Nach „DortmundEcho“-Artikel: Antifa sagt Kundgebung ab!

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Manchmal braucht es einen Blick in den Spiegel, um sich selbst zu reflektieren. Manchmal reicht es aber auch schon, einen Artikel im DortmundEcho zu lesen. Das haben Dortmunder Antifaschisten augenscheinlich getan und sich anschließend Gedanken gemacht, ob es wirklich vertretbar ist, das tragische Tötungsdelikt zum Nachteil eines 39-jährigen, kleinwüchsigen Kurden für die eigene, politische Instrumentalisierung auszuschlachten. Und, es scheint noch Wunder zu geben: Die Dortmunder Antifaschisten machen jetzt einen Rückzieher und sagen ihre für Montag (25. Mai 2020) auf dem Sonnenplatz geplante Kundgebung gegen „rechte Gewalt“ kleinlaut ab. Natürlich wollen die Genossen nicht zugeben, wer ihnen den Denkanstoß gegeben hat – nämlich eine ausführliche Recherche des DortmundEchos, inklusive Darstellung des Bruders des Getöteten – aber immerhin erwähnen sie in ihrem Indymedia-Artikel, auf wen sie explizit nicht eingehen wollen, nämlich das DortmundEcho… Soso! Nun, vielleicht haben die harten Dortmunder Antifa-Kinder zudem auch wenig Lust gehabt, die Diskussionen über die politische Vereinnahmung des Tötungsdeliktes real mit den Angehörigen des Verstorbenen zu führen. Mittlerweile scheint übrigens auch die etablierte Lokalpresse – wie üblich leicht verspätet – auf die Sache aufmerksam geworden zu sein und widerspricht ebenfalls einer politischen Tat. Nun, da haben Dortmunder Antifas wohl auf „das falsche Pferd“ gesetzt, wie es umgangssprachlich heißt. Wobei, in antifaschistischen Kreisen ist es wahrscheinlich bereits unpopulär, sich überhaupt auf ein Pferd zu setzen…

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6 Kommentare

  1. °°KlarText°° on

    Die Formulierung auf’s falsche Pferd gesetzt” meint natürlicht NICHT, sich auf ein Pferd zu setzen, sondern bezieht sich auf ein Pferderennen, bei dem man die Wette/ sein Geld auf das falsche Pferd gesetzt hat 😉

    Hatten die Antifa-Kreise sich die Kooperation mit kurdischen (Pkk-nahen?!) Menschen so or gestellt? 😀 Billiger Versuch.

  2. Dortmunder Antideutsche:
    “Die Faschisten, die bei jeder Straftat eine Verschwörung durch die Migrant*innen sehen und diese am liebsten aus dem Land jagen würden, sollten prinzipiell das Maul halten”

    Aua, das muss doch wehtun?
    Dabei sind es doch die Antideutschen selbst, die hier entgegen der Opferfamilie, eine Verschwörung von dem Türken (mutmaßlicher Täter) wittern und Kurden gegen Migranten fremdenfeindlich aufhetzen wollten, um diese aus dem Land zu jagen.
    Schön blöd, wenn Antideutsche ihre eigenen fremdenfeindlichen Absichten so offenbaren.

    Interessant finde ich auch den “antifaschistischen Ansatz”, den Menschen zu vermitteln, daß Rechtsterrorismus in Deutschland von Ausländern ausgeht.

  3. Stefan Stolze on

    Die Antifa hat aber ihre Wesen in Reitvereinen und vergiftet die Seelen der Kinder! Dies mit Begünstigungen eidbrüchiger Polizisten/innen/androgyn.

  4. Die Heidelberger Antifa beklagt sich z.Z. bitterlich über den “Widerstand gegen Regierung, Staat und Medien”.

    Die Dortmunder Antifa ist offensichtlich aus dem gleichen Holz geschnitzt. “Gegen jegliche Autoritäten!” war bei der Antifa wohl gestern, heute gilt es “Regierung, Staat und Medien” bedingungslos zu gehorchen… 😀

      • In Hamburg musste die Polizei sogar Wasserwerfer gegen Antifanten einsetzen, welche gegen den “Widerstand gegen Regierung, Staat und Medien” randalierten…

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