Sondersitzung des Stadtrates soll über Abwahl von Ullrich Sierau entscheiden

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Nach den skandalösen Aussagen des Dortmunder Oberbürgermeisters Ullrich Sierau (SPD), der Mitte Juni 2020 in einer Pressekonferenz der Landesregierung mit Hausbesuchen drohte, tritt heute der Dortmunder Stadtrat zu einer Sondersitzung zusammen. Das Ziel: Ein Abwahlverfahren gegen Ullrich Sierau einzuleiten. Leider wird dies vermutlich an der fehlenden Zustimmung des Altparteienkartells scheitern, das kein Interesse hat, seinen Oberbürgermeister zu äußern, obwohl hinter vorgehaltener Hand der Fremdschämfaktor über den neuerlichen Skandal Sieraus groß ist. Sierau selbst hat im Vorfeld eine Erklärung veröffentlicht, in der er seine Aussagen rechtfertigt und in fragwürdiger Form eine Lokaljournalistin der Ruhr Nachrichten angreift, die als erste über seinen Aussetzer berichtet hatte. Auch dieses Verhalten sollte öffentlich angesprochen werden – leider haben die meisten lokalen Medien Sieraus Eskapaden jedoch lange Zeit verschwiegen und letztendlich nur notgedrungen über die Sondersitzung berichtet, von dem couragierten Beitrag der RN-Journalistin abgesehen.

Die Ratssitzung beginn um 16.00 Uhr im Rathaus und ist öffentlich, der Zuschauerbereich ist jedoch durch Corona-Beschränkungen deutlich verkleinert und es steht nur eine begrenzte Platzzahl zur Verfügung. Die Ratsgruppe NPD / DIE RECHTE hat zudem ab 14.45 Uhr einen Infostand vor dem Rathaus angemeldet, mit dem sie nicht nur über ihre Arbeit informiert, sondern eben auch klar zum berechtigten Abwahlinteresse gegen Ullrich Sierau Stellung bezieht.

Alle Informationen aus Dortmund direkt aufs Mobiltelefon? Tragen Sie sich in den Telegram-Rundbrief oder den DortmundEcho-Mailrundbrief ein, mit dem sie keinen Artikel mehr verpassen! Wenn Sie darüber hinaus in unregelmäßigen Abständen relevante Termine oder bundesweite Meldungen erhalten möchten, tragen Sie sich in den Mailverteiler "Infobrief.nw.an" ein!

Verbreiten.

3 Kommentare

Hinterlassen Sie einen Kommentar