Bande überfällt Jugendliche am Kanal – Täterherkunft wird verschwiegen

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Am Mittwochabend (15. Juli 2020) ereignete sich Nahe des Kanals in Deusen ein Raubüberfall auf einen 16-jährigen Dortmunder, der mit Freunden im Bereich des Dortmund-Ems-Kanals verweilte. Gegen 18.00 Uhr wechselte nach Polizeiangaben eine fünfköpfige Gruppe die Kanalseite und ging auf ihn zu, während er auf seinem Fahrrad saß. Mit den Worten “Für das Rad kriegen wir locker 60 Euro” trat ihn einer der Jugendlichen von diesem herunter. Auch als der 16-Jährige zu Boden fiel, setzte er seinen Angriff fort. Ein weiterer riss ihm unterdessen den Rucksack vom Körper, während ein dritter Tatverdächtiger diesen durchsuchte und Wertgegenstände entwendete. Die Begleiterin des Dortmunders versuchte während des Angriffs den Notruf zu wählen. Ein Mädchen aus der Gruppe bedrohte die 14-Jährige daraufhin, eigeschüchtert steckte sie ihr Handy weg. Anschließend flüchtete die Gruppe samt Diebesgut über die Weidenstraße in Richtung Fredenbaumpark und ließ das Opfer leicht verletzt zurück. Eine Zivilstreife erkannte wenig später eine Personengruppe, auf welche die Beschreibung passte. Die Beamten nahmen die Tatverdächtigen im Alter von 15 und 16 Jahren an der Westererben-/Pottgießerstraße fest und brachten sie zur nächstgelegenen Wache. Im Zuge der Durchsuchungen fanden die Beamten bei der 16-jährigen Dortmunderin ein Messer und stellten dieses sicher. Die Wertgegenstände hatten die Verdächtigen offenbar nicht mehr dabei. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie von ihren Erziehungsberechtigten abgeholt und sind müssen sich nun wegen Raubes verantworten. Über die Herkunft der Festgenommenen hüllt sich die Polizei dagegen in Schweigen.

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4 Kommentare

  1. °°KlarText°° on

    Meiner unfachmännischen juristischen Meinung nach dürfte durch das mitgeführte Messer dann sogar der Straftatbestabd des schweren Raubes erfüllt worden sein.

    “Auf Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren ist zu erkennen, wenn
    1. der Täter oder ein anderer Beteiligter am Raub
    a) eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug bei sich führt,…”

    Erfahrungswerte lassen mich annehmen, dass bei solchen Delikten die Tätergruppe mit Migrationshintergrund überproportional häufig vertreten ist.
    Ist das evtl. “Erziehungssache”?

    Prima, dass die nächste Geberation an Kriminellen sich hier bei und an uns austoben kann.

    • Jeder der den Namen “Peter B.” unter der Pressemitteilung liest, nimmt die Mitteilung dann sowieso nicht mehr für ernst. 😉

  2. Der Waldschrat on

    Ach ja, den Dortmund – Ems Kanal kenne ich noch gut, als Jugendliche sind wir da gerne schwimmen gegangen, damals (in den 90igern) war es noch sicher und schön.
    Wer heutzutage in Überzahl gerne eine dicke Lippe riskiert und Raubüberfalle begeht, ist bekannt, mir persönlich sind noch nie Deutsche begegnet, die sich dermaßen kriminell und lächerlich verhalten. Welchen ethnischen Hintergrund besagte Gruppe wohl hat, dürfte ziemlich klar sein. Irgendwann treffen die aber mal auf den “Falschen”, dann hagelt es “Antworten, die dieses Klientel” auch versteht.

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