Kommunalwahl: Wie die SPD in Dortmund auf eine historische Niederlage hinsteuert und ihre eigene Herkunft vergisst

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Die bundesweiten Umfragen der SPD bewegen sich seit mehreren Jahren um die 15 Prozent, nur selten geht es ein paar Prozentpunkte höher. In ihrer Herzkammer, der Stadt Dortmund, liegt die Partei in guten Zeiten etwa 15 Prozent über dem Bundestrend, in schlechten in der Regel nur 10. Bei der vergangenen Europawahl im Jahr 2019 wurde sie hinter den Grünen erstmals nur zweitstärkste Kraft, erreichten gerade einmal knapp 23 Prozent. Und wenn in rund anderthalb Wochen zur Kommunalwahl gerufen wird, könnte sich dieses Debakel wiederholen. Grund dafür ist nicht nur die Bundespolitik der Partei, deren Absturz mit der Agenda 2010 begann und sich seither durch eine Entfremdung vom eigenen Wählerklientel kontinuierlich fortsetzt. Auch zur Kommunalwahl lässt sich „Politik für den kleinen Mann“ kaum noch finden. Stattdessen wird versucht, die Ideen und Konzepte der Grünen zu kopieren. Nur: Dafür gibt es zwar Zustimmung der Grünen, aber eben keine neuen Wähler, denn die bleiben lieber beim Original. Und für diejenigen (erfreulicherweise noch eine große Mehrheit), die mit den Grünen überhaupt nichts anfangen können, sich nicht von Verboten und Multikultipropaganda einlullen lassen und auch in Zukunft gerne ein Auto nutzen würden, ohne dafür verfolgt zu werden, ist die SPD eben dann keine Alternative mehr. Aber das werden die Genossen wahrscheinlich erst dann merken, wenn es zu spät ist, am Wahlabend um 18.00 Uhr.

Als Beispiel kann folgender Kurzclip des SPD-Oberbürgermeisterkandidaten Thomas Westphal aufgeführt werden. Westphal empfiehlt dort, das Auto einfach in der Garage stehen zu lassen und stattdessen auf das Rad umzusteigen. Sicherlich, wer es einrichten kann, sollte das alleine schon aus gesundheitlichen Gründen machen und natürlich ist es sinnvoll, den PKW-Verkehr in Dortmund zu reduzieren. Aber: Ein Großteil der Bürger ist eben auf das Auto angewiesen, der ÖPNV ist noch lange nicht in der Lage, eine flächendeckende Anbindung zu gewährleisten. Wie der einfache Bürger morgens zur Arbeit kommt, die Kinder zur Schule bring oder auch für Einkäufe, sowie andere Erledigungen auf sein Auto angewiesen ist, scheint die SPD nicht mehr zu interessieren. Sie kopiert lieber die Grünen, Hauptsache für das Fahrrad und gegen das Auto. So wird das aber nichts…

Anmerkung: Dieser Beitrag nimmt keine Wertung vor, ob eine stärkere SPD oder stärkere Grüne für unsere Stadt das kleinere Übel sind. Wahrscheinlich nimmt sich das ohnehin nicht viel. Er soll nur verdeutlichen, wie die SPD krampfhaft versucht, mit kopierten Inhalten ein Wählerklientel zu erreichen, dass sie noch nie hatte und stattdessen ihre „eigenen Leute“ vergrault.

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9 Kommentare

  1. Die SPD ist als Verräterpartei gegründet worden.

    Könnte auch sein, daß die SPD hier auch einen Befehl von den wahren Machthabern ausführt, der da lautet, den Menschen die Mobilität zu nehmen und die deutsche Autoindustrie zu zerstören.

    Doku Das Komitee der 300, Dr John Coleman. Wer wirklich entscheidet, was in der Politik geschieht.
    https://www.youtube.com/watch?v=8lg4nJ7VrNs

  2. Das Problem sind in Dortmund (und anderswo) die “SPD hat schon der Großvater gewählt” -Wähler. Die sind weder durch irre Wahlprogramme, noch durch irre Aussagen von SPDlern zu beeindrucken.

  3. Na sowas:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Westphal

    1993 wurde Westphal auf dem Bundeskongress der Jusos zum Vorsitzenden gewählt. Auf dem Juso-Bundeskongress in Gera im Mai 1995 wurde er mit einer Stimme Mehrheit gegenüber seinem Gegenkandidaten Stephan Grüger von den sogenannten Reformsozialisten wiedergewählt.

    Weil ungültige Stimmen für Westphal mitgezählt und aus verschiedenen Landesverbänden Delegierte gemeldet worden waren, die nicht korrekt gewählt waren, erklärte die Bundesschiedskommission der SPD die Vorsitzendenwahl wenige Wochen später jedoch für ungültig.

    • Es gibt deutschlandweit zahlreiche ähnliche Fälle, bei denen Migranten ihre eigenen Häuser oder Geschäftsräume angezündet haben und es dann Rechten in die Schuhe schieben.

      Aber man ist ja Verschwörungstheoretiker wenn man so etwas sagt, bis ein Gericht die “Verschwörungstheorie” bestätigt.

