Stichwahl: Ob Hollstein oder Westphal, am Ende gewinnen die Grünen

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Am 20. September 2020 findet die Stichwahl zwischen Thomas Westphal (SPD) und Andreas Hollstein (CDU) statt, nachdem keiner der Oberbürgermeister-Bewerber in der ersten Runde über 50 Prozent der Stimmen erreichen konnte. Die Wahl ist, wie die enge Stichwahl zwischen Ullrich Sierau und Dr. Anette Littmann 2014 gezeigt hat, völlig offen. Mutmaßlich werden die Stimmen der Grünen den Ausschlag geben. Und die werden teuer erkauft: Autofreie Innenstadt, Umweltspuren, verpflichtende Dachbegrünung, Genderwahnsinn, CO2-Steuer und was noch so in den Köpfen von Langzeitstunden, selbsternannten Künstlern und „urbanen Stadtplanern“ vor sich geht. Letztendlich ist es deshalb egal, wer formal die Stichwahl gewinnt, dahinter wird der neue Einfluss der Grünen spürbar sein. Jene Grünen, die in mehreren Dortmunder Stadtbezirken jetzt Bezirksbürgermeister stellen werden, möglicherweise sogar in mindestens einem Stadtbezirk mit Verbindungen ins linksextreme Hochschul-Antifamilieu. Und: Auch eine der Bürgermeisterposten wird den Grünen wohl zustehen, wenn sich einer der beiden OB-Kandidaten ihre Unterstützung sichern möchte. Wer den Zuschlag bekommt, ist noch offen. Die SPD tut sich offensichtlich schwer, den Grünen allzuviele Zugeständnisse zu machen, während die CDU bereit ist, sich weiter zu verbiegen und den letzten, konservativen Wähler zu verprellen. Letztendlich sollte sich aber niemand beschweren: Am Sonntag wurde entsprechend gewählt und all die unzufriedenen „Wutbürger“, die Tag für Tag meckern, aber am Wahltag zuhause bleiben (eine Wahlbeteiligung von nur knapp über 50 Prozent ist ein Armutszeugnis), während die Grünen ihre Wähler-Armeen aus den Schulen und Unis mobilisieren, sind selbst dafür verantwortlich. Schade nur, dass meistens selbst diese Resteinsicht fehlt. Wer im sozialdemokratischen Dortmund die Schicksalswahl der SPD verpennt und die Möglichkeit verpasst, zum richtigen Zeitpunkt gegenzusteuern, wacht möglicherweise bald in DO-Münster auf.

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22 Kommentare

  1. °°KlarText°° on

    Dazu kann man durchaus auch anderer Meinung sein. So lässt eine Wahlbeteiligung um die 50% durchaus den Schluß zu, dass die größte Wählergruppe eben aus jenen Wahlberechtigten besteht, welche nichts wählbares mehr auf dem Stimmzettel verorten können. Egal ob es nun beispielsweise tendenziell eher national gesinnte Menschen sind, die die Hoffnung aufgegeben haben per Stimmzettel etwas ändern zu können, oder ob es sich um Bürger handelt, die keinen entscheidenden inhaltlichen Unterschied zwischen den beiden ursprünglich von ihnen favorisierten so genannten “Volksparteien” mehr sehen.
    Beide Gruppierungen sind rein theoretisch mobilisierbar.

  2. Warum haben es die Rechten nicht geschafft, diese Wutbürger zu mobilisieren?

    Das hat verschiedene Gründe, aber ein wichtiger Grund ist bei den Rechten selbst zu suchen. Das möchte ich nun näher erläutern:

    Wenn man ein Problem “aufzeigt”, muss man sich auch für eine Lösung einsetzen. Aber die Lösung muss dabei im Mittelpunkt stehen.
    Oder wie Henry Ford mal sagte: “Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen”.
    Wenn man das nicht macht, befürwortet man das Problem, z.B. damit man was zu jammern hat. Oder damit man was “aufzeigen” kann.
    Die Rechten zeigen zwar Probleme auf, halten es aber meistens nicht für nötig, sich auch für Lösungen einzusetzen. Und das mit den absurdesten Begründungen.
    Das wiederum führt dann dazu, dass die Probleme durch den Gewöhnungseffekt zur Normalität werden.
    Und wenn bei jemandem dieser Punkt erreicht ist, sieht er in den Rechten keine Alternative mehr. Er meckert zwar weiterhin sehr gerne, ist aber auch der Meinung, “dass man ja eh nix machen kann”.
    Und am Wahltag bleibt er dann zuhause.

