Jetzt drehen sie völlig durch: Dortmunder Polizei warnt vor Unterwanderung der Corona-Proteste durch schwarz-weiß-rote Maskenträger!

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Die Nerven bei der Dortmunder Polizei liegen derzeit blank: Erst brach nach dem umstrittenen Polizeieinsatz gegen eine Frau am vergangenen Samstag (2. Mai 2020) ein bundesweiter „Shitstorm“ über die Behörde heren, dann gab das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen einem Eilantrag statt, der sich gegen die geplante Videoüberwachung eines von Rechten bewohnten Hauses in Dorstfeld richtete. Doch statt sich zu den neuerlichen Rechtsbrüchen zu äußern, setzte die Polizei, genauer gesagt Polizeipräsident Gregor Lange (SPD), am Freitagmittag (8. Mai 2020) nach. In einer langen Pressemitteilung wurde davor gewarnt, dass „Neonazis“ die Proteste gegen Grundrechtseingriffe, die derzeit bundesweit in vielen Städten aufflammen, unterwandern. Mit detektivischen Spürsinn gibt die Polizei bekannt, es „liegen gesicherte Erkenntnisse darüber vor, dass vom Verfassungsschutz beobachtete Rechtsextremisten am Samstag (9.5.) in der Dortmunder Innenstadt versuchen werden, bereits angemeldete Demonstrationen zu unterwandern“ – mutmaßlich haben die Polizisten den „DortmundEcho“-Artikel von Donnerstag (7. Mai 2020) gelesen, in dem auf die Versammlungen hingewiesen wird. Und wie es sich für die politisch wenig neutrale Polizei gehört, wird direkt weit ausgeholt. Lange warnt davor, dass „Rechtsextremisten“ die Proteste für Stimmungsmache nutzen, um für die Abschaffung von Freiheiten und Grundrechten einzutreten – dabei ist es doch der Staat, den Gregor Lange repräsentiert, der derzeit Freiheiten abschafft und Grundrechte beschneidet, genauer gesagt wird insbesondere die Behörde von Lange regelmäßig juristisch dafür getadelt, elementare Grundrechte zu missachten und in rechtswidriger Form einzugreifen.

Doch wer denkt, es ginge nicht schlauer, wird bei dieser Polizei eines Besseren belehrt: „Wie sind Rechtsextremisten zu erkennen? Häufig nutzen sie Symbole, die einen Bezug zum Nationalsozialismus herstellen und verboten sind. Ein Erkennungszeichen ist unter anderem die Reichskriegsflagge. Möglicherweise nutzen Rechtsextremisten diese Farben auch auf Mund- und Nasenschutzmasken. Verstöße gegen das Versammlungsrecht wird die Polizei konsequent ahnden“, heißt es. Abgesehen davon, dass die schwarz-weiß-roten Farben die Fahne des Kaiserreiches darstellen und keine „Reichkriegsflagge“ (was sich eigentlich nach Jahrzehnten, in denen diese Farben über Dortmunds Straßen getragen werden, auch bis zur Polizei herumgesprochen haben dürfte), sind die Farben selbstverständlich nicht verboten. Und: Natürlich stellen auch Mund- und Nasenschutzmasken keinen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz dar, wenn sie darauf abzielen, sich vor Krankheiten zu schützen und nicht offensichtlich als Vermummungsgegenstand dienen. Aber solche Details scheinen die Dortmunder Polizei wenig zu interessieren.


Vor solchen Gesichtsmasken warnt die Dortmunder Polizei

Übrigens: Wer noch keine schwarz-weiß-rote Maske hat, kann diese beim Dortmunder Patrioten Propaganda Versand mit wenigen Klicks bestellen – offensichtlich erfreut sich das Accessoire, das wohl einer der Modehits im Sommer 2020 werden dürfte, sogar bis in die Kreise der Polizei hinein größter Beliebtheit.

Angesichts dieses „Vorspiels“ scheint am Samstag (9. Mai 2020) in der Dortmunder Innenstadt mit erneuten polizeilichen Repressionen zu rechnen sein. Immerhin: Die Polizei kündigt an, Journalisten besonders schützen zu wollen – das trifft sich gut, denn zahlreiche rechte Journalisten haben bereits angekündigt, von dem Versammlunsgeschehen in Dortmund berichten zu wollen. Ansonsten ist anzuraten: Unterstützt die Proteste, aber mit Augenmaß. Beteiligt euch an genehmigten Versammlungen, aber ohne sie zu vereinnahmen – es muss nicht jedes bekannte Gesicht der nationalen Bewegung in der ersten Reihe stehen, denn die Polizei erledigt ihren Teil, um die Demonstranten pauschal als „Rechtsextremisten“ zu verunglimpfen.

Bekannte Termine am Wochenende:

Samstag (9. Mai) – 15.30 Uhr – Alter Markt
Sonntag (10. Mai) – 11.11 Uhr – Friedensplatz

Shutdown beenden, Grundrechte verteidigen: Auch und gerade vor der Dortmunder Polizei!

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8 Kommentare

  1. Polizeipräsident Gregor Lange:
    “um zur Abschaffung der Freiheit und der Grundrechte anzustacheln.”

    Wie bitte? Im Gegenteil, daß Regime hat die Freiheit und Grundrechte längst abgeschafft. Die Demonstranten wollen die Wiederherstellung von Freiheit und Grundrechten.

    =============================================
    Der Immonuloge Prof.hc Dr.mult. J.Menser meldet sich zum Corona-Wahn und sagt:
    Es gibt keine Viren!

    Seine ausführliche Erläuterung, wie er zu dieser Ansicht gelangt ist:
    https://www.youtube.com/watch?v=1tSh3EetTLc

  2. ProKernkraft on

    Als ich vor einigen Jahren in Dorstfeld auf einer Demonstration war (Thema weiß ich nicht mehr, da gab es aber noch Buy or Die bzw. Donnerschlag) ist mir ein Satz unseres Werten S.Borchardt bis heute hängen geblieben.

    “Ich habe schon viele Polizeipräsidenten überlebt, diesen werden ich auch überleben”

    Es war glaube ich auch ein anderer als der jetzige aber mehr gibt es dazu nicht zu sagen

  3. War ja klar, dass Peter Bandermann wieder da hinter steckt.

    Vermutlich würde er sich sogar über einen Gratis-Mundschutz freuen ?


    Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an:

    Polizei Dortmund
    Peter Bandermann
    Telefon: 0231-132-1023
    E-Mail: [email protected]

  4. achtcolaachtbier on

    Moin Moin,
    war letztes Jahr den einen oder anderen Bericht im Dortmundecho wert, daß sogar die Ruhr Nachrichten
    ihren Staatsknecht nicht mehr brauchen. Sein Kumpel Gregor von der Exekutive hat ihm gleich einen Job
    besorgt. Im Prinzip machen beide das selbe.

    MkG

  5. Stefan Stolze on

    Viel wichtiger ist die Frage ,ob es ein neues Bekleidungsgeschäft gibt , in dem die Menschen nun auch Mundschütze erwerben können ? Dies in der bewährten T S Qualität ! Das ist auch ein Beweis,das die Polit Bagage voreilig ein betehendes Geschäft vernichtet hat .

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