Kommunalwahl: Ab Dienstag (18. August) kann im Rathaus schon gewählt werden!

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In den nächsten Tagen erhalten rund 452.000 Dortmunder eine Wahlbenachrichtigung zugestellt, in der ihnen das örtliche Wahllokal mitgeteilt wird, außerdem besteht die Möglichkeit, Briefwahlunterlagen anzufordern. Dies ist zudem bereits ab sofort über die Internetseite der Stadt Dortmund – auch ohne Wahlbenachrichtigung – möglich. Was vielen Dortmundern unbekannt ist, aber bereits seit einigen Wahlen angeboten wird: Bereits in den Wochen vor dem Wahltag am 13. September 2020, kann im Rathaus direkt vor Ort gewählt werden. Und zwar in diesem Jahr bereits ab Dienstag (18. August 2020). Eine perfekte Möglichkeit für alle, die beispielsweise zeitlich eng eingespannt sind, in den Urlaub fahren oder einfach wissen, dass sie an Wochenenden im Zeitmanagement etwas spontan sind. Und natürlich auch für alle, die es „schon hinter sich“ haben wollen. Bei dieser Kommunalwahl kommt zudem der Umstand dazu, dass es am Wahltag durch die Corona-Regeln relativ lange Schlangen vor den Wahllokalen geben dürfte – es ist davon auszugehen, dass auch die Briefwahl im Vorfeld noch weiter an Popularität gewinnt.

Und so funktioniert es im Rathaus:

Einfach das Rathaus am Friedensplatz aufsuchen und zum gut sichtbaren Wahlbüro im Erdgeschoss durchgehen. Dort weist ihr euch mit eurem Personalausweis aus, erhaltet die Briefwahlunterlagen und könnt euch in Ruhe an einen Tisch setzen, um die Wahlvorschläge anzusehen, die Wahlunterlagen korrekt auszufüllen (neben dem Stimmzetteln selbst, gibt es eine Bescheinigung über die Durchführung der Briefwahl, die zu unterschreiben ist) und anschließend schmeißt ihr die Unterlagen in eine Wahlurne. Geöffnet ist das Wahlbüro montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags sogar bis 18 Uhr und freitags nur bis 12 Uhr.

Gemeinsam mit allen Briefwahlvorschlägen, werden auch die Stimmen aus dem Rathaus am Wahltag öffentlich in den Westfalenhallen ausgezählt – natürlich gibt es immer die Möglichkeit, dass Wahlbetrüger einzelne Stimmen verschwinden lassen, die Kontrollmechanismen sind in dem Fall jedoch nicht schlechter, als bei der Stimmabgabe in einem Wahllokal, zumal die Briefwahlstimmen in zwei Umschlägen verpackt sind, so dass auch für die Wahlhelfer bis zum Wahltag nicht erkennbar ist, wer für welche Partei gestimmt hat.

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3 Kommentare

    • Wahrheitsliebender on

      Das ist unfassbar…. das kann man auch als Aufruf zum töten sehen, oder? Sollte man da nicht gerichtlich gegen vorgehen?

  1. … “so dass auch für die Wahlhelfer bis zum Wahltag nicht erkennbar ist, wer für welche Partei gestimmt hat.”

    Ist das ein Fehler im Artikel oder stehe ich eben auf der Leitung? Sollte es für die Wahlhelfer und auch alle anderen nicht eigentlich unmöglich sein, wer wen wählte? Denn wenn dem so ist, sollte doch der letzte Satz im Artikel und dort der letzte Teil falsch sein.

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