    Wenn man also ein Problem “aufzeigt”, muss man sich immer auch für eine Lösung einsetzen.
    Aber ganz wichtig: Die Lösung muss dabei im Mittelpunkt stehen.

    Dass die Rechten das können, zeigt doch das Thema Kinderschänder. Bei diesem Thema steht die Lösung im Mittelpunkt. In dem Fall die Todesstrafe.
    Und für diese Lösung wird dann mittels der griffigen Parole “Todesstrafe für Kinderschänder” Reklame gemacht.
    Aber ganz genau so muss man es auch bei allen anderen Themen machen.

    • achtcolaachtbier on

      Moin Moin,
      sehr geehrter Herr Jürgen, was sie da schreiben, kann ich zu 100% so stehen lassen!
      Jetzt kommt das ganz Große ABER, denn die Möglichkeit in dieser Demokratie ( hahaha)
      einen freien Wahlkampf zu führen sind nun mal nicht da. Bei den Systemparteien
      ( selbst AFD ) singen alle das selbe Lied.
      Für eine nationale Partei gibt es soviele Sonderparagraphen wie 86a……., daß du
      dir sehr genau überlegen, ja sogar im voraus, juristisch überprüfen lassen mußt,
      wie du deinen Wahlkampf führst. Die herrschende Klasse hat das schon sehr gut
      abgesichert, ihre Demokratie.
      Ganz sicher könnte man Lösungen sehr deutlich benennen, aber genauso sicher
      käme das Verbotsverfahren und mehrere Jahre Arbeit sind sehr schnell zunichte
      gemacht. Das Wutbürger, wie sie eine bestimmte Wählerschaft benennen, nicht
      selber in der Lage sind sich das Wahlprogramm der Partei auf ihrer Netzseite durch-
      zulesen, oder zu Veranstaltungen der Partei zu kommen, verstehe ich überhaupt
      nicht, denn da würden sie genug Informationen und Antworten bekommen.
      Des weiteren muss ich mich sehr wundern, daß über 6000 Wähler den Kanidat für den
      OB wählen, aber nur knapp 1/3 der Wähler ihre Stimme den Kanidaten für den Rat.
      Für mich auch nicht nachvollziehbar das es nur diesen sehr geringen Stimmenzuwachs
      gab, bei der Wahl zuvor war die Partei neu gegründet worden und sicher dem Wahlvolk
      nicht bekannt, aber nach so vielen Jahren sehr guter Arbeit im Rat und diesem aufwendigen
      Wahkkampf nur dieses Ergebnis, da scheint die Wut noch nicht sehr groß zu sein, oder…….

      Wegen dem Wahlplakat, Wohnraum zuerst für Deutsche, wurde eine Strafanzeige
      wegen Volksverhetzung gegen die Partei gestellt, da sehen sie mal was Demokratie
      Wert ist.

      Mkg

      • Es ist sehr wohl möglich, auch Lösungen zu benennen.

        Nehmen wir als Beispiel mal das hier:
        https://www.dortmundecho.org/2020/09/keuningpark-gruppe-junger-maenner-ueberfaellt-67-jaehrigen-radfahrer/
        In diesem Artikel wird ein Problem “aufgezeigt”, aber mit keiner Silbe wird erwähnt, wie die Rechten solche Probleme beseitigen würden.
        Und das führt dann dazu, dass solche Probleme durch den Gewöhnungseffekt zur Normalität werden.
        Was wiederum dazu führt, dass immer weniger Leute in den Rechten eine Alternative sehen.

        Damit sind wir auch schon beim Wahlkampf:
        Wenn jemand eine rechte Partei wählt, macht er das aus Überzeugung. Aber diese Überzeugung ist lange vor der Wahl entstanden.
        Eine rechte Partei muss also in den 4 oder 5 Jahren vor einer Wahl möglichst viele Leute von sich überzeugen.

        Die Rechten müssten also immer wieder und wieder erklären, was sie anders und besser machen würden, wenn sie selbst was zu melden hätten.
        Bis die Leute es auswendig wissen.

        Stattdessen begnügen sich die Rechten damit, Probleme “aufzuzeigen”, es aber in keinster Weise für nötig zu halten, auch nur ein Wörtchen über die Lösung zu verlieren.

        • Kolonialisierung in Deutschland stoppen, Sozialleistungen und Asylrecht nur für deutsche Staatsangehörige, harte Strafen auch für Kriminelle mit Migrationshintergrund, Rückführung aller kriminellen Ausländer, Grenzkontrollen, Abweisung an der Grenze, Grenzsicherung durch moderne Technik.