  4. in wien, da kommt man besser mit den öffis zurecht, alle 3 minten kommen die öffis, die längste zeit ist 10 minuten und in dortmund, alle 10 minuten die ubahn, wenn sie mal kommt, alle 20 minuten der bus, wenn er mal pünktlich ist, wenn ich zur arbeit muss, bin ich über 2 stunden mit den öffis unterwegs, damit ich den anschluss bekomme muss ich rennen oder der anschluss fährt mir vor der nase weg. mit dem auto 20 minuten und ich bin da, dieser westfal, fährt bestimmt nicht von seinem haus mit dem fahrrad zum arbeitsplatz, oder anstatt die dicke limo zu nehmen bei irgendwelchen besprechungen ausserhalb der stadt könnte er doch auch die öffis benutzen, nur gut reden können die, aber selber mit fahrrad und öffis zufahren, das tun sie nicht., da das parken in dortmund teuer ist und manchmal sogar unmöglich, da fahre ich doch lieber zum ruhrpark bochum, dort kann ich kostenlos mein auto parken, meine einkaufstaschen zwischendurch ins auto bringen , da tu ich mir doch nicht den stress an in dortmund. und sollte der 2. lockdown kommen, dann brauchen wir uns keine gedanken mehr zu machen ob auto oder öffis, denn dann haben wir für beides kein geld. deshalb auch weg mit den altparteien, ich will ein dortmund wo ich wieder ohne furcht durch die strassen gehen kann, ich will ein dortmund ohne pandemi, wo menschen nur noch in panik versetzt werden und ich will ein dortmund wo alte menschen wieder geschätzt werden, ich will ein dortmund, wo die polizei sich für den bürger einsetzt und ihn nicht kaputt schlägt , denn in der heutigen zeit haben wir einen prügeltrupp der auf harmlose menschen draufkloppt und sie sogar so schlägt das man stirbt siehe berlin, ich will ein dortmund wo alte menschen nicht mehr in mülltonnen herum wühlen müssen, ich will ein dortmund wo bezahlbaren wohnraum geschaffen wird, ich will ein dortmund , wo obdachlose von der strasse geholt werden , sodass man ihnen eine neue zukunft gibt. es sollte auch ein dortmund geben, wo in den parks nicht nur bäume und sträucher wachsen, nein es sollten blumen gepflanzt werden und jede menge sitzbänke sollten vorhanden sein, auch abfalleimer müssen genug vorhanden sein für ein sauberes dortmund. ich will ein dortmund, wo verbrecher bestraft werden und nicht belohnt werden, , ich will ein dortmund wo christen in der überzahl sind und kirchen und nicht überall das geschreie von den moscheen. auch sollen es spezielle grillplätze geben, wo nicht die bürger belästigt werden durch rauch und lautstärke und vor allem sollten an den grillplätzen wc sein. kinderspielplätze sollen den kindern gehören und nicht drogenabhänhige, für die öffis weniger geld nehmen, keine flüchtlinge mehr aufnehmen und wenn doch nur noch sachleistungen, wer straffällig wird raus, kein geld mehr für die antifa, in den schulen soll wieder gelernt werden, aber richtig und keine gehirnwäsche wie verpfeiffe ich meine eltern, keine demos wärend der untericht, wenn schülerdemo dann samstags, die mafiabettlern aus der stadt vertreiben, ihnen kein geld mehr geben , dann hauen sie ab. , mehr für den tierschutz sich einsetzen, sich vielleicht mit dem tierschutz zusammensetzen. kein 5g, keine zwangsimpfungen in dortmund, jeder sollte selbst entscheiden, auch bei den kindern, denn wer masern als kind gehabt hat , kann nie wieder masern bekommen, die pommesbuden verschwinden immer mehr aus dortmund, sie sollen wieder zurückkehren, so wie das büdchen, . jedenfalls wünscshe ich euch viel glück und viele stimmen für eure wahl

    • “in wien, da kommt man besser mit den öffis zurecht”

      Ein grünes Villenviertel in Hamburg prozessiert gerade gegen den Bau einer neuen S-Bahn S4. Und in Flensburg wollen die Grünen eine bestehende und betriebene (!) Bahnverbindung einstellen und zum Radweg umbauen.

      Öffis ja, aber bitte nicht in Wohnortnähe der Grünen. Grüne aus dem Villenviertel fahren lieber mit dem Audi Q7 in die Innenstadt… 😉

  5. Nun , vieles ist nicht vergessen ! Dies richtet sich an diejenigen mit Hang zum Bürger ausnutzen ! Die Liste ist lang ,und viele Menschen die ihre Leistung für alles andere hergeben müssen ohne auch mal etwas zu erhalten sind nun angesprochen mal anders zu Wählen ? Aber wenigstens sind die Briefwahl Unterlagen z.T angekommen und einige Menschen konnten schon die Stimmzettel ausfüllen und absenden . Es ist angenehmer unbelästigt zu Wählen , und auch sicherer,denn die Pöbeleien der linken,die so stinken, im Umfeld der Wahl Lokale bleiben somit aus !

  6. Dass kaum ein Leser in Versuchung kommt SPD, Grün oder andere altbekannten Parteien zu unterstützen, dürfte klar sein.
    Aber vielleicht spielen einige mit dem Gedanken die AfD zu wählen. Beim Durchlesen meiner Stimmzettel musste ich zweimal hinschauen, um sicherzugehen. Die AfD bietet tatsächlich einen Kandidaten, der auf den Namen MOHAMMAD hört. Ist bestimmt eine tolle Alternative für Deutschland…

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