Runde 2: Thor Steinar eröffnet Ladenlokal im Brückstraßenviertel!

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Die Wellen schlugen hoch, als die beliebte Modemarke Thor Steinar im Spätsommer 2019 ein Ladenlokal am Brüderweg in der Dortmunder Innenstadt eröffnete. Linksextremisten demonstrierten Hand in Hand mit etablierten Politikern vor der Tür, ein Rollkommando stürmte den Laden mit Buttersäure und einem selbstgebauten Sprengsatz, am Ende schloss die Stadtführung um Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) mit Verweis auf Brandschutz und angeblich fehlende Nutzung den Laden in einem beispiellosen Akt behördlicher Willkür. Doch wie so oft im Leben, ist ein Sieg nur von temporärer Dauer: Ein gut aufgestellter Konzern wie Thor Steinar, der sich seit fast 20 Jahren mit Überreaktionen von Verwaltern, klagewütigen Vermietern und anderen Ärgernissen rumschlagen muss, gibt nicht klein bei. Und so präsentiert die Modemarke feierlich die Neueröffnung eines Ladenlokals im Brückstraßenviertel, nur wenige hundert Meter vom alten Standort entfernt und noch zentraler.

Ab sofort gibt es das Sortiment – natürlich inklusive neuer Kollektion – im Ladenlokal Alter Burgwall 9 (am Apfelmarkt). Bei der heutigen Eröffnung gibt es zudem einen Rabatt von 33 Prozent auf alle Artikel. Na, nix wie hin zum Tønsberg 2.0!

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12 Kommentare

  1. Ob sich das Geschehen wie beim 1. Laden wohl wiederholt? Der neue Laden wird wahrscheinlich von bestimmten Gruppen/Personen als Provokation wahrgenommen.

  2. Wie ist das eigentlich mit dem alten Standort? Steht das Ladenlokal leer? Oder wurde das (ohne den “Brandschutz” zu beachten) weitervermietet?

    Sind da eigentlich Gelder der Stadt Dortmund an den Besitzer der Immobilie geflossen oder fließen die etwa noch? Möglicherweise nicht wegen dem “Brandschutz”, sondern jetzt wegen “Corona”? Fragt doch mal nach bitte.

    • Als ehemaliger Anwohner freut mich eines ganz besonders: Der Standort!

      Warum?

      Diese Unterführung neben dem Innenstadt-Netto wird nun deutlich sicherer. Dort konnte man kaum entlang laufen, ohne mit weiblicher Begleitung von -augenscheinlich- Nafris angemacht zu werden. War man ohne weibliche Begleitung unterwegs, wurde einem freundlich Kokain angeboten.

      Wo Nazis sind, wird alles sicherer! Danke!

    • Das stimmt. Der neue Standort ist schon ziemlich gut gewählt. Sowas wie ein Stachel im Viertel der importierten Kriminalität u. Überfremdung.

  3. Herzlichen Glückwunsch!
    Der Standort erinnert mich an alte Zeiten aus den 80er, als das Brückstraßenviertel noch ein Ausgehviertel war. Aber ab ende der 80er begann bereits die Veränderung.
    Aus meinen Umkreis alles Gute und man sieht sich.

  4. Ich frage mich, ob man bei dem örtlichen Antifapack die Kleidung aus diesem Laden in der Öffentlichkeit überhaupt tragen kann? Qualitativ hochwertig scheint sie zu sein und fair produziert ebenfalls. Eigentlich etwas für den Mainstream!

  5. Wunder über Wunder, da hat das Geschäft noch nicht einmal geöffnet und “rein zufällig” wird die Sprecherin des Anti-Nazi Bündnisses Blockado beim Fotografieren des Ladens angebl. von einem “Baumhohen” Mitarbeiter angegriffen und “rein zufällig” ist auch gleich Christof Voigt vom WDR zur Stelle um eine seiner billigen Reportagen zu drehen. Damit nicht genug, denn “rein zufällig” ist auch noch die Polizei anwesend die den angebl. Angreifer identifiziert. Zufälle gibt es. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

  6. Jolanta Beckenbach on

    […] Ein gut aufgestellter Konzern wie Thor Steinar […]

    Naja, so finanziell gesund ist die Mediatex Gmbh auch nicht. Gut so.

    • Sicher besser als die BRD, die schon seit Jahrzehnten quasi Insolvenzverschleppung betreibt und derzeit wieder kräftig bei Privatbanken Kredite aufnimmt, um diese geliehenen Gelder in alle Welt zu verschenken.

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