          Wir brauchen unser Land für uns selbst. Daran hängt alles.

          • Das sind gute und vernünftige Forderungen.
            Aber für diese Forderungen muss man auch möglichst viel Reklame machen (oder Propaganda, wie man in der Politik sagt).

            Reklame bedeutet Wiederholung. Reklame bedeutet, etwas so oft zu sagen, bis die Leute es auswendig wissen.

            Und das DortmundEcho wäre eine Möglichkeit, mit der die Rechten möglichst viel Reklame für rechte Politik, vernünftige Lösungen und gute Ideen machen könnten.
            Also sollten die Rechten mal langsam anfangen, diese Möglichkeit zu nutzen.

      • wohnraum für deutssche ist also volksverhetzung, was ist aber mit der aussage von der roth, zitat: deutschland verrecke. deutschland du mieses stück scheisse, oder gabriel, zitat: flüchtlinge sind wertvoller als gold oder schulz zitat: flüchtlinge sind mir lieber als das deutssche pack, . ich habe kein jura studiert, aber nach meiner ansicht ist dies volksverhetzung und einen aufruf zum völkermord, denn deutschland verrecke, damit ist auch das deutsche volk mit gemeint

        • Die BRD ist links bis auf die Knochen. Deswegen gehören deutschfeindliche Äußerungen zum “guten Ton”.

          Aber auch hier machen die Rechten wieder einen Fehler:
          Die Rechten machen Reklame für linke Politiker, z.B. indem sie bei jeder Gelegenheit linke Politiker zitieren.
          Dadurch bleiben natürlich die eigenen Politiker auf der Strecke.

          Lässt sich auch leicht überprüfen:
          Fragt man einen Rechten, ob er einem ein Zitat von einem linken Politiker nennen kann, kann er einem mindestens 20 Zitate nennen.
          Fragt man ihn dann, ob er einem auch ein Zitat von einem rechten Politiker nennen kann, kommt das grosse Stottern.
          Die Rechten wissen also nicht, was ihre eigenen Politiker zu sagen haben.

          Die Rechten müssen langsam mal anfangen, Reklame für die eigenen Politiker zu machen.

          • @Horst

            Ich habe genug Aussagen Rechter im Kopf.
            Wie wäre es mit „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“?

            Nur haben Rechte nicht die große Medienmacht, um ihre Aussagen ständig einer breiten Maße näher zu bringen.

          • Dass das Gerede von linken Politikern “im Kopf hängen bleibt”, liegt daran, dass die Rechten die Angewohnheit haben, bei jeder Gelegenheit linke Politiker zu zitieren.

            Wie ich in einem anderen Kommentar schon sagte, bedeutet Reklame Wiederholung.
            Reklame bedeutet, etwas so oft zu sagen, bis die Leute es auswendig wissen.

            Wenn die Rechten ihre eigenen Politiker bei jeder Gelegenheit zitieren würden, dann würde das “im Kopf hängen bleiben”.

        • Deutsche zählen in diesem Regime nicht als schützenswerte Gruppe. Nach dieser “Logik” gibt es auch keine Volksverhetzung gegen Deutsche. Deshalb darf man (derzeit) so viel gegen Deutsche, Deutschland und das Deutsche Volk hetzen wie man möchte. Ebenso darf man die Existenz vom Deutschen Volk leugnen. Das geht soweit das man praktisch straffrei zum Genozid gegen Deutsche aufstacheln darf.

          Alleine das beweist, daß das Regime grundsätzlich keine deutschen Interessen vertritt.

          Alles was sich gegen Deutsche und Deutschland richtet muss strafbar werden. Ein Ziel rechter Politik.

          • Für dieses Ziel und andere Ziele muss man aber auch möglichst viel Reklame machen.
            Man muss es so oft wiederholen, bis die Leute es auswendig wissen.

  3. vielleicht hättet ihr schreiben sollen: wohnraum zuerst für diejenigen die schon sehr lange in deutschland wohnen.
    darunter wären dann auch die griechen, spanier u.s.w. ihr wisst doch, alles was deutsch ist wird nieder gemacht, aber wenn ihr ausländer mit ins boot nehmt , dann kann man euch nichts, das ist meine meinung.

    • In dem Wahlkampf kurz vor der Wahl reicht es aus, wenn eine rechte Partei darauf aufmerksam macht, dass sie am Wahltag auf dem Wahlzettel steht.
      Dazu reichen ein paar Plakate mit der Aufschrift “Die Rechten wählen” o.ä. (Das ist besonders bei den kleinen Plakaten vorteilhaft).

      Der eigentliche Wahlkampf muss aber in den 4 oder 5 Jahren vor einer Wahl stattfinden.
      Denn wenn jemand eine rechte Partei wählt, macht er das aus Überzeugung. Diese Überzeugung ist aber schon ganz lange vor der Wahl entstanden.
      Eine rechte Partei muss also permanent versuchen, möglichst viele Leute von sich zu überzeugen.

      Das DortmundEcho wäre z.B. eine Möglichkeit, mit der man den Leuten immer wieder und wieder erklären könnte, was die Rechten anders und besser machen würden.
      Das DortmundEcho könnte eine Möglichkeit sein, möglichst viel Reklame für rechte Politik, Lösungen und Ideen zu machen.

      Leider nutzen die Rechten diese Möglichkeiten nicht vernünftig.

  4. “Autofreie Innenstadt, Umweltspuren, verpflichtende Dachbegrünung, Genderwahnsinn, CO2-Steuer und was noch so in den Köpfen von Langzeitstunden, selbsternannten Künstlern und „urbanen Stadtplanern“ vor sich geht.”

    In den grünen Köpfen spuckt auch vieles umher, was denen aus dem Hintergrund als Befehl gegeben wurde. Die Mobilität der Menschen soll eingeschränkt werden. Das ist Teil des Plans der Mächte aus dem Hintergrund.

    Ebenfalls werden die Grünen sicherlich so einen verheerenden Covid-Plan umsetzen.

    Der Covid-Plan / Rockefeller Lockstep 2010:
    https://traugott-ickeroth.com/wp-content/uploads/2020/07/TranscriptDE-The-Covid-Plan_Rockefeller-Lockstep-2010.pdf

    • in kamen auf dem minigolfplatz, die grünen waren dort und haben für jeden der spielen wollte den eintritt bezahlt, habe natürlich 2 runden gespielt, die selber sassen alle zusammen mit ihren kleinkindern in der prallen sonnen und waren am saufen, nicht krombacher , nein das gute hövels. die grünen sollte man doch zum mond befördern, dort gibt es viel zu tun, . auch mit dem suv waren einige grünen dortt. solche heuchler.

      • Wahrheitsliebender on

        Ja das nenne ich ja mal Wutbürger….

        Die Grünen verachten, aber sich Minigolf bezahlen lassen (ganze 2 mal) ja denen hast du es ja gegeben . Wahrscheinlich noch nicht mal irgendwas gesagt, nur zur deiner Familie. Nebenbei waren es auch deine Steuergelder!

        Diese Mitnahmementalität, wenn lau dann jau. Jämmerlich.

  5. ihr müsst eure immage so richtig mal aufbügeln. zeigt den menschen wie lieb ihr seit, das ihr nichts gegen ausländer habt die schon lange hier leben. ihr müsst das immage von rechtsradikal los werden, ihr wisst doch wie die bevölkerung reagiert, lasst die nazisymbole im hinterstübchen, macht es irgendwie anders, damit die dortmunder vertrauen zu euch aufbauen können, die altparteien lassen sich auch nicht in einer oder im hintergrund einer moschee ablichten, oder sich nur mit mosleme ablichten, denn dort fällt denen bei den wahlen wieder ein, ach es sind wahlen, da gaukeln wir den dezrschen mal wieder etwas vor wie gut wir sind für deutschland. und der dummdeutsche fällt drauf rein. und versucht nicht straffällig zu werden 🙂 das schreckt den menschen nur ab. setzt euch zusammen , ihr seit doch alle kluge köäpfe, also benutz euer gehirn, weg mit dem alten her mit etwas neuen, damit die bevölkerung vertrauen zu euch bekommt

  6. @ Eisbär

    Also die Grünen sollten erst eimal die Grossemitenten benennen ! Die meiste Energie wird in Dortmund von der Universität verbraucht . Besonders wenn es die ökologisch und verhaschten Schmarotzer es warm haben wollen ! Auch die Parasiten Wohnheime vernichten Energie auf Kosten der Menschen . Warum erinnern die Grünen nicht an solche Dinge ? Ach ja , aus den Schmarotzer Kreisen kommt ja deren Masse für Demos und Plünderungen in Tateinheit der Sachbeschädigung ! Also da habe ich eine Idee für die Grünen ,die ja gerne das Geld der Menschen verschenken wollen. Nehmt Studiengebühren,dann habt ihr Geld für die Populationen ,mit unklarer Zeugung, und die Schmarotzer haben dann ein Gutes Gefühl,indem die auch mal was leisten .

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