungen richtig einzuordnen“ – nun, auch die bekannte Sängerin Jasmin Wagner, besser bekannt als „Blümchen“, hat beispielsweise am 20. April Geburtstag, ebenso, wie Millionen andere Menschen. Aber einen Text der Partei DIE RECHTE, in dem mit keinem Wort auf Adolf Hitler, dafür ausführlich auf den Corona-Shutdown, eingegangen wird, einfach als Falschbehauptung darzustellen, ist für eine Behörde schon ziemlich frech, natürlich bleiben auch Begründungen für die eigene Interpretationen Fehlanzeige. Großspurig teilt die Polizei anschließend mit, dass bereits ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden wäre, um einige Tweets später kleinlaut anzufügen, das Ergebnis der aktuellen Ermittlungen zur strafrechtlichen Bewertung der Staatsanwaltschaft zu übergeben. Im Klartext: Die Polizei ermittelt, obwohl sie nicht einmal von einer Straftat ausgeht. Denn die Prüfung der Staatsanwaltschaft wird eindeutig sein: Das Zünden von handelsüblichem Feuerwerk steht jedem Bürger frei, sofern er sich eine Erlaubnis bei der Stadt Dortmund einholt. Fehlt diese Erlaubnis, handelt es sich bei der Zündung von Feuerwerk außerhalb der Silvesterzeiten um eine Ordnungswidrigkeit, die vergleichbar mit Wildpinkeln oder Falschparken ist. Das Hissen von schwarz-weiß-roten Fahnen ist natürlich nicht ansatzweise strafbar, ganz im Gegenteil, zeigen viele Länder in der Corona-Krise Flagge, allen voran die patriotischen Italiener. Aber solche Details scheinen die Dortmunder Polizei, deren Führung regelrecht besessen vom „Kampf gegen Rechts“ ist, nicht zu stören.


Beispiel für neutrale Pressearbeit der Polizei Dortmund…
Bildquelle: Twitter

Impressionen des Covid-19-Lockdown-Feuerwerks:

Die Rechtsabteilung der Partei DIE RECHTE prüft derweil im Hinblick auf die im Zusammenhang mit der Partei stehenden Äußerungen ein mögliches Vorgehen gegen die „ Jüdische Studierendenunion Deutschland“, sowie das Polizeipräsidium Dortmund, dessen fehlende Neutralität einmal mehr unter Beweis gestellt wird.


Übrigens, wer zur Neutralität der Stadt Dortmund noch Fragen hat: Deren Social-Media-Team „liked“ fleißig jeden Tweet der Polizei Dortmund, der sich mit dem Feuerwerk am 20. April auseinandersetzt…

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17 Kommentare

  1. Nach SECHS Stunden SECHS Tweets der Dortmunder Polizei?

    Bei der gefährlichen Körperverletzung durch “Bapa Dourou” hat die Dortmunder Polizei ACHT MONATE gebraucht?

  2. Wird so nicht eher ein Schuh draus? „Wir wissen, dass die vom Heimatschutz beobachteten volksfeindlichen Parteien mit ihrem Gedankengut an den todbringenden Kommunismus anknüpfen“

    Es ist bekannt, daß die Inhaltsstoffe vom Feuerwerk Mikroben töten. Soll hier der Kampf gegen Mikroben kriminalisiert werden?

    Brauchen wir einen “Shutdown” der Dortmunder Polizei, damit von dieser keine Gefahr mehr ausgeht?
    Hält die Dortmunder Polizei bei ihren Festnahmen einen Abstand von 2 Metern ein?
    Sollte jeder Polizist und jede Polizistin bei der Dortmunder Polizei zwangsweise eine “Tracking-App” auf ihren / seinem Mobiltelefon bekommen?

    Sollte die Dortmunder Polizei mit gutem Beispiel voran gehen und weltweit als erstes den Impfstoff von Bill und Melinda Gates bekommen?
    Öffentlichkeitswirksam könnte die gesamte Dortmunder Polizei einschließlich der Polizeiführung und Dortmunds Bürgermeister den Gates-Impfstoff auf dem Wochenmarkt in Dortmund injiziert bekommen, um den rechten Verschwörungstheoretikern den Wind aus den Segeln zu nehmen.
    Das wäre das beste Zeichen gegen rechtsextreme, antisemitische Verschwörungstheorien bezüglich Corona was die Dortmunder Polizei inkl. dem SPD-Bürgermeister von Dortmund setzen kann!

    Sollte sich ein Dortmunder Polizist weigern, den Gates-Impfstoff zu bekommen, so wäre dieser als Rechtsextremist entlarvt.

    Selbstverständlich sollte es haargenau der Impfstoff sein, den auch die normalen Bürger bekommen.

    #DortmunderPolizeiImpfen

    • “Sollte jeder Polizist und jede Polizistin bei der Dortmunder Polizei zwangsweise eine “Tracking-App” auf ihren / seinem Mobiltelefon bekommen?”

      Da gibt’s eine kostengünstigere Lösung: Imbissbuden-Betreiber sollten melden welche Polizisten sich gerade in der Bude aufhalten. Damit wüsste die Einsatzzentrale wo sich die einzelnen Polizisten gerade aufhalten.

      • Kommen da Bordell-Betreiber und Shisabar-Betreiber auch in Betracht?

        Ich denke aber mal zur optimalen Koordination der Polizeikräfte sollte jeder Polizist ein Chipimplantat in die Hand bekommen. Das Implantat könnte auch die Abstandsregeln der Polizisten überwachen. Bei jedem Verstoß gegen Merkels Corona-Gebote könnten 100 Euro vom Gehalt abgezogen werden. So würden die Dortmunder Polizisten mit gutem Beispiel voran gehen.

        Ein wichtiger Schritt zum demokratischen Robocop ist auch ein Chipimplantat im Gehirn der Dortmunder Polizisten. Der Polizeipräsident könnte die Polizisten so direkt vom Computer oder dem Mobiltelefon per App nach Belieben steuern, sowohl Bewegung, Handeln und Sprache. Dem Bürger würde diese Neuerung der Digitalisierung gar nicht als Neuerung auffallen.

        Ein flächendeckendes 5G-Netz in Dortmund könnte die technische Steuerung der Polizisten sicher stellen.

        #DortmunderPolizeiChippen

        • “Der Polizeipräsident könnte die Polizisten so direkt vom Computer oder dem Mobiltelefon per App nach Belieben steuern, sowohl Bewegung, Handeln und Sprache.”

          Geldverschwendung! Die meisten Polizisten lassen ja schon heute nichts unversucht, sich bei SPD-Polizeipräsident Lange anzubiedern. Deshalb haben Leute mit Selbstachtung auch keine Karrierechancen bei der Dortmunder Polizei.

          • Ich weiß nicht was einem mehr Sorge bereiten sollte.
            Entweder das die Polizisten bereits alle den Chip im Hirn haben, oder das sie bereits jetzt so agieren, als hätten sie ein Chipimplantat im Hirn.

          • Nun ja, Ausnahmen zwischen Chip und kein Chip gibt es schon. Beispiel: Ungechippte Polizisten sind die größten Helden wenn es darum geht 65jährige Damen wegen des “Corona-Verbots” von Parkbänken zu vertreiben. Auch ältere Herren im Rentenalter werden bei “Corona-Demos” gerne von 6 Polizisten im Kampfanzug heldenhaft niedergerungen. Wenn diese Helden aber auf eine Gruppe von 14 bis 18jährigen “Migranten” trifft, dann verliert sich auf einmal der Heldenmut und in 99,9% der Fälle treten die Polizisten den beschleunigten Rückzug an.

          • @SIBILLE

            Kürzlich hat in einer Quasselrunde der GEZ ein Polizist selbst eingeräumt, daß sich die Polizisten selbst vielfach nicht an die “Corona-Regeln” halten.

            Aber andere Maßregeln wollen!

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  4. “Beispiel für neutrale Pressearbeit der Polizei Dortmund…”

    Immerhin hat die Dortmunder Polizei einen Spezialisten der Lügenpresse für den Job angeworben… 😉

  5. @Philipp
    Bei gewissen Imbissbuden,die es heutzutage ja fast nur noch gibt, braucht es die Erfindung einer solchen Tracking-App garnicht, die gibt es dort schon längst,-nur mit dem Unterschied,dass solche, und andere Beobachtungen bei einer anderen Einsatzzentrale landen…

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