Nach Handyraub: Razzia bei Dortmunder Funktionär der Linkspartei-Jugend!

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Am Freitagmorgen (29. Mai 2020) rückte die Polizei in einer linken Wohngemeinschaft an der Heinrichstraße in der westlichen Dortmunder Innenstadt an – ein halbes Jahr, nachdem ein bekannter Aktivist der Linkspartei-Jugendorganisation Linksjugend in Verdacht geraten war, einem polnischen Mann bei einer Diskussionsveranstaltung in der Nordstadt das Mobiltelefon geraubt zu haben (das „DortmundEcho“ berichtete seinerzeit) Obwohl noch in der Tatnacht Hinweise auf die Identität des mutmaßlichen Räubers eingegangen waren, verzichtete die Polizei auf Maßnahmen, mit denen möglicherweise sogar das erbeutete Handy als Beweismittel hätte sichergestellt werden können. Immerhin: Offensichtlich haben die ermittelnden Beamten die späte Einsicht gehabt, dann doch nach Beweismitteln zu suchen und rückten zur Antifa-WG aus. Dort wurde der Gesuchte aber nicht angetroffen, möglicherweise befindet er sich bereits im linksextremen Untergrund – auch die Recherche der Polizisten bei benachbarten Gewerbetreibenden, ob sie „Mr. Schal“, wie der junge Mann, der oftmals mit einem auffälligen Schal bekleidet ist, in Szenekreisen genannt wird, gesehen hätten, verlief negativ. Laut der „Roten Hilfe“, die den unter dem Verdacht eines Verbrechenstatbestandes stehenden Antifaschisten unterstützt, wurde bei der Durchsuchung ein Gegenstand gefunden, der nicht mit dem Strafverfahren im Zusammenhang steht. Gut möglich, dass es sich um Graffiti-Utensilien handeln könnte, denn die entsprechenden WG-Bewohner stehen schon seit Längerem im Verdacht, für eine Vielzahl linksextremer „Tags“ im Unionviertel verantwortlich zu sein. Zu ihren „Heldentaten“ gehörte unlängst das Anbringen eines überdimensionalen Lenin-Bildes, das ihm die Dortmunder Genossen zum 150. Geburtstag auf der Fassade des Eckhauses Rheinische Straße / Heinrichstraße widmeten.

Abzuwarten bleibt, wie sich die Dortmunder Linkspartei positionieren wird – wenn die Ratsfraktion um Oberbürgermeisterkandidat Utz Kowalewski versucht, die schwerwiegenden Ermittlungen auszusitzen, ist das bezeichnend für eine stillschweigende Akzeptanz von Straftätern in den Reihen der Partei. Andernfalls bedarf es einer klaren Distanzierung von „Mr. Schal“, der sogar als Redner auf Versammlungen der Linksjugend auftritt. Raub ist sicherlich kein Kavaliersdelikt und ruft – trotz Antifa-Bonus – die Polizei (zumindest irgendwann) auf den Plan.

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12 Kommentare

  1. Das hat die Dortmunder SPD-Polizei aber lange warten müssen bis “Mr. Schal” das Diebesgut in Sicherheit gebracht und sich verpisst hat.

  2. achtcolaachtbier on

    Moin Moin,
    lächerlicher gehts kaum, 165 Tage nach der Tat. Noch am Tatabend wurde der Polizei der
    Täter benannt und fast ein 1/2-Jahr braucht sie um eine obligatorische Aktion durchzuführen.
    Selbstverständlich wurde der Tatverdächtige nicht gefunden, bei der politischen Einstellung
    der Polizeiführung auch nicht verwunderlich.
    Die Ermittlungen (ha ha ha)werden sicher bald eingestellt.

    MkG

    • Hermann the German on

      Der ist doch kürzlich noch Arm in Arm mit seiner Mutter oder Oma durchs Unionviertel gelaufen.

      Hoffentlich bleibt sie vom Enkeltrick verschont, den linke Spackos und ihre AntilopenGang so abfeiern. 😀

      • War das nicht eher seine Freundin?
        Möglicherweise hat er das mutmaßlich geraubte Mobiltelefon an diese Freundin verschenkt?
        Da müssten schon auch mal die Räumlichkeiten seiner älteren Freundin (?) durchsucht werden.

        Die mutmaßliche Freundin könnte sich auch bei der Polizei melden, falls diese im Besitz des Mobiltelefons ist. Die weiß vielleicht gar nicht, daß es Diebesgut ist.
        Wenn ich sehe, werde ich sie mal höflich darauf ansprechen.

  3. °°KlarText°° on

    Wenn die Meldeadresse gar nicht der gewöhnliche Aufenthaltsort des Beschuldigten ist, besteht der Anfangsverdacht auf Fluchtgefahr, der einen Haftbefehl rechtfertigen würde, oder? Es sollten unverzüglich Hausdurchsuchungen bei Familienmitgliedern und Freunden durch geführt werden, da Gefahr in Verzug ist. Weil in der Vergangenheit immer wieder Gewaltstraftaten , auch gegen Polizisten, aus diesem Milieu hervorgingen, sollten die Durchsuchungen von Spezialeinsatzkommandos der Polizei durchgeführt werden.

    • Zumindest sollte der “Staatsschutz” (dummes Wort, besser wäre “Regierungsschutz”) die Familie besuchen und darauf hinweisen “dass eine Betätigung in der „linken Szene“ Probleme mit sich bringen würde”.

      Wird bei “Rechten” nämlich so gemacht. Aber da der Raub durch einen regierungsfreundlichen Antifaschisten verübt wurde, ist da vom Regierungsschutz (“Staatsschutz”) wohl nichts zu erwarten… 😉

  4. Stefan Stolze on

    @ Klartext
    Die Durchsuchungen sollten eher vom Stadt Schutz gemacht werden. Dies schließt das Mirwirken korumpierter Leute aus ! Und immer wieder bemerkenswert ist die Verzögerung bis hin zur Unterlassung der Vervolgung linker Straftaten ! Aber wie sagt man doch so schön in Organen die eigentlich die Menschen schützen sollte : ” Sarah so nicht ” ! Das sagt doch schon alles was die Menschen über eidbrüchige Polizisten/innen/androgyn wissen müssen .

  5. Kraftsportler on

    Wer Lust hat kommt vorbei:

    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/4609203

    Seit Ende März 2020 fristen die Exponate in der Polizeiausstellung 110 im Polizeipräsidium wegen der Corona-Pandemie ein trostloses Dasein ohne Besucher. Jetzt ist ein Besuch in der Ausstellung endlich wieder möglich. Führungen für kleine Gruppen bietet die Polizei ab dem 1. Juli 2020 wieder an.

    Polizeihauptkommissarin Marisa Jankers: “Die Ausstellung erklärt anschaulich und transparent den Alltag der Polizei mit ihren vielen Aufgaben. Wer sie interaktiv erleben will, erlebt 90 interessante und spannende Minuten, die ganz neue Perspektiven eröffnen.”

    Neue Perspektiven zum Beispiel bietet die “Rauschbrille”. Sie simuliert die Optik eines Autofahrers (oder einer Fahrerin), die unter dem Einfluss zum Beispiel von Alkohol stehen und nicht mehr klar sehen. Wie fühlt sich das? Kann das Gehirn die Hände noch treffsicher führen? Ein Ausstellungsbesuch verschafft Klarheit über die Wirkung von Alkohol und Drogen auf den Menschen – die Polizei hat täglich mit Verkehrsteilnehmern zu tun, deren Fahrweise auffällt oder weil sie an einem Unfall beteiligt sind.

    “Bitte nicht berühren” heißt es in vielen Museen – nicht in der Ausstellung der Polizei: Besucherinnen und Besucher können die Schutzausstattung der Bereitschaftspolizei anprobieren und dabei nachvollziehen, dass ein Einsatz viel abverlangt. Auch das Polizeimotorrad ist als beliebtes Fotomotiv wieder startklar.

    Einen besonderen Raum nimmt die Rolle der Polizei während der NS-Zeit in Dortmund ein. An diesem Kapitel haben Historiker mitgewirkt.

    Gäste erhalten am Service-Center im Foyer des Polizeipräsidiums einen Audioguide, der die Ausstellung erklärt. Vor der Ausgabe an Gäste werden die Geräte desinfiziert. Der Besuch ist kostenlos. Anmeldungen für Gruppen mit einer Führung durch die Ausstellung unter Tel. 0231/132 1034.

    Die Ausstellung 110 ist täglich (außer mittwochs) von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Geeignet ist sie für Kinder ab 12 Jahren (in Begleitung Erwachsener). Anschrift: Polizeipräsidium Dortmund, Markgrafenstraße 102, 44139 Dortmund.

    Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an:

    Polizei Dortmund
    Peter Bandermann
    Telefon: 0231-132-1023
    E-Mail: [email protected]

  6. “Offensichtlich haben die ermittelnden Beamten die späte Einsicht gehabt, dann doch nach Beweismitteln zu suchen und rückten zur Antifa-WG aus. “

    Völliger Unsinn! Die Polizei hatte vor sich mit dem Genossen Schal zu treffen und das weitere gemeinsame Vorgehen gegen Coronaleugner zu erörtern.

  7. Stefan Stolze on

    Ist bei dieser Durchsuchung auch eine Liste mit eidbrüchigen und kolaborierenden Uniformträgern/innen /adrogyn gefunden worden,und diese dann wieder spurlos verschwunden ?